Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung

Hörsaal mal anders Max-Planck-Tag in Hamburg

Unterwegs mit den „Flying Professors“ im historischen U-Bahnwagen Hanseat mit anschließendem Senatsempfang im Gästehaus

Forscherinnen und Forscher der drei Hamburger Max-Planck-Institute haben heute die historische U-Bahn Hanseat in einen mobilen Hörsaal verwandelt. Auf Rundfahrten entlang der alten Ringlinien gab es für Schülerinnen und Schüler und interessierte Bürgerinnen und Bürger kurzweilige Vorträge über die faszinierende Grundlagenforschung aus den Bereichen Klimaforschung, Laserphysik und internationales Privatrecht. Anlässlich des bundesweit stattfindenden Max-Planck-Tages hat die Wissenschaftsbehörde Forschende der drei Institute zu einem Senatsempfang in das Gästehaus eingeladen.

Max-Planck-Tag in Hamburg

So innovativ wie die Themen der Forscherinnen und Forscher ist auch das Format der Veranstaltung: Die „Flying Professors“ treten nämlich im fliegenden Wechsel auf. Alle Vorträge müssen zwischen den Stationen gehalten werden und dürfen nicht länger als zehn Minuten dauern. In jeder Runde erfahren die Fahrgäste etwas über die Forschungs-Highlights aus der Wissenschaft. Was bedeuten Wolken für das Klima? Wieso tanzen Elektronen mit den Atomen? Verletzt mein Handy Menschenrechte? Mit Fragestellungen wie diesen teilen insgesamt ein Dutzend Hamburger Max-Planck-Forschende ihre Begeisterung für ihre Arbeit aus den Bereichen Klimaforschung, Physik und internationalem Privatrecht.

Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: „Wir sind in Hamburg stolz auf unsere drei Max-Planck-Institute. Ihre Arbeit ermöglicht es uns, dass wir heute schon die Antworten auf die Fragen von Morgen haben und trägt mit ihrer herausragenden Grundlagenforschung deutlich zum internationalen Renommee des Wissenschaftsstandorts Hamburg bei. Mit der außergewöhnlichen Aktion der „Flying Professors“ bringen sie ihre spannenden Themen in die Mitte er Stadt und machen Wissenschaft für alle erlebbar. Ich danke allen Beteiligten für ihren Ideenreichtum und ihr Engagement.“

Der Max-Planck-Tag wird am 14. September 2018 von mehr als 80 Max-Planck-Instituten in 32 deutschen Städten gefeiert. Gleich mehrere Anlässe erinnern in diesem Jahr an den Namensgeber der Max-Planck-Gesellschaft und sein wissenschaftliches Erbe. Sein Geburtstag jährt sich zum 160. Mal und vor genau 100 Jahren erhielt er den Nobelpreis für Physik. Vor 70 Jahren wurde mit der Max-Planck-Gesellschaft eine der erfolgreichsten Wissenschaftsorganisation Deutschlands ins Leben gerufen. Detaillierte Infos zu den bundesweiten Events des Max-Planck-Tages gibt es unter www.wonachsuchstdu.mpg.de sowie bei Twitter unter #wonachsuchstdu und @maxplanckpress.

Die Max-Planck-Gesellschaft betreibt Grundlagenforschung in den Natur-, Lebens- und Geisteswissenschaften. Seit der Gründung 1948 sind 18 Nobelpreisträger aus ihren Reihen hervorgegangen. Je zur Hälfte finanziert von Bund und Ländern betreibt die Max-Planck-Gesellschaft 84 Institute und Einrichtungen, darunter fünf Auslandsinstitute und 17 Max Planck Center mit Partnern wie der amerikanischen Universität Princeton, der Pariser Universität Sciences Po in Frankreich, dem University College London oder der Universität Tokio in Japan.

Medienkontakte:

Dr. Annette Kirk
Max-Planck-Institut für Meteorologie
Bundesstraße 53, 20146 Hamburg
www.mpimet.mpg.de
040 - 41173 374
annette.kirk@mpimet.mpg.de

Jessica Staschen
Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht
Mittelweg 187, 20148 Hamburg
www.mpipriv.de
040 - 41900 377
staschen@mpipriv.de

Jenny Witt
Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie
Luruper Chaussee 149, 22761 Hamburg
www.mpsd.mpg.de
040 - 8998 6593
jenny.witt@mpsd.mpg.de