Beh?rde f?r Kultur und Medien

Zeichen setzen ?Erkl?rung der Vielen?: Hamburgs Kulturinstitutionen und -verb?nde zeigen Haltung!?

K?nstlerinnen, K?nstler und Institutionen setzen Zeichen gegen rechtspopulistische Tendenzen und Einflussnahme auf die Kunst- und Kulturszene?


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?Erkl?rung der Vielen?: Hamburgs Kulturinstitutionen und -verb?nde zeigen Haltung!?

Zahlreiche K?nstlerinnen, K?nstler und Kulturinstitutionen haben heute auf Kampnagel die ?Hamburger Erkl?rung der Vielen? vorgestellt, mit der sie ein deutliches Zeichen gegen rechtspopulistische Tendenzen und Einflussnahme auf die Kunst- und Kulturszene setzen. Auch in anderen St?dten wurde heute eine vergleichbare Initiative gestartet. Ziel ist es, den Austausch der Kulturinstitutionen und Aktiven in der Kulturlandschaft zu intensivieren und sich gemeinsam gegen Rassismus und andere Formen der Diskriminierung und f?r eine gerechte, offene und solidarische Gesellschaft einzusetzen. Mit Diskussionen, Veranstaltungen und Aktionen wollen sich die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner in den kommenden Monaten f?r die Freiheit der Kunst einsetzen und f?r eine ?Gl?nzende Demonstration der Kunst und Kultur? im Fr?hjahr in Berlin mobilisieren.?

Dr. Carsten Brosda, Senator f?r Kultur und Medien: ?Kultureinrichtungen stehen zunehmend unter Druck. Insbesondere rechtspopulistischen Angriffen auf unsere freie und offene Gesellschaft m?ssen wir uns entgegenstellen. Gerade der 80. Jahrestag der Pogromnacht ermahnt uns, in welcher Katastrophe Nationalismus und Extremismus enden. Kunst kann uns helfen, ein gemeinsames Verst?ndnis f?r unsere vielf?ltige Gesellschaft zu finden. Dazu braucht sie die Freiheit, Stellung zu beziehen und anzuecken. Wir stehen deshalb in der Pflicht, einen gesellschaftlichen Grundkonsens zu sichern, der diese Freiheit nicht in Frage stellt, sondern als wesentlichen Wert unseres Zusammenlebens erkennt und f?rdert. Ich freue mich ?ber die breite Unterst?tzung der Initiative ?Die Vielen? auch in Hamburg und danke den Kultureinrichtungen, K?nstlerinnen und K?nstlern f?r ihr Engagement im Rahmen dieser Initiative, aber auch in ihrer t?glichen k?nstlerischen Arbeit. Wir brauchen die klar vernehmbare Stimme einer offenen und freien Kunst und eine Politik, die diese unterst?tzt und sich deutlich gegen alle Versuche der Einsch?chterung stellt. Wir wollen ohne Angst verschieden sein k?nnen.??