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Grippeschutz gerade für Ältere wichtig Gesundheitssenatorin Leonhard und Ärztekammer-Präsident Emami informieren über Impfung

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Nach zwei Jahren mit vergleichsweise wenig Grippefällen erwarten Experten für den kommenden Winter wieder mehr Fälle. Insbesondere Ältere, Menschen mit Grunderkrankungen und Beschäftigte in sozialen Berufen sollten daher die Möglichkeit zur Impfung nutzen, um sich und andere zu schützen, wie Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard und der Präsident der Ärztekammer Hamburg, Dr. Pedram Emami, am Montag betonten.

Ein junges Mädchen und ein grauhaarigeer Mann klatschen einander ab

Grippeschutz gerade für Ältere wichtig: Gesundheitssenatorin Leonhard und Ärztekammer-Präsident Emami informieren über Impfung

Vor dem Hintergrund der andauernden Coronavirus-Pandemie ist die Grippeschutzimpfung in Winter besonders wichtig. Untersuchungen zeigen, dass Doppelinfektionen mit Grippe- und Coronaviren besondere Risiken mit sich bringen können.

In den vergangenen zwei Jahren verhinderten zudem die Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus eine starke Ausbreitung auch von Grippeviren. Das könnte in diesem Winter anders sein. Und obwohl die Grippesaison nach Angaben des Robert Koch-Instituts bereits Ende Oktober begonnen hat, ist es für eine Impfung nicht zu spät.

Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard: „Gerade für ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen ist eine Grippeschutzimpfung wichtig, um schwere Krankheitsverläufe zu vermeiden. Aber auch Menschen mit engem Kontakt zu gefährdeten Personen oder Beschäftigte in Berufen mit viel Publikumsverkehr sollten sich und andere schützen. Das ist im nun anstehenden Winter 2022/2023 besonders wichtig, weil nach dem Wegfall vieler Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus mit einem Anstieg von Atemwegsinfekten zu rechnen ist.“

Dr. Pedram Emami, Präsident der Ärztekammer Hamburg: „Die Influenza bzw. ‚echte Grippe‘ kann vor allem bei älteren Menschen und/oder Vorerkrankten schwere Verläufe annehmen und mitunter lebensbedrohlich sein. Sprechen Sie deshalb mit Ihrer Hausärztin bzw. Ihrem Hausarzt über die Grippeschutzimpfung und lassen Sie bei dieser Gelegenheit am besten auch Ihren Impfstatus gegen andere Infektionskrankheiten prüfen.“

STIKO empfiehlt Impfung für Ältere und Vorerkrankte

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Grippeschutzimpfung für alle Personen ab 60 Jahren, Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen, chronisch Kranke aller Altersstufen und Schwangere ab der 12. Schwangerschaftswoche.

Aber auch für jüngere und gesunde Menschen außerhalb dieser Gruppen kann eine Grippeschutzimpfung sinnvoll sein, wenn sie im Berufsalltag viel Kontakt mit anderen Menschen haben oder wenn sie engen Kontakt zu gefährdeten Personen haben.

Auch Kinder und Jugendliche, die an einer Grunderkrankung leiden, haben entsprechend den Empfehlungen der STIKO einen medizinisch begründeten Bedarf für eine Grippeschutzimpfung.

Aufgefrischt werden sollte gegebenenfalls auch der Impfschutz gegen andere Atemwegsinfektionen, die durch Impfungen verhindert werden können. Dazu gehören neben der Impfung gegen das Coronavirus, die auch gleichzeitig mit dem Grippeschutz verabreicht werden kann, auch Impfungen gegen Pneumokokken und Keuchhusten.

Diese Stellen bieten Grippeimpfungen an

Grippeschutzimpfungen bieten neben den Hausärztinnen und -ärzten auch die Betriebsärztinnen und -ärzte, das Impfzentrum im Institut für Hygiene und Umwelt in Hamburg-Hamm sowie die Gesundheitsämter in den Bezirken an. Alle Adressen sind im Impf-Flyer der Bezirke enthalten.

Impfung muss jedes Jahr erneuert werden

Die Grippe (Influenza) ist im Vergleich zu einem grippalen Infekt (Erkältung) eine ernstzunehmende Viruserkrankung der Atmungsorgane, die zu gefährlichen Komplikationen führen kann. Sie ist äußerst ansteckend und wird meist durch Tröpfchen-Infektion übertragen.

In jeder Influenza-Saison kursieren andere Influenza-Virusvarianten, ggf. auch andere Influenzavirus-Subtypen in der Bevölkerung. Daher müssen Impfstoffe gegen Influenza in jedem Jahr an die voraussichtlich zirkulierenden Virusvarianten angepasst werden, damit der Grippeschutz gewährleistet ist. Insgesamt stehen in diesem Jahr für den Einsatz in Deutschland neun tetravalente, also vier verschiedene Antigenkomponenten enthaltende Influenza-Impfstoffprodukte zur Verfügung. Nach einer Impfung dauert es zehn bis 14 Tage, bis der Impfschutz komplett aufgebaut ist.

Neben der Impfung können auch einfache Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges, gründliches Händewasche und Abstandhalten das Risiko einer Ansteckung mit Grippeviren reduzieren.

Weitere Informationen rund um das Thema Grippe und Impfen allgemein gibt es im Internet unter www.hamburg.de/grippe sowie www.hamburg.de/impfen.

Kontakt

Martin Helfrich

Pressesprecher

Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration
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Hamburger Straße 47
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