Startschuss um 12 Uhr Es geht wieder rund! 100 km MEGAMARSCH auf dem Grünen Ring

Kommenden Samstag startet Hamburgs Langstreckenwanderung

100 Kilometer wandern. Am Stück. Durch die Nacht. Wo es das gibt? Auf dem Grünen Ring in Hamburg. Am 6. und 7. April findet mit dem MEGAMARSCH die größte Langstreckenwanderung Deutschlands statt. 4.500 wanderbegeisterte Teilnehmerinnen und Teilnehmer begeben sich am kommenden Wochenende auf einen 100km-Marsch auf dem 2. Grünen Ring. Damit bricht der Megamarsch in Hamburg wieder einmal alle Rekorde. Gestartet wird in Finkenwerder, dann es geht auf dem Grünen Ring durch Parks, Kleingärten, Waldgebiete, Kulturlandschaften der Geest und Marsch, Naturschutzgebiete, urbane Räume und an Seen und Flüssen vorbei bis zum Zielort Teufelsbrück.

Megamarsch Kurz vor dem Start des Megamarsches 2018. Auch Umweltsenator Jens Kerstan war dabei.

Es geht wieder rund! 100 km MEGAMARSCH auf dem Grünen Ring

Umweltsenator Jens Kerstan wird um 12 Uhr in Finkenwerder den Startschuss für die erste Wandergruppe geben.

Kerstan: „Ich freue mich sehr, dass noch mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer als im letzten Jahr Lust haben, unseren Grünen Ring sportlich zu erobern. Der Megamarsch findet nun bereits zum dritten Mal in Hamburg statt und offensichtlich wurden viele Wanderbegeisterte zum Nachahmen angeregt. Im Vergleich zu 2017 hat sich die Zahl mehr als vervierfacht und so stellen sich in diesem Jahr 4.500 Menschen der Herausforderung. Wer es ruhiger angehen lassen möchte, kann den Grünen Ring natürlich jederzeit auch in kürzeren Touren auf eigene Faust erkunden.“

MEGAMARSCH-Veranstalter Marco Kamischke (hundert24 GmbH): „Von den rund 4.500 Teilnehmern kommen etwa 1.900 aus Hamburg selbst, der Rest reist extra für den Megamarsch Hamburg 2019 an. Wir haben Teilnehmer aus 19 verschiedenen Ländern dabei, was uns besonders freut. 14 Starter konnten sich schon in den Jahren 2017 und 2018 als Finisher in der „Megamarsch Hall of Fame“ eintragen. Diese haben nun die Chance auf die goldene Lokalmatador-Medaille, die den grünen Ring abbildet. Wir hoffen, dass es wieder möglichst viele Megamarscher ins Ziel schaffen, denn auch die Finisher-Quote stieg bisher von Marsch zu Marsch.“

Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich willkommen. Der Senator wird um 12.00 Uhr den Startschuss geben und im Anschluss für Fragen zur Verfügung stehen.

 

Samstag, 6.  April, 12.00 Uhr

Rüschpark Finkenwerder

(gegenüber Rüschweg Nr. 19)


Über den MEGAMARSCH

Der Megamarsch findet in diesem Jahr zum dritten Mal in Hamburg statt. Bereits 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 2017 waren ein Erfolg, im letzten Jahr waren es 3.500 Anmeldungen und in diesem Jahr bricht der MEGAMARSCH mit 4.500 Wanderbegeisterten alle Rekorde. Damit findet in Hamburg zum zweiten Mal hintereinander die größte Langstrecken-Wanderung Deutschlands statt.

Da das Interesse am „Megamarsch“ in Hamburg so riesig ist hatte der Veranstalter die Anzahl der Tickets von vornherein auf 4.500 erhöht und die Wanderung in drei Gruppen unterteilt. Die erste startet um 12 Uhr, die zweite um 14 Uhr und die dritte um 16 Uhr. Los geht’s in Finkenwerder, um dann gegen den Uhrzeigersinn Hamburg in 24 Stunden zu umwandern. Der 100 Kilometer lange Rundkurs führt abwechslungsreich durch Parkanlagen, Waldgebiete und Kulturlandschaften, Naturschutzgebiete, entlang von Flüssen und Seen.

Etwa alle 20 Kilometer gibt es eine Verpflegungsstation. Urkunden erhalten jene, die 40, 60, 80 oder 100 Kilometer geschafft haben. Finisher gelangen in die „Hall of Fame“ und erhalten eine Medaille. Jeder erhält eine Streckenkarte, eine GPX-Datei sowie einen von der Behörde für Umwelt und Energie bereit gestellten Mehrwegbecher für die Verpflegung unterwegs. Denn auch bei so einer Großveranstaltung wird das Thema Abfallvermeidung mitgedacht. Stirnlampen sind Pflicht. Die Strecke ist ausgeschildert und wird zudem mit weißer Sprühkreide auf dem Boden ausgezeichnet, damit sich keiner verläuft. 

Etwa die Hälfte der Langzeit-Marschierer kommt aus Hamburg und Umgebung, der Rest aus ganz Deutschland und dem benachbartem Ausland. Es gibt sehr viele Mehrfachstarter.

Information zum Grünen Ring

Der Grüne Ring umrundet in acht bis zehn Kilometer Entfernung vom Rathaus die innere Stadt. Durch seine Lage innerhalb der gewachsenen Stadt stellt er eine Besonderheit dar. In anderen Städten, wie Hannover, Leipzig oder London liegen die grünen Ringe überwiegend in der freien Landschaft um die Stadt herum.

Auf dem Grünen Ring können auf rund 100 Kilometern Länge verschiedene Landschaftstypen erlebt werden, von Parkanlagen über Waldgebiete und Kulturlandschaften bis hin zu Naturschutzgebieten, Flüssen und Seen.

Er verläuft vom Jenischpark im Westen ausgehend nördlich der Elbe über den Altonaer Volkspark, das Niendorfer Gehege, den Friedhof Ohlsdorf, die Trabrennbahn Farmsen, den Öjendorfer Park und die Boberger Niederung bis zum Wasserpark Dove-Elbe und die Vier und Marschlande im Osten. Südlich der Elbe setzt sich der Ring über den Neuländer See, den Harburger Stadtpark, Meyers Park und weiter über die Süderelbmarsch fort und endet am Rüschpark gegenüber dem Jenischpark auf der anderen Elbseite. Im Norden der Stadt und im Harburger Zentrum ist der Grüne Ring vorwiegend durch Parks, Kleingartenparks und Wald geprägt, im südöstlichen und südwestlichen Teil durch landwirtschaftlich geprägte Kulturlandschaften der Marsch mit Grünland, Blumen- und Gemüseanbau sowie Obstplantagen

Wandern auf dem Grünen Ring

Wer selber den Grünen Ring erkunden möchte, kann sich unter www.hamburg.de/wandern-im-gruenen Kartenmaterial herunterladen. Die Umweltbehörde hat acht Karten mit detaillierten Wanderrouten erstellt, die einfach ausgedruckt oder im Foyer der Umweltbehörde abgeholt werden können.

Weitere Infos zum MEGAMARSCH unter www.megamarsch.de
und zum Grünen Ring unter www.hamburg.de/wandern-im-gruenen

 

Rückfragen der Medien 

Behörde für Umwelt und Energie, Pressestelle, 040-42840-8006,
pressestelle@bue.hamburg.de

 

Bei Fragen zum MEGAMARSCH direkt beim Veranstalter hundert24 GmbH,
Tel.: 02161/9908827

Kontakt

Jan Dube

Pressesprecher

Behörde für Umwelt und Energie

Presseservice