Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung

Delegationsreise Senatorin Fegebank reist nach Washington und Boston

Wissenschaftsdelegation besucht das Massachusetts Institute of Technology, MIT, die Harvard University und die Wissenschaftlertagung GAIN

Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, Katharina Fegebank, reist am heutigen Montag mit einer Wissenschaftsdelegation in die USA. Ziel der Reise ist es, die Beziehungen zwischen den Wissenschaftsstandorten Hamburg und Boston auszubauen und zu vertiefen. Weiterhin ist Hamburg bei der diesjährigen Tagung des German Academic International Network (GAIN) offizielles Gastgeberland. In Washington stehen Besuche bei US-amerikanischen Wissenschaftsorganisationen und Wissenschaftseinrichtungen auf dem Programm.

Senatorin Fegebank reist nach Washington und Boston

Begleitet wird die Senatorin von einer Wissenschaftsdelegation aus Hochschulpräsidenten und Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten sowie führenden Vertreterinnen und Vertretern aus Hamburger Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Medien. Ziel der Reise ist es, die Verbindungen und Kooperationen mit US-amerikanischen Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen zu festigen und auszubauen. So wird die HafenCity Universität Hamburg beispielsweise ihre Zusammenarbeit mit dem MIT Media Lab durch eine neue Kooperationsvereinbarung für das gemeinsame CityScience Lab intensivieren.

Die Universität Hamburg und das Deutsche Elektronen-Synchrotron DESY wollen gemeinsam mit dem MIT den Grundstein für eine neue Kooperation legen. Dabei geht es um die Gründung eines „Grand Challenges Research Network“ zur Bearbeitung großer wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Herausforderungen unter anderem aus den Bereichen Struktur- und Infektionsbiologie, Nano- und Photonenwissenschaften und Ultrafast Chemistry. An der Harvard University besucht die Delegation unter anderem die Graduate School of Design und stellt den Wissenschaftsstandort Hamburg McCloy-Stipendiatinnen und –Stipendiaten der Studienstiftung des Deutschen Volkes vor.

Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank: „Wissenschaft lebt von Austausch, Begegnung, sachlicher Kritik und lebendiger Diskussion, jenseits von geografischen und disziplinären Grenzen. Ich freue mich sehr, dass unsere Hochschulen ihre internationalen Beziehungen in die USA weiter ausbauen und dabei auf so renommierte Einrichtungen wie das Massachusetts Institute of Technology und die Harvard University setzen können.“

Im Anschluss nehmen die Delegationsmitglieder vom 7.-9. September an der Tagung des German Academic International Network (GAIN) teil. GAIN ist eine Gemeinschaftsorganisation von Alexander-von-Humboldt-Stiftung, Deutschem Akademischen Austauschdienst (DAAD) und Deutscher Forschungsgemeinschaft (DFG). Sie unterstützt deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Nordamerika dabei, den Kontakt zu deutschen Wissenschaftseinrichtungen zu pflegen. In diesem Jahr ist Hamburg das Partnerland der Tagung. Aus diesem Anlass richten das Generalkonsulat Boston und der Hamburger Senat einen gemeinsamen Empfang für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung aus.

Dazu Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank: „Es ist eine große Ehre für Hamburg, als offizielles Gastgeberland der GAIN-Tagung Deutschland mit zu repräsentieren. Wir sind eine Wissenschaftsmetropole im Aufwind. Unsere Stadt steht für Weltoffenheit, Toleranz und Freiheit des Denkens. Uns leitet der Kooperationsgedanke, in Wissenschaft und Wissenschaftspolitik. Unsere Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und forschungsstarken Unternehmen arbeiten gemeinsam an den großen gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit und sorgen für den Transfer von Lösungen und Ideen in die Gesellschaft. Außerdem bilden sie hervorragende Fachkräfte aus – für den Norden und für Deutschland insgesamt. Ich bin sicher, Hamburg wird als Gastgeberland auf großes Interesse der GAIN-Tagungsteilnehmerinnen und –teilnehmer stoßen.“

 

Die Delegation wird am Abend des 9. September nach Deutschland zurückkehren.