Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen

Aktuelle Fassung Der „Immobilienmarktbericht Hamburg 2018“ bietet Transparenz 

Umfangreiche Informationen rund um Hamburgs Immobilien und Grundstücke

Die aktuelle Fassung von 2018 des jährlich erscheinenden „Immobilienmarktberichtes Hamburg“ steht ab sofort zur Verfügung. Wer einen umfassenden Überblick über die Entwicklungen des Hamburger Grundstücksmarktes gewinnen möchte, findet diese Informationen in der neuen Ausgabe.

Der „Immobilienmarktbericht Hamburg 2018“ bietet Transparenz 

Käufer, Verkäufer und Immobilienbesitzer  benötigen zur Einschätzung des Wertes eine neutrale Informationsgrundlage. Im „Immobilienmarktbericht Hamburg 2018“ werden Umsatzzahlen sowie Preise von Grundstücken und Immobilien aller Art übersichtlich dargestellt. Weitere wesentliche Informationen und statistisch ermittelte Zusammenhänge ergänzen diese Auswertungen, die sich aus dem Immobilienumsatz im Jahr 2017 ergeben. 

Zu Grunde liegt - anders als bei vielen anderen Übersichten, die auf Angebotspreisen beruhen - eine Auswertung der tatsächlich notariell beurkundeten Kaufverträge und Preise. Zusätzliche flächendeckend von Käuferinnen und Käufern abgefragte Einzelinformationen runden das Bild ab und fließen in umfangreiche statistische Untersuchungen und in die Formeln für die Wertermittlung (Kapitel 7) ein.  

Das gesetzliche Ziel, eine umfassende, mit tatsächlichen Preisen erzeugte Transparenz des Grund-stücksmarktes, ist dem Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Hamburg und seiner Geschäftsstelle Verpflichtung und Ansporn zugleich.  Sie werten diese Informationen aus  und stellen diese sowohl durch den „Immobilienmarktbericht Hamburg 2018“, aber auch in der Immobilienwertdatenauskunft Hamburg IDA.HH (http://www.geoportal-hamburg.de/ida/) bereit.

Einige wesentliche Tendenzen aus dem Immobilienmarktbericht 2018 des Gutachterausschusses für Grundstückswerte:

Umsatzentwicklung

  • Die Zahl der 2017 verkauften Grundstücke, Wohnungen und Häuser ging gegenüber dem Vorjahr um ca. 700 zurück auf rund 12.100.
  • Der Geldumsatz stieg um rund 8 %. Der Gesamtumsatz betrug rund 11,0 Milliarden Euro.
  • Bei den Verkäufen unbebauter Bauflächen wurden 2017 insgesamt rund 2,1 Millionen Quadratmeter Land und rund 1,1 Milliarden Euro umgesetzt. 
  • Die Anzahl der Verkäufe auf dem Immobilienmarkt setzt sich zusammen aus 
  • Eigentumswohnungen und Teileigentumseinheiten mit 58 %,
  • bebauten Grundstücken mit 31 %, 
  • unbebauten Bauflächen mit  10 % und 
  • sonstigen Flächen mit  1 %  der Verkäufe. 

Umsätze von Wohnimmobilien

  • 2017 wurden in Hamburg 4 % weniger  Ein- und Zweifamilienhäuser verkauft als im Vorjahr. Die die Zahl der verkauften Eigentumswohnungen ging  2017 um 9 % zurück. Der Umsatz von Mehrfamilienhäusern blieb 2017 nahezu konstant.
  • Die Anzahl der verkauften Ein- und Zweifamilienhausbauplätze stieg gegenüber dem Vorjahr um 14 %, die Zahl der Bauplätzen für Geschosswohnungsbau sank um 6 %.
  • Umsätze von Wirtschaftsimmobilien
  • Im Segment der Büro- und Geschäftshäuser ging 2017 die Anzahl der Verkäufe um 19 % zurück, der Geldumsatz stieg um 22 %. Die Anzahl der Verkäufe von Lager- und Produktionsgebäuden stieg  um 11 %, der Geldumsatz um 119 %. 
  • Bei den Büro- und Geschäftshausbauplätzen ging die Zahl der verkauften Grundstücke um 28 % zurück. Bei den unbebauten Produktions- und Logistikgrundstücken stieg die Anzahl der verkauften Grundstücke im Vergleich zum Vorjahr um 45 %. 
  • Preise von Wohnimmobilien
  • Die Preise für frei stehende Einfamilienhäuser einschließlich Grundstück stiegen um 11 % an. Bei Reihenhäusern betrug der Preisanstieg 10 % (siehe Anlage: Kartendarstellung der mittleren Gesamtkaufpreise von Ein- und Zweifamilienhäusern 2017). 
  • Bei Eigentumswohnungen lagen die Preise 2017 rund 10 % über dem Niveau des Vorjahres (siehe Anlage: Kartendarstellung der mittleren Kaufpreise pro m² Wohnfläche von Eigentumswohnungen 2017).
  • Die Quadratmeterpreise für Mehrfamilienhäuser lagen 2017 rund 10 % über dem Niveau des Vorjahres. Im Durchschnitt wurde das 23,6-fache der Jahresnettokaltmiete gezahlt. 
  • Die Preise von Einfamilienhausbauplätzen stiegen 2017 um 10 %. Ein Einfamilien-Einzelhausbauplatz kostete 2017 durchschnittlich rund 327.000 Euro und war im Mittel 719 Quadratmeter groß.
  • Bei Mehrfamilienhaus-Bauplätzen gab es einen Anstieg um 14 %.
  • Preise von Wirtschaftsimmobilien
  • Bei Büro- und Geschäftshäusern wurde 2017 im Schnitt das 17,7-fache der Jahres-nettokaltmiete gezahlt.

Immobilienmarktbericht Hamburg 2018

Der 144 Seiten umfassende "Immobilienmarktbericht Hamburg 2018" kostet 48 Euro (ggf. zuzüglich 4 Euro Versandkosten). Er ist erhältlich beim:

Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung
Kundenzentrum
E-Mail: info@gv.hamburg.de 
Tel: 040 – 4 28 26 – 57 20 
Neuenfelder Straße 19, 21109 Hamburg

Weitere Informationen zum Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Hamburg erhalten Sie unter:

E-Mail: gutachterausschuss@gv.hamburg.de
Internet: www.gutachterausschuss.hamburg.de. 
Neuenfelder Straße 19, 21109 Hamburg, Fax 040 - 42 79 26 000.

Auskünfte über den Wert einer individuellen Immobilie, berechnet nach den im Immobi-lienmarktbericht veröffentlichten Daten und Formeln, erhalten Sie im Internet unter
www.geoportal-hamburg.de/ida. Eine Auskunft kostet 16 €.


Rückfragen der Medien 
Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung 
Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Grundstückswerte in Hamburg 
Careen Bock/ Volker Junge 
Telefon (040) 4 28 26 – 56 66 /- 60 02  
careen.bock@gv.hamburg.de / volker.junge@gv.hamburg.de

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