Justizbehörde

Sozialgericht Elisabeth Kreth ist neue Präsidentin des Sozialgerichts

Senat ernennt Vorsitzende Richterin am Finanzgericht und Mitglied des Hamburgischen Verfassungsgerichts

Elisabeth Kreth ist neue Präsidentin des Sozialgerichts

Elisabeth Kreth, 59 Jahre, ist 1988 in den höheren Justizdienst der Freien und Hansestadt Hamburg eingetreten. Sie sitzt seit April 2018 einem Senat des Finanzgerichts vor. Seit 2001 war sie Beisitzerin am Finanzgericht und zuvor viele Jahre Beisitzerin am Verwaltungsgericht, dort befasst unter anderem mit dem Sozialrecht. Zwischen 1996 und 1998 war sie an das Bundesministerium der Justiz als Referentin für Besonderes Verwaltungsrecht abgeordnet. Kreth war bis 2016 Mitglied des Präsidiums des Deutschen Richterbundes. Sie ist seit 2015 die Vorsitzende des Richterrats des Finanzgerichts. Sie ist außerdem ausgebildete Mediatorin und am Finanzgericht als Güterichterin tätig.

Justizsenator Dr. Till Steffen gratuliert herzlich: „Ich freue mich sehr, dass der Richterwahlausschuss meinem Vorschlag gefolgt ist und der Senat heute Frau Kreth als Präsidentin des Sozialgerichts ernannt hat. Frau Kreth bringt durch ihre vielfältigen Erfahrungen in den unterschiedlichen Gerichtsbarkeiten, als Richterin am Hamburgischen Verfassungsgericht und als gerichtliche Mediatorin das richtige Know-How mit, um das Sozialgericht in eine gute Zukunft zu führen. Ich wünsche Frau Kreth bei ihren neuen Aufgabe viel Erfolg und Freude an den neuen Herausforderungen.“

Elisabeth Kreth folgt auf Marianne Schulze, die im November 2017 nach 17 Jahren als Präsidentin des Sozialgerichts in den Ruhestand gegangen ist.

Zur Richterwahl

In Hamburg werden Berufsrichterinnen und Berufsrichter vom Richterwahlausschuss (RWA) in geheimer Wahl vorgeschlagen. Auf der Basis dieses Vorschlages ernennt der Senat die Richterinnen und Richter. Der RWA hat 14 Mitglieder,  sie setzen sich zusammen aus drei Senatsvertretern, sechs bürgerlichen Mitgliedern, drei Richter*innen und zwei Rechtsanwält*innen. Er beschließt in geheimer Wahl mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen.