Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung

Senatsempfang Wissenschaftsrat tagt in Hamburg

Senat würdigt Besuch des wichtigsten wissenschaftspolitischen Beratungsgremiums mit Empfang im Rathaus

Anlässlich der diesjährigen Frühjahrssitzungen des Wissenschaftsrates in der Hansestadt hat Hamburgs Erster Bürgermeister, Dr. Peter Tschentscher, heute Vertreterinnen und Vertreter des Beratungsgremiums im Rathaus empfangen. Der Wissenschaftsrat berät Bund und Länder, wenn es um Wissenschaft und Forschung geht und tagt viermal jährlich in unterschiedlichen Städten. Im Rahmen der dreitägigen Sitzung berät das Gremium unter anderem über das Verfahren der Landes- und Regionalstrukturbegutachtungen, Forschungsneubauten und (Re-) Akkreditierungen diverser nichtstaatlicher Hochschulen in Deutschland.

Wissenschaftsrat tagt in Hamburg

Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister: „2019 ist ein besonderes Jahr für Forschung und Wissenschaft in Hamburg, denn vor genau 100 Jahren wurde unsere Universität eröffnet. Heute ist die Universität Hamburg mit über 43.000 Studierenden und 12.000 Beschäftigten die größte Ausbildungs- und Forschungseinrichtung Norddeutschlands. Der Wissenschaftsrat begleitet und fördert die Entwicklung des Wissenschaftsstandortes Hamburg. Auf seinen Empfehlungen beruhen unter anderem das Wachstumskonzept für die Technische Universität, die Gründung eines Hamburger MINT-Forschungsrates und die Auseinandersetzung mit der Vielfalt der Kleinen Fächer der Universität.“

Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: „Die Empfehlungen des Wissenschaftsrates sind für die Entwicklung unseres Standortes von hoher Bedeutung. Wir haben sie in den vergangenen Jahren kraftvoll umgesetzt. Dem Ziel, Hamburg zur international beachteten Wissenschaftsmetropole auszubauen, kommen wir so Stück für Stück näher.  Dass die Frühjahrsitzungen mit den Feierlichkeiten des Universitätsjubiläums zusammenfallen, ist ein glücklicher Umstand - und auch eine gute Gelegenheit, die Bedeutung von Wissenschaft und Forschung für die Zukunft unserer Stadt deutlich zu machen. Ich wünsche den Vertreterinnen und Vertretern des Wissenschaftsrates eine schöne Zeit bei uns und viel Erfolg bei den Beratungen.“

Dr. Andreas Dressel, Finanzsenator: „Genauso wie die Schulen braucht auch die Wissenschaft gute Räume für gute Bildung. Deshalb investieren wir in Hamburg massiv in die Sanierung und Modernisierung unserer Forschungseinrichtungen. Große Neubauvorhaben wie das Geomatikum oder auch die Instandsetzung zahlreicher Gebäude machen das deutlich. Ich freue mich darauf, unsere Erfahrungen in diesem Bereich dem Wissenschaftsrat bei den Beratungen am Freitag vorstellen zu können.“

Prof. Dr. Martina Brockmeier, Vorsitzende des Wissenschaftsrats: „Der Wissenschaftsrat ist immer gern zu Gast in der Freien und Hansestadt Hamburg. Er hat sich mehrfach mit der vielfältigen Hamburger Wissenschaftslandschaft beschäftigt und dabei Anregungen für deren Weiterentwicklung gegeben – mit der Absicht, das Land bei der Ausrichtung seiner Wissenschaftspolitik wirkungsvoll zu unterstützen. Vieles ist bereits umgesetzt, und wir freuen uns, dass wir mit unseren Empfehlungen offensichtlich wichtige Impulse geben konnten. Dass die Frühjahrssitzungen des Wissenschaftsrats dieses Mal mit dem 100-jährigen Jubiläum der Universität Hamburg zusammenfallen, ist ein schöner Nebeneffekt: Wir feiern gerne mit und gratulieren herzlich!“