Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz

Lebensmittelsicherheit Senatorin übergibt Hamburger Hygienesiegel an vorbildliche Gastronomiebetriebe

54. und 55. Siegel für mehr Transparenz in Lebensmittelbetrieben verliehen

Seit Mai dieses Jahres können Gastronomiebetriebe in der Hansestadt auf freiwilliger Basis mit dem Hamburger Hygienesiegel werben. Es steht für gute und sehr gute Ergebnisse bei der amtlichen Überwachung und zeigt Verbraucherinnen und Verbrauchern, dass hier sauber und vorbildlich gearbeitet wird – eine Auskunft, auf die viele Verbraucherinnen und Verbraucher gewartet haben. Nun hat Verbraucherschutzsenatorin Cornelia Prüfer-Storcks das 54. und 55. Hygienesiegel an ausgezeichnete Betriebe in Wandsbek und Langenhorn verliehen.

54. und 55. Siegel für mehr Transparenz in Lebensmittelbetrieben verliehen

„Mit dem Hamburger Hygienesiegel bieten wir Gastronominnen und Gastronomen ein leicht erkennbares und eindeutiges Instrument, um den Kunden zu zeigen, wie es um die Hygiene und die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben in ihrem Betrieb steht. Vorbildliche Betriebe sollten ihre gute Noten bei der amtlichen Prüfung auch für Werbung nutzen können“, sagt Verbraucherschutzsenatorin Cornelia Prüfer-Storcks. „Es freut mich, dass wir mit dem Hygienesiegel dafür sorgen, dass das hohe Niveau der Lebensmittelsicherheit in Hamburg weiter gesteigert wird.“

Mittlerweile haben sich 107 Gastronomiebetriebe für das Hamburger Hygienesiegel angemeldet, 55 Betriebe haben das Siegel inzwischen erhalten. Hierzu zählen Restaurants, Großküchen bzw. Kantinen, Imbisse, Cafés, Bäckereien mit Café, Eisdielen und Fleischereien mit Mittagstisch. Die Betriebe, die sich bereits angemeldet haben, können eine vorläufige Bescheinigung erhalten, dass Sie sich am Hamburger Hygienesiegel beteiligen und die entsprechende Kontrolle noch aussteht. Das 54. und 55. Hygienesiegel hat Senatorin Prüfer-Storcks heute gemeinsam mit den zuständigen Lebensmittelkontrolleuren der Bezirke Wandsbek und Hamburg-Nord an die Zentralküche des Hospitals zum Heiligen Geist in Wandsbek und das Unternehmen Soul Sushi in Langenhorn übergeben.

Eine Teilnahme an dem Hamburger Hygienesiegel ist für Betriebe möglich, bei denen die Speisen auch direkt vor Ort verzehrt werden können. Die erforderliche Prüfung findet im Rahmen der regelmäßigen Lebensmittelkontrolle statt, bei der die Kontrolleure den Betrieb nach festgelegten einheitlichen Kriterien prüfen. Hierzu zählt nicht nur die Hygiene vor Ort sondern auch weitere wichtige Punkte, wie etwa das Verhalten des Unternehmers beim Befolgen rechtlicher Bestimmungen. Weitere Prüfkriterien sind beispielsweise, ob vorgeschriebene Kühl- bzw. Warmhaltetemperaturen eingehalten und ob die eigenen Produkte vorschriftsmäßig untersucht werden. All diese Kriterien haben die bislang ausgezeichneten Gastronomiebetriebe bestens erfüllt. Das Hamburger Hygienesiegel erhalten nur Betriebe mit sehr gutem oder gutem Ergebnis. Es ist dann für den einzelnen geprüften Betrieb gültig, nicht jedoch für andere Filialen. Sollte das gute oder sehr gute Ergebnis bei einer späteren Kontrolle nicht wieder erreicht werden, muss das Siegel umgehend entfernt werden.

Die Teilnahme am Hamburger Hygienesiegel ist für Gastronomiebetriebe freiwillig und gebührenfrei. Nach zwei oder drei Jahren (je nach Resonanz des Projektes), ist eine Evaluation vorgesehen. Dann sollen sich in einem weiteren Schritt beispielsweise auch so genannte Marktbeschicker, wie etwa mobile Imbisswagen oder Cateringbetriebe, am Hamburger Hygienesiegel beteiligen können. Das Verfahren wird von den Verbänden, der Gastronomie, wie dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband e.V. (DEHOGA), der Handwerks- sowie der Handelskammer, der Bäcker-und der Fleischerinnung unterstützt.

Weitere Informationen sowie das Siegel zur Ansicht stehen unter www.hamburg.de/hygienesiegel bereit. Über die genannte Seite ist auch die Anmeldung für das Prüfverfahren bei der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz möglich. Ein entsprechendes Anmeldeformular wird dort bereitgestellt.