Behörde für Umwelt und Energie

Stadtteilinitiativen Klimafreundliches Lokstedt: Großes Straßenfest

Zahlreiche Angebote rund um Klimaschutz und Stadtteilinitiativen beim großen Straßenfest in der Grelckstraße

Am 14. Juni 2019 von 14 bis 20 Uhr wird die Grelckstraße für einen Tag zum lebendigen und klimafreundlichen Zentrum Lokstedts: Das Forschungsprojekt „Klimafreundliches Lokstedt“ endet im Sommer 2019. Zum Abschluss wird mit Projektpartnern und lokalen Initiativen ein großes Straßenfest rund um Klimaschutz in der Grelckstraße veranstaltet.

Klimafreundliches Lokstedt: Großes Straßenfest

Die Besucher können sich bei verschiedenen Ausstellern über mehr Klimaschutz im Alltag, lokale Initiativen und die Ergebnisse des Forschungsprojekts informieren. Als Highlight erfolgt am Nachmittag die Übergabe des Projekt-Lastenrads an den Gewinner aus dem Stadtteil durch Umweltsenator Jens Kerstan und Bezirksamtsleiter Kay Gätgens.
Umweltsenator Jens Kerstan: „Damit Klimaschutz gelingt, ist es entscheidend, das Wissen und die Perspektiven der Bürgerinnen und Bürger vor Ort einzubeziehen. Das Forschungsprojekt gibt uns wertvolle Hinweise, wie wir gemeinsam Stadtteile gestalten und weiterentwickeln können, um Klimaschutz im Alltag möglich zu machen. Das ist nicht nur ein Ziel für Lokstedt, sondern auch für ganz Hamburg.“
Bezirksamtsleiter Kay Gätgens: „Mehr als 500 Bürgerinnen und Bürger, darunter Kinder und Jugendliche, haben aktiv mitgemacht. Mit dem Mix aus Veranstaltungen, Onlinebeteiligung sowie Aufsuchen und Ansprechen der Menschen an verschiedenen Orten, sind wir neue Wege der Bürgerbeteiligung gegangen.

Die Ergebnisse werden nun konkret in die Arbeit des Bezirks Eimsbüttel einfließen: Mobilität ist ein Schlüsselthema der Stadtentwicklung. Wir haben wertvolle Hinweise erhalten, wie die Menschen sich Mobilität von morgen vorstellen. Aber auch, was sie brauchen, um Abfall und Energie zu reduzieren. Ein wichtiges Thema der Lokstedterinnen und Lokstedter ist die Stärkung des Lokstedter Zentrums  Siemersplatz / Grelckstraße. Hierfür wollen wir mit dem Abschlussfest ein Signal setzen.“
Den ganzen Tag über wird ein buntes Bühnenprogramm mit Tanzworkshop, spannenden Vorträgen zu Klimaschutz im Alltag und musikalischen Einlagen geboten. Dazu kommen Angebote verschiedener Aussteller. Die Bücherhalle Lokstedt lädt Kinder ein zum Kamishibai-Papiertheater im Geschichtenwagen, die Verbraucherzentrale Hamburg bietet kostenlose Energieberatungen an und der ADFC Eimsbüttel bietet während des Straßenfestes Fahrradcodierungen an.
Bei der Initiative „Cradle to Cradle“ können sich Interessierte über einen nachhaltigeren Lebensstil informieren oder beim Upcycling-Workshop vermeintliche Abfälle gleich selbst wieder als Ressource nutzen. Beim gleichzeitig stattfindenden Flohmarkt darf gestöbert und entdeckt werden. Ebenfalls vertreten sind die lokalen Initiativen des Lokstedter Bürgerhauses, der Zukunftswerkstatt, der Bürgerverein Hoheluft-Großlokstedt und der Verein Herzliches Lokstedt. Ein Löschzug und ein Müllmobil geben Einblick in die Arbeit der Feuerwehr und der Stadtreinigung vor Ort.
Für das leibliche Wohl sorgen die Lokale in der Grelckstraße, die Freiwillige Feuerwehr und ein Foodtruck mit besonderen veganen Spezialitäten. Der Verkauf erfolgt mit Mehrweggeschirr. Oder noch besser: Wer mag bringt einfach seinen eigenen Teller oder Becher mit!

Hintergrundinfos zum Forschungsprojekt „Klimafreundliches Lokstedt“

Das Forschungsprojekt „Klimafreundliches Lokstedt“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und ist ein Verbundprojekt. Beteiligt sind die Universität Hamburg, das Bezirksamt Eimsbüttel, die Behörde für Umwelt und Energie Hamburg und die Hafencity Universität. Zentrale Fragestellung des Projekts ist die Herausforderung, Klimaschutz und Stadtteilentwicklung zusammenzubringen. Wie können klimafreundliches Leben und eine hohe Lebensqualität in Hamburg vereinbart werden? Was wünschen sich die Einwohner? In den drei Themenfeldern Haushaltsenergie, Mobilität und Ressourcenschutz wurden dafür Haushaltsbefragungen durchgeführt und auf deren Basis mögliche Maßnahmen erarbeitet.

Aktuell können Maßnahmen aus allen Handlungsfeldern von Interessierten online vergleichend bewertet werden: www.hamburg.de/beteiligung  


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