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Meistermeile füllt sich Erste Mieter ziehen am 1. März 2019 ein

Innerstädtische gestapelte Gewerbeflächen sind ein gutes Beispiel, wie Ansiedlungen im innerstädtischen Bereich gelingen können. In Hamburg ist mit der „Meistermeile“ am Offakamp ein Vorzeigeprojekt entstanden. Die Resonanz bei den Handwerksbetrieben ist ausgesprochen positiv.

Erste Mieter ziehen am 1. März 2019 ein

Staatsrat Dr. Torsten Sevecke: „Vielen Betrieben fällt es zunehmend schwer, in innerstädtischen Lagen passende Flächen zu finden. Der Gewerbehof am Offakamp bietet den Hamburger Handwerkerinnen und Handwerkern eine interessante Alternative. Sogar Vertreter der Berliner Wirtschaftsförderung und Stadtplanung haben die „Meistermeile“ bereits besichtigt und möchten ein vergleichbares Konzept in Berlin Tempelhof-Schöneberg realisieren. Das zeigt auch, dass dieses Konzept eines für die Zukunft ist.“

Handwerkskammerpräsident Josef Katzer ist ebenfalls überzeugt, dass der Gewerbehof am Offakamp eine Erfolgsgeschichte wird: „Kein Zweifel: Die Meistermeile wird ein Erfolg! Es geht hier um die Versorgung des Handwerks mit bezahlbarem Gewerberaum innerhalb der Stadt. Damit können wir verhindern, dass weitere Betriebe abwandern. Das Handwerk gehört zu Hamburg, es gehört mitten in die Stadt. Handwerk macht die Quartiere lebenswert. Die Stichworte sind Urbanität, kurze Wege zum Kunden, Arbeits- und Ausbildungsplätze. Jedes Jahr verlassen flächenintensive und umsatzstarke Meisterbetriebe die Stadt. Das sind Ausbildungsbetriebe, sie sorgen für den Fachkräftenachwuchs. Nicht zuletzt zahlen sie Gewerbesteuer. Die Meistermeile ist also ein Gewinn für alle und eine rundum gute Investition in die Wirtschaftskraft Hamburgs.“

Der Neubau am Offakamp befindet sich im Zeit- und Kostenplan. Die Übergabe der Flächen an die Handwerksbetriebe beginnt  am 1. März 2019. Aktuell sind insgesamt 21,4 Prozent vermietbare Fläche fest vermietet. Für weitere 13,4 Prozent der Flächen sind die Mietverhandlungen soweit fortgeschritten, dass Mietverträge zur Unterschrift oder im Entwurf vorliegen. Über weitere 28,3 Prozent der Flächen liegen Interessenbekundungen vor.