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Menschenrechte Die Goldene Taube geht an die Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte

Preisverleihung im Rathaus

Der Vorstandvorsitzende der Albertinen- Stiftung, Prof. Dr. Fokko ter Haseborg, überreichte heute im Rathaus die Goldene Taube für Menschenrechte an  Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher und Bürgermeister a. D. Ole von Beust als Vertreter der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte. Mit der Übergabe der Skulptur wird die Hamburger Stiftung für ihren Einsatz zur Wahrung der Menschenrechte gewürdigt. Die Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte wurde vor 33 Jahren von Bürgermeister a. D. Dr. Klaus von Dohnanyi mit den Stimmen aller Fraktionen der Bürgerschaft gegründet. Aufgabe der gemeinnützigen Stiftung ist der Schutz politisch verfolgter Menschenrechtsaktivistinnen und Menschenrechtsaktivisten, Kunstschaffenden und Journalistinnen und Journalisten. Sie werden für jeweils ein Jahr als Stipendiatinnen und Stipendiaten an die Elbe eingeladen, als Zeichen der Anerkennung ihres oft lebensgefährlichen politischen Engagements. Aber auch als Angebot für eine Auszeit und Neuorientierung für die Zeit nach ihrer Heimkehr.

Die Goldene Taube geht an die Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte

Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher, Erster Vorsitzender der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte: „Der Preis ist eine große Ehre für die Arbeit unserer Stiftung. Seit ihrer Gründung hat sie über 250 Gäste in Hamburg aufgenommen und in ihrem Engagement für die Freiheit unterstützt, für das sie oft auch Gefahren für das eigene Leben in Kauf nehmen. Die Goldene Taube fördert die Völkerverständigung und die weltweite Einhaltung der Menschenrechte. Herzlichen Dank an die Albertinen-Stiftung, dass Sie die Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte für diesen Preis ausgewählt hat und ihr damit Rückenwind für die kommenden Jahre gibt.“

Im Jahr 2008 jährte sich die Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen zum 60. Mal. Auf Initiative von Bundespräsident a. D. Dr. Roman Herzog „fliegen“ seitdem 30 in Bronze gegossene Tauben um die Welt. Jede dieser von dem deutschen Künstler Reinhard Hillinger geschaffenen Skulpturen steht für einen der Artikel der UN-Menschenrechtscharta. Die Goldenen Tauben werden jährlich an Institutionen und Personen verliehen, die sich nachhaltig für Völkerverständigung und die Einhaltung der Menschenrechte einsetzen. Dabei wählt der Preisträger den nächsten Preisträger für die Goldene Taube aus. 

Im vergangenen Jahr wurde das „Herzbrücke-Projekt“ der Hamburger Albertinen-Stiftung ausgezeichnet. Über dieses Projekt können Kinder aus Ländern, die nicht über die notwendige medizinische Infrastruktur verfügen, in Hamburg am Herzen operiert werden. Jetzt reichte der Vorstand der Albertinen-Stiftung „seine“ Taube an die Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte weiter.

Bis im kommenden Jahr bleibt nun die Goldene Taube für Menschenrechte in der Obhut der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte. Dann wird sie an die nächste Person oder Institution weitergegeben, die sich in besonderer Weise für die Menschenrechte verdient gemacht hat. 

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