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Vortrag Israel nach dem 7. Oktober

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Israel nach dem 7. Oktober

Termin:

7. Dezember 2023 | 19:30 Uhr

Ort:

Katholische Akademie, Herrengraben 4, 20459 Hamburg

Eintritt frei.

Anmeldung unter programm@kahh.de oder Tel. 040 /36952-0 unbedingt erforderlich!
Bitte führen Sie Ihren Personalausweis mit
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Der Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023, bei dem 1.200 Menschen ermordet, mehr als 5.000 verletzt und 240 als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt wurden, bedeutet einen tiefen Einschnitt in der Geschichte des jungen Staates. Die israelische Bevölkerung ist tief traumatisiert.

Seither führt Israel einen groß angelegten Verteidigungsschlag im Gazastreifen mit dem erklärten Ziel, die Hamas auszuschalten. Ist das realistisch? Kann man die Hamas, die nicht nur eine Terrororganisation, sondern auch eine Ideologie darstellt, überhaupt besiegen?

Welche Rolle spielt die israelische Zivilgesellschaft in der derzeitigen Situation? Bemerkenswerterweise haben die kriegerischen Ereignisse nicht zum Verstummen der innerisraelischen Opposition gegen die derzeitige Regierung unter Ministerpräsident Netanjahu geführt. Im Gegenteil: Die Fronten haben sich verhärtet, die Kluft innerhalb der Gesellschaft ist größer geworden. Wie wird der „Tag danach“, nach dem Ende des Krieges, aussehen? Was für eine Regierung wird Israel dann haben?

Und schließlich: Bedeuten der 7. Oktober und der folgende Krieg auch eine Zeitenwende in den Beziehungen zwischen Israel und Europa? Manches deutet darauf hin, dass die heutige junge Generation in Europa weniger vom Bewusstsein der europäischen Geschichte geprägt ist als viel mehr von einem Weltbild des Postkolonialismus, in dem der jüdische Staat als kolonialistisch gebrandmarkt wird.

David Witzthum, Journalist, Medienexperte, Historiker und Politikwissenschaftler, war 1982-1985 Korrespondent des Israelischen Hörfunks und Fernsehens in Deutschland und von 1993 bis 2013 Moderator und Chefredakteur im Ersten israelischen Fernsehen. Witzthum hat Politikwissenschaft an der Universität in Tel Aviv und Deutsche Geschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem gelehrt und ist heute hauptsächlich als Referent tätig.

Kooperation des Referats Mittlerer Osten der Nordkirche mit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und der Katholischen Akademie Hamburg

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