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Passivraucherschutz Gesundheitsministerkonferenz fordert Rauchverbot in Autos mit Minderjährigen und Schwangeren

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Hamburg initiiert mit anderen Ländern Aufforderung an die Bundesregierung

Die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) möchte Minderjährige und Schwangere in Autos vor den Folgen des Passivrauchens schützen. Nach dem Vorbild anderer europäischer Länder wird die Bundesregierung durch einen u. a. von Hamburg gestellten und mehrheitlich beschlossenen Antrag aufgefordert, ein bundesweites Rauchverbot in Kraftfahrzeugen einzuführen, wenn Minderjährige und Schwangere „an Bord“ sind. Zudem soll der Bund gemeinsam mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) weitere geeignete Strategien und Maßnahmen zur Information der Bevölkerung über die Risiken des Passivrauchens entwickeln.

Mehr Schutz für Minderjährige und Schwangere in Autos vor den Folgen des Passivrauchens

„Für Föten, Kinder und Jugendliche sind die gesundheitlichen Schäden des Passivrauchens besonders gravierend. Gerade in Autos, auf zwangsläufig engem Raum, ist die Belastung besonders hoch, sodass hier mehr zum Schutz der Minderjährigen und Schwangeren getan werden muss“, so Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks. „Hamburg hat deshalb gemeinsam mit den anderen Ländern diesen Antrag auf den Weg gebracht, jetzt ist der Bund am Zug.“

Da sich der Schutz von Minderjährigen und Schwangeren vor den Gefahren des Passivrauchens in Kraftfahrzeugen nicht auf eine von den Ländern zu verantwortende Einrichtung bezieht, muss die Thematik auf Bundesebene, z. B. im Bundesnichtraucherschutzgesetz, geregelt werden. Einzelne landesrechtliche Regelungen wären bei einem „mobilen Innenraum“, wie in Autos, mit denen Fahrten über die Grenzen der Bundesländer hinweg alltäglich sind, nicht zielführend. Die GMK bittet die Bundesregierung deshalb, ein bundesweites Verbot einführen und zudem gemeinsam mit der BZgA geeignete Strategien und Maßnahmen zur besseren Information der Bevölkerung über die Risiken des Passivrauchens zu entwickeln. Die Länder folgen damit auch einer langjährigen Forderung der Kinder- und Jugendärzte und des diesjährigen Deutschen Ärztetages.

In anderen europäischen Ländern (Österreich, Italien, Frankreich, England, Wales, Schottland, Irland, Griechenland und Zypern) gibt es bereits entsprechende Rauchverbote in unterschiedlicher Ausprägung.

Hintergrund:

Genauso wie durch das Rauchen werden auch durch das Passivrauchen schwere Erkrankungen ausgelöst. Neben Kindern und Jugendlichen, die besonders gefährdet sind, zeigen auch Neugeborene, deren Mütter in der Schwangerschaft Tabakrauch ausgesetzt waren, deutliche Folgen. Dazu gehören beispielsweise Atemwegsbeschwerden und -erkrankungen sowie eine verminderte Lungenfunktion – dies kann negative Auswirkungen auf das gesamte Leben haben.

Kontakt

Dennis Krämer

Pressesprecher

Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Verkehr und Mobilitätswende
Pressestelle
Alter Steinweg 4
20459 Hamburg
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