Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung

HFBK-Neubau HFBK bekommt neues Atelier-Gebäude

Rund 3.000 Quadratmeter zusätzlich für Kunstproduktion und Ausstellungen

Der Senat hat heute die Erweiterung der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK) durch einen Atelier-Neubau beschlossen. Das rund 3.000 Quadratmeter große Werkstattgebäude auf dem HFBK-Campus am Lerchenfeld bietet Platz für die Kunstproduktion und Ausstellungen verschiedener Studienbereiche. Mit der Planung wurde nach einem im Januar 2017 durchgeführten Architektenwettbewerb das Siegerbüro Winking Froh Architekten beauftragt. Der Atelier-Neubau erfolgt im Mieter-Vermieter-Modell und wird durch die Sprinkenhof GmbH durchgeführt. Die Projektkosten liegen bei 9,5 Mio. Euro und sind als Garantierter Maximalpreis vereinbart. Der Baubeginn soll nach derzeitigem Planungsstand im Frühjahr 2019 erfolgen. Die Fertigstellung ist für Herbst 2020 vorgesehen.

HFBK bekommt neues Atelier-Gebäude

In dem viergeschossigen Neubau sollen im 1. – 3. Geschoss insgesamt 12 Atelierräume mit über 1.500 qm Nutzungsfläche und im Erdgeschoss eine Ausstellungsfläche mit rund 500 qm Nutzungsfläche entstehen. Hinzu kommen Lagerflächen und Werkküchen sowie Sanitär- und Abstellräume. Mit dem Neubau erhält die HFBK insgesamt über 2.100 qm zusätzliche Nutzungsfläche.                           

Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: „Die HFBK ist eine der renommiertesten Kunsthochschulen Deutschlands und nimmt mit ihren vielfältigen künstlerischen Veranstaltungen und Ausstellungen eine wichtige Rolle als Kulturträgerin in Hamburg wahr. Mit dem Neubau bekommen Studierende und Lehrende nun ihre langersehnten Flächen und somit noch bessere Möglichkeiten für ihre künstlerische Arbeiten und Ausstellungen. Der Atelier-Neubau wird das große Potenzial und die positive Außenwirkung der Hochschule als Studienort, Kunstproduzentin und Kulturvermittlerin weiter erhöhen.“

Der Neubau soll direkt neben denkmalgeschützten Fritz-Schumacher-Hauptgebäude am Lerchenfeld und in unmittelbarer Nähe zu den Standorten der HFBK an der Wartenau, der Finkenau und am Kunst- und Mediencampus Hamburg entstehen. Die kurzen Wege und die Mitnutzung zentraler Einrichtungen sollen den interdisziplinären Dialog vor Ort zwischen den Studienschwerpunkten fördern und sich positiv auf die Qualität des Studienangebots auswirken.