Freie Darstellende Künste Netzwerkbüro des Dachverbands der freien darstellenden Künste eröffnet

Senator Dr. Carsten Brosda: „Hamburg braucht eine vielfältige Freie Szene, die unsere Kulturlandschaft belebt und bereichert.“  


 

Netzwerkbüro des Dachverbands der freien darstellenden Künste eröffnet

Der Senat baut die Förderung der Freien darstellenden Künste deutlich aus. Um die Freie Szene in Hamburg strukturell zu stärken, erhält auch der Dachverband der freien darstellenden Künste (DfdK e.V.) als wichtigste Interessenvertretung für die Freie Szene mit dem Doppelhaushalt 2019/2020 eine zusätzliche Förderung. Dies ermöglicht dem Verband, ein Netzwerkbüro zu gründen, das heute mit Akteurinnen und Akteuren der Freien Szene und Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, eröffnet wurde. Das Netzwerkbüro versteht sich als Dienstleister und Impulsgeber für die Akteurinnen und Akteure der Freien Darstellenden Künste. Es wird die Interessen der Szene vertreten, Strategien der Vermarktung und der Weiterbildung entwickeln, eine neue Wiederaufnahme- und Gastspielförderung vergeben sowie die Entwicklung einer digitalen Plattform zur Vermittlung von Probenräumen vorantreiben. Die Behörde für Kultur und Medien unterstützt das Netzwerkbüro mit 100.000 Euro pro Jahr. 

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die Freie Szene belebt und bereichert unsere Kulturlandschaft. Wir haben in diesem Jahr deshalb nicht nur zusätzliche finanzielle Mittel für die künstlerische Arbeit bereitgestellt, sondern wollen ganz bewusst auch die Strukturen stärken, um die Szene in ihrer Arbeit zu unterstützen. Der Dachverband der freien darstellenden Künste ist dafür ein wichtiger Akteur. Mit dem neuen Netzwerkbüro wird der Verband in Zukunft noch besser dafür sorgen können, die Szene insgesamt zu stärken, zu professionalisieren und bundesweit zu vernetzen.“

Barbara Schmidt-Rohr für den Vorstand des DfdK: „Die stark gewachsene vielfältige freie Szene in Hamburg jetzt zu stärken, ist ein richtiges, ein wichtiges Signal, auf das wir lange gewartet haben. Ein Signal, an das wir eine kommende Erfolgsgeschichte knüpfen. Denn die Freien sind ein unverzichtbarer Teil der städtischen Theaterlandschaft, die ihrem Potential entsprechend, über diesen ersten Schritt hinaus, auch in Zukunft besser gefördert werden sollten.“

Der Dachverband freie darstellende Künste Hamburg e.V. ist der Zusammenschluss der professionellen freien darstellenden Künstlerinnen und Künstler in Hamburg. Er vertritt die Interessen seiner rund 120 Mitglieder, darunter Einzelkünstler und -künstlerinnen, Gruppen, Spielstätten für Freies Theater/Tanz/Performance und Interessenverbände.

Ausbau der Förderung der Freien Szene: Senat und Bürgerschaft haben mit dem Haushalt für die Jahre 2019 und 2020 die Förderung für die Freie Tanz- und Theaterszene um insgesamt 1.152.000 Euro erhöht und damit auf jetzt 2.054.000 Euro nahezu verdoppelt. Damit kommen sie auch einer Forderung der Freien Szene nach. Mit den zusätzlichen Mitteln sollen zusätzliche Projekte gefördert und die Strukturen und Rahmenbedingungen für die Freie Darstellende Szene verbessert werden. So konnten in der kürzlich beschlossenen Förderrunde in der Spielzeit 2019/2020 insgesamt 47 Projekte berücksichtigt werden. Das sind 16 mehr als im Jahr zuvor. Künftig werden zudem jedes Jahr drei statt wie bisher zwei neue Konzeptionsförderungen vergeben. Zusätzlich wurden weitere Maßnahmen zur Stärkung der Freien Darstellenden Künste wie zum Beispiel eine eigenständige Basisförderung etabliert. 

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