Neuer Spitzenwert Hamburg hat 2018 über 900 Millionen Euro Altschulden getilgt


Hamburg hat 2018 über 900 Millionen Euro Altschulden getilgt

Die Stadt Hamburg hat im vergangenen Jahr Altschulden im Kernhaushalt in Höhe von 903 Millionen Euro getilgt – bereinigt um den Sondereffekt der durch die HSH Nordbank AG bedingten Kreditaufnahme. Damit wurde der hohe Wert aus dem Jahr davor noch einmal deutlich übertroffen – 2017 konnten bereits 640 Millionen Euro Altschulden abgebaut werden. Für das Jahr 2018 waren im Haushaltsplan ursprünglich 219 Millionen Euro für die Schuldentilgung vorgesehen.

Aufgrund dieser hohen Tilgungsleistung bleibt die aus dem Sondereffekt der Privatisierung der HSH Nordbank AG resultierende Nettoneuverschuldung mit 1,53 Milliarden Euro weit unter der von der Bürgerschaft hierfür bewilligten Nettoneuverschuldung. 2018 musste die Stadt Hamburg im Zusammenhang mit der Privatisierung der HSH Nordbank eine Ausgleichszahlung in Höhe von 2,44 Milliarden Euro leisten, um mit einer Ablösung der sogenannten Sunrise -Garantie den Weg zum Verkauf der HSH Nordbank frei zu machen.

Finanzsenator Dr. Andreas Dressel: „Dass wir die Altschuldentilgung so steigern konnten, ist ein Beweis unserer nachhaltigen Finanzpolitik. Erfreulich ist auch, dass wir die Auswirkungen der HSH Nordbank auf den Schuldenstand der Stadt begrenzen konnten – das minimiert Belastungen in der Zukunft. Unsere konkret am Wachstum der Stadt ausgerichtete, stringente Ausgabenpolitik sowie sehr hohe Steuereinnahmen und ein niedriges Zinsniveau haben zu diesem gegenüber dem ursprünglichen Plan erfolgreichen Ergebnis beigetragen. Wir gehen den erfolgreichen Pfad von Investieren und Konsolidieren für den Hamburger Haushalt konsequent weiter. Das nächste Ziel ist der doppische Budgetausgleich im Jahre 2024

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