Anlage zur Pressemeldung FAKTEN ZUM SPEICHERBLOCK M28


 

Außenansicht rote Backsteinspeicher in der Hamburger Speicherstadt Speicher M 28 - Am Sandtorkai27/28

FAKTEN ZUM SPEICHERBLOCK M28

ADRESSE

Am Sandtorkai 27/28, 20457 Hamburg

EIGENTÜMERIN

Der Speicherblock M28 befindet sich im Eigentum der Freien und Hansestadt Hamburg und wird verwaltet von der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA).

HAUPTMIETERIN

Hamburg Kreativ Gesellschaft mbH

MIETER UND NUTZER

Bodenweise Vermietung an Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft durch die Hamburg Kreativ Gesellschaft. Detaillierte Auflistung auf Seite 2 des Anhangs.

MIETPREIS

4,48 - 7,56 Euro/Quadratmeter zuzüglich Mehrwertsteuer

NEBENKOSTEN

2,10 Euro/Quadratmeter

ETAGEN UND FLÄCHE

Erdgeschoss und 6 Böden mit ca. 485 - 630 Quadratmeter je Boden,
insgesamt 4.188 Quadratmeter.

SONSTIGES

Der Speicher M28 befindet sich in einer sehr zentralen und exponierten Lage im Welterbe Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus, direkt am Fleet. Der Speicher ist von der Straße Am Sandtorkai (Hausnummer 27/28) über zwei Treppenhäuser zugänglich. Über das Haupttreppenhaus ist ein barrierefreier Zugang möglich. Außerdem können das Erdgeschoss sowie die Böden über einen Aufzug erreicht werden. Die natürliche Belichtung erfolgt von zwei Seiten, aus Richtung Süden (Sandtorkai) und aus nördlicher Richtung (Fleet).

ÜBERSICHT DER MIETER / PROJEKTE


Erdgeschoss             Virtual Reality Head Quarter (VRHQ)

Im Herbst 2018 wird das Virtual Reality Head Quarter (VRHQ) seine Tore für die Öffentlichkeit und die Wirtschaft öffnen. Auf 1.600 Quadratmetern wird im VRHQ Virtual Reality präsentiert und produziert. Während im 4. und 6. Boden die Produktionshallen und Innovationlabs entstehen, wird das Erdgeschoss in virtuelle Welten entführen.

Hinter dem VRHQ stehen die Hamburger VR-StartUps: NoysVR, VR Nerds, Spherie und SpiceVR. Jeder dieser bereits weit über die Stadt-grenzen hinaus bekannten Unternehmen im jungen VR-Kosmos bringt eine ganz eigene Spezialisierung mit, sodass in der Gesamtheit ein umfassendes Spektrum an Virtual und Augmented Reality abgebildet wird.

Das VRHQ versteht sich als zukünftiger Touristenmagnet, aber zugleich auch als Hotspot für die Wirtschaft. Im Dialog mit Experten der unterschiedlichen Wirtschaftscluster sollen aktuelle und zukünftige Anwendungsbereiche von Virtual und Augmented Reality erschlossen werden.

Dank der direkten Kooperation mit dem Virtual Reality Masterstudiengang der HAW im 5. Stock ist das VRHQ europaweit einzigartig. Mit kräftigem Rückenwind aus Kultur und Wirtschaft hat sich das VRHQ das ambitionierte Ziel gesetzt, der VR-Leuchtturm Deutschlands und weit darüber hinaus zu werden.

https://spherie.net/
https://www.spicevr.com/
https://www.noysvr.com/
https://www.vrnerds.de/

Andreas Raabe
andreas@spicevr.com | info@spicevr.com | http://www.spicevr.com/

 

1. Boden            XYZ Space

Die Kreativstudio-Gemeinschaft teilt die Überzeugung, dass wahrhaftiger Fortschritt in der Kraft der Kollaboration und einer starken Gemeinschaft liegt. Gemäß diesem Gedanken sollen hier drei Kunst- und Designdisziplinen zusammenkommen, um einen Ort zu kreieren, der inspiriert und verbindet. Dieser Ort bietet einerseits den drei Partnern Digitalism (Musik), Moodmacher (Videoproduktion) und VSM Studio (Designstudio) ein gemeinschaftliches, kreatives Zuhause, aber auch ihrem weitläufigen Netzwerk an gleichgesinnten Kreativen und Künstler/innen einen Raum des Schaffens und des Austausches. Geplant sind zwei Hauptbereiche für die Flächenunterteilung. Eine große, offene Bürofläche soll den Partnern diverse Arbeitsplätze, sowie gemeinschaftliche Bereiche der Ruhe und Inspiration bieten. Des Weiteren gibt es abgetrennte Meetingräume, ein Tonstudio, sowie einen Videoschnittraum. Der zweite Hauptbereich wird als multi-funktionales Studio/Atelier genutzt. Künstlerische Nutzung wie zum Beispiel für Ausstellungen, Siebdruck oder als Fotostudio sind hier ebenso vorgesehen wie ein Ort der Begegnung und des Austausches für die kreative Community Hamburgs.

VSM Studio
hello@vsmstudio.com
+49 (0)40 361 686 39

www.thedigitalism.com | www.moodmacher.com | www.vsmstudio.com

 

2. Boden            Künstlerzusammenschluss: M28 Hoch² e.V.
Der Verein ist ein Zusammenschluss bildender Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Sparten und aus dem Projekt M28 der Stadt Hamburg heraus entstanden. Auf den 500 Quadratmetern im 2. Stock trifft man auf eine Mischung aus Grafikern, Illustratoren, Malern, Bildhauern und Fotografen zwischen 25 und 70 Jahren.

Der Boden soll nicht nur Arbeitsstätte der dortigen Künstlerinnen und Künstler sein, sondern auch mit organisierten Ausstellungen und Salonabenden ein Vermittler der Kunst mit unterschiedlichsten Kooperationspartnern. Das Arbeiten in den Ateliers steht zwar im Vordergrund aber die bunte Mischung auf dem Boden verlockt geradezu Synergien zu fördern und nach außen zu denken und zu wirken.

Mitbegründer und Hauptmieter des Vereins sind: Rudi Martens, Matthias Kulcke, Jan Helbig, Friederike Schulz, Sigrid Bauer, Marcel Wilkens, Carlos Gutierrez Brambila.

Über die Künstler

Sigrid Bauers Schwerpunkt ist die Malerei auf großen Formaten. Gegenstand ist das Thema „Zeit“, und zwar auf zwei Ebenen: Inhaltlich bildet sie Fragmente von Zeichen, Symbolen und Schriftzügen verschiedener Aktualität ab - technisch entstehen die Bilder schichtweise über einen wochenlangen Zeitraum (10 bis 13 Schichten). Die Gestaltungsarbeit ist gekennzeichnet durch den Aufbau einer neuen Farbebene und durch anschließendes Zurückarbeiten mit Schab- und Kratzwerkzeugen jeglicher Art in Farbwerte, Strukturen und Zeichen vergangener Farbschichten. Das Bildergebnis zeigt Arbeitsspuren eines längeren Zeitraums. Es bietet mit den inzwischen nur angedeutet erscheinenden Formen, Texten und Figuren die Möglichkeit, sich im entstandenen Gestern und Heute neu zu verorten.
www.sigrid-bauer.de

Friederike Schulz ist Dekorationsmalerin und freischaffende Kuratorin. In Ihrer Wandgestaltung bedient sie sich unterschiedlichster historischer und moderner Maltechniken. Neben klassischen Materialimitationen wie die von Holz und Marmor liegt ihr Arbeitsschwerpunkt in der Neuinterpretation von Räumen durch Farbe, Muster und Lasuren immer Bezug nehmend auf den Raum und dessen Architektur.

Als Kuratorin hat sie unter dem Synonym „Freifrau von Schulz“ mehrere Kunstfestivals im Freihafen auf der MS Bleichen organisiert und an anderen unterschiedlichen Orten im Hamburger Raum.

Im Gestaltungskonzept Ihres Ateliers kehrt sie das Innen nach Außen. Eine Wand, über 25 Meter, aus Türen unterschiedlicher Epochen gibt dem Flur eine skulpturale Wirkung. Im Innern des Raumes verschwimmt dieses Bild in einem stringenten Farbkonzept. Der entstandene Raum soll neben der Nutzung als Atelier ein Vermittlungsort für die Kunst sein. In regelmäßigen Abständen werden Künstler eingeladen in einer Art „Salon“ im kleinen Kreis ihre Arbeiten zu präsentieren und im persönlichen Gespräch zu erläutern.
www.friederikeschulz.de

Carlos Guiterres Brambila war bis 2017 Meisterschüler in der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Der Bildhauer öffnet sein Atelier für andere bildende Künstler als Raum für gemeinsames Arbeiten.

DENKTRAUM ein Projekt der Künstler und Raumgestalter Jan Helbig und Matthias Kulcke

Das Ziel ist neben der Weiterentwicklung der eigenen künstlerischen Arbeit, Malerei, Portraitauftragskunst und Performance (Helbig) sowie Improvisierte Geometrie (Kulcke), vielfältige Vermittlungs- und Veranstaltungsformate zu initiieren. Geplant ist ein von beiden Dozenten gemeinsam konzipierter Malerei- und Zeichenkurs, in dem – methodisch zwischen fachlich anspruchsvollen Impulsen und ganzheitlichen Kreativtechniken oszillierend – das eigene künstlerische Potenzial spielerisch aufgespürt und weiterentwickelt wird. In dem von Matthias Kulcke angeleiteten Experimentalbüro für Raum- und Objektdesign üben sich des Weiteren unter anderem Studierende der TUHH und HCU an realen Bauaufgaben (Wettbewerbe, seminaristische Aufgabenstellungen) in Kooperation mit Hamburger Bildungsinstitutionen, Hamburger Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen.

Die flexible Architektur des „DENKTRAUM“ steht für Inspiration, Durchlässigkeit und Dynamik. Darin verbinden und ergänzen sich beide Akteure nicht nur in ihren eigenständigen Projekten (siehe ULRs), sondern begegnen sich zum Beispiel auch ohne doppelten Boden in der gemeinsamen klanglichen Suchbewegung ihrer Impro-Performance „sofortmusik“.
www.janhelbig.de | www.kulcke.de

Marcel Wilkens ist 1987 in Hamburg geboren und hat zwischen 2008 - 2011 an der HTK (Hamburger Technische Kunstschule), Kommunikationsdesign studiert. Nach einem Praktikum 2011 bei Leagas Delaney Hamburg als Motion Designer war er künstlerisch Selbständig unterwegs. 2013 - 2014 war er als Editor und Motion Designer bei Jung von Matt Basis tätig. Seit 2014 ist er selbständig und wird gemeinsam mit Russlan im M28 Hoch2 einen Coworking-Space ins Leben rufen.
www.marcelcwilkens.com  

Russlan Kassimowitsch Tintschurin wird 1987 im sibirischen Tomsk geboren. Obwohl sein Vater promovierter Physiker ist und seine Mutter Mathematik studiert hatte, beschließt er unter dem Einfluss der überall omnipräsenten Unterhaltungsmedien sehr früh als Kreativer seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

Als er acht Jahre alt ist, beschließen seine Eltern, der Heimat den Rücken zu kehren – sie wandern aus, nach Deutschland, wo Russlan fortan als Rudi Martens weiterlebt. 2008 geht er an die HAW Hamburg, um Illustration zu studieren – die Studienstiftung des deutschen Volkes fördert ihn mit einem Stipendium.

Während seiner Zeit an der Hochschule gründet er gemeinsam mit ein paar Kommilitonen das unabhängige Illustrationsmagazin „Luks“. Bis heute wird es von den jüngeren Generationen der HAW weitergeführt. Zudem verbringt er ein Jahr in Angoulême, wo er „Bande dessinée“ studiert. Im Jahr 2015 schließt Russlan sein Masterstudium mit der Graphic Novel „O“ ab und macht sich als Illustrator selbstständig.
www.russlan.eu

 

3. Boden            Künstlerzusammenschluss „unverzollt e.V.“
Die Ateliergemeinschaft des Atelier- und Kunstvereins „unverzollt e.V.“ besteht aus Kreativen aus den Bereichen Bildende Kunst, Design, Grafik, Illustration, Fotografie, Papierherstellung, Publikation, Architektur, Objektbau, Musik und Film.
Oliver Krewitt
oliverkrewitt@gmx.de
01705994096

 

4. Boden            Virtual-Reality-Head Quarter und Jan’n June

VRHQ

Siehe oben

Jan’n June
Anna und Juliana, die zwei Gründerinnen von Jan’n’June, machen affordable & sustainable fashion, das heißt nachhaltige Damenmode, die bezahlbar ist und einen hohen Modegrad aufweist. Die verwendeten Stoffe ihrer „nordisch minimalistischen“ Kleidung sind immer ressourcenschonend und werden in einem kleinen Familienbetrieb in Wroclaw, Polen verarbeitet.

Neben neuen Arbeitsplätzen braucht das Modelabel Raum für seine Kollektionsentwicklung und - sozusagen „The creative cell“. Der Umzug in den Kreativspeicher bietet ihnen zudem ausreichend Raum für das Lager ihres Online Shops und einen eigenen Showroom, in dem Ordertermine und Meetings stattfinden können.
Juliana Holtzheimer
jula@jannjune.com
0176 61420309
https://jannjune.com

 

5. Boden            VR-Forschungs- und Transferzentrum der HAW HAMBURG
Der Idee folgend, dass gute VR-, AR- und MR-Anwendungen sich aus vielen unterschiedlichen künstlerischen und technologischen Kompetenzen zusammensetzen, werden Studierende der HAW hier Einblicke in andere Cluster und Branchen erlangen können. Absolvent/innen der HAW werden bei dem Start in die Selbstständigkeit begleitet. Kooperationen mit der digitalen und analogen Wirtschaft, unter anderem mit der Ingenieursfirma macom, können hier den Rahmen für die Arbeit bilden.

Hierfür sollen die Räume mit insgesamt sechs Rechnern, einem modernen VR-Equipment sowie einem Motion Capturing Raum ausgestattet werden, in dem Personen als Avatare aufgenommen werden können.

Kontakt:  Prof. Dr.-Ing. Roland Greule, Leiter Forschungs- und Transferzentrum (FTZ) Digital Reality Dorothea Wenzel (040 428754635, dorothea.wenzel@haw-hamburg.de)

 

6. Boden            Virtual Reality Head Quarter (VRHQ)

Siehe oben

 

 

Kontakt

Enno Isermann

Pressesprecher

Behörde für Kultur und Medien
Hohe Bleichen 22
20354 Hamburg
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Presseservice