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Sommeransturm Hamburger Kundenzentren meistern Sommeransturm erfolgreich

Die Hamburger Kundenzentren haben den diesjährigen Sommeransturm erfolgreich gemeistert. Auch in den Wochen unmittelbar vor Beginn der Sommerferien, die regelmäßig ein hohes Terminaufkommen mit sich bringen, konnten die Hamburgerinnen und Hamburger problemlos ihren Ausweis oder einen Reisepass beantragen. Die durchschnittliche Vorlaufzeit auf einen Termin betrug in den letzten vier Wochen (11. Juni bis 11. Juli) nur acht Tage (2017 waren es im Vergleichszeitraum 16 Tage).  ​​​​​​​

Hamburger Kundenzentren meistern Sommeransturm erfolgreich

Die deutlich verbesserte Terminvorlaufzeit ist das Ergebnis der seit März 2017 gestarteten Serviceoffensive für die Hamburger Kundenzentren. So hat sich die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Sachbearbeitung inzwischen auf 268 erhöht (2017: 238, 2016: 193). Außerdem wurden die sieben Kernkundenzentren der Bezirke (Altona, Bergedorf, Eimsbüttel, Hamburg-Mitte, Hamburg-Nord, Harburg, Wandsbek) auf längere und einheitliche Öffnungszeiten umgestellt (Montag bis Freitag 7 bis 19 Uhr). Die Betriebszeiten haben sich dadurch von etwa 30 auf 60 Wochenstunden verdoppelt. Damit finden die Bürgerinnen und Bürger in jedem Bezirk bereits ein Kundenzentrum mit vereinheitlichten Öffnungszeiten, das einen Besuch auch außerhalb der normalen Arbeitszeit ermöglicht. Außerdem wurden die Arbeitsabläufe optimiert, so dass anteilig mehr Zeit für die Kunden zur Verfügung steht. Seit kurzem sind zusätzlich auch mobile Teams im Einsatz, die an mehreren Standorten den Service sicherstellen. Die Serviceoffensive wird auch in den nächsten Monaten weiter fortgesetzt: Neben technischen Neuerungen wie etwa Biometriestationen und Geräten zur Passfälschungserkennung wird auch das Online-Terminsystem weiter optimiert.

Der für die Bezirke und damit auch für die Kundenzentren zuständige Finanzsenator Dr. Andreas Dressel: „Die Anstrengungen der letzten Monate zeigen Wirkung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Projekt-Teams machen einen hervorragenden Job. Mein besonderer Dank gilt selbstverständlich auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Kundenzentren, die den für sie nicht immer einfachen Weg des Schichtdienstes und der damit neu zu regelnden individuellen Vereinbarkeit von Familie und Beruf mitgehen. Auf dem Weg zu mehr Bürgerfreundlichkeit und Serviceorientierung sind wir innerhalb kurzer Zeit schon ein ganzes Stück vorangekommen. Aber wir sind auch noch nicht am Ziel: Es sind die Betriebsmodelle weiterer Kundenzentren anzupassen, zusätzliche Technik wie ein neues Online-Terminmanagement auszurollen und im Rahmen der Digitalisierungsoffensive mehr Dienste online anzubieten. Im Sinne einer dienstleistungsorientierten Verwaltung für die Bürgerinnen und Bürger werden wir es mit diesen Maßnahmen schaffen, die Abläufe weiter zu optimieren.“