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Senator Michael Westhagemann: „Digital Logistics Hub ist Hamburgs Tor zur internationalen Startup-Welt“

In Hamburg tut sich was: Ob nun Blockchain, 3D-Druck oder virtuelle Realitäten – die Hansestadt ist offen für neue Themen und seit Jahrhunderten geübt darin, Ideen in Wertschöpfung umzuwandeln. Ganz in diesem Sinne wirkt auch der vor einem Jahr gestartete Digital Hub Logistics, in dem in der Speicherstadt etablierte Logistikunternehmen Seite an Seite mit Startups und Forschungseinrichtungen an der Zukunft der Branche arbeiten. Senator Michael Westhagemann bei seinem Besuch: „Es geht darum sich von dem Gedanken ‚Das haben wir schon immer so gemacht‘ zu verabschieden. In vielen Unternehmensbereichen sind digitale Prozesse bereits Bestandteil des täglichen Arbeitens. Während der Fokus der Logistikbranche in der Vergangenheit auf dem Materialfluss lag, wird künftig der Informationsfluss von immer größerer Bedeutung sein. Im Digital Hub Logistics werden dazu viele neue und kreative Ideen entwickelt. Das habe ich mir heute angesehen. Und ich bin begeistert von der Dynamik, dem Engagement und den vielen klugen Köpfen, die ich hier heute kennengelernt habe.“

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„Digital Logistics Hub ist Hamburgs Tor zur internationalen Startup-Welt“

Inzwischen sind 6 Industriepartner und 15 Startups ins Digital Hub eingezogen. „In 12 Monaten haben wir knapp 20 Arbeitsplätze nach Hamburg geholt“, freut sich Hub-Geschäftsführer Johannes Berg. Auch die internationale Komponente ist auf dem 300qm großen Speicherboden schon spürbar: Unternehmen und Startups aus den Niederlanden (MedAssistOnline), Schweiz (NexIOT) und Japan/Dänemark (WeatherNews) sind bereits im Hub aktiv. „Durch unsere Neutralität sind wir für viele Logistikunternehmen die erste Anlaufstelle bei der Bewältigung der Digitalisierung und Entwicklung neuer Geschäftsmodelle“, ergänzt Berg. 

So entschieden sich u.a. die Startups doks.innovation (aus Kassel/Dortmund), Naise (aus Stuttgart), Angel (Spinoff der Fiege Stiftung aus Greven) und Sharehouse (Spinoff von Imperial Logistics aus Südafrika/Darmstadt) eine Dependance in der Speicherstadt aufzubauen. „Wir begrüßen grundsätzlich die Pläne der Bürgerschaft, Hamburgs Startup-Kompetenz in der Welt bekannter zu machen. Der Hub hilft gerne mit – etwa auch durch den Aufbau eines Startup-Austauschprogramms mit einem Hub in Singapur - und erwartet, das neue Ideen aus der Logistik entsprechend berücksichtigt werden“, so der Geschäftsführer.

Fotos zum Besuch finden Sie auf www.hamburg.de/bwvi/medien

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