Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung

Personalie Neuer Direktor für die Staats- und Universitätsbibliothek

Robert Zepf kommt von Rostock nach Hamburg

Der Senat hat heute die Ernennung von Robert Zepf zum Direktor der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg – Carl von Ossietzky (SUB) beschlossen. Der Amtsantritt ist für den 01. September 2019 geplant. Ein Schwerpunkt seiner Amtszeit soll unter anderem auf dem Ausbau der Digitalisierungsstrategie der SUB liegen. Robert Zepf übernimmt die Leitung von Dr. Petra Blödorn-Meyer, die die Führung derzeit kommissarisch innehat.

Robert Zepf übernimmt die Leitung der Bibliothek zum 01. September 2019.

Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank: „Ich freue mich, dass mit Herrn Robert Zepf ein ausgewiesener und erfahrener Experte des Bibliothekswesens nach Hamburg kommt. Bei seinen bisherigen Stationen hat er bewiesen, dass er die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für Bibliotheken erfolgreich nutzen kann. Gerade bei den Themen digitale Bibliothek, elektronisches Publizieren und Open Access hat er sich bundesweit einen Namen gemacht. Er wird die SUB weiterhin auf Erfolgskurs halten und erfolgreich weiterführen. Wir heißen Robert Zepf herzlich willkommen und danken der stellvertretenden Direktorin der SUB, Frau Dr. Blödorn-Meyer, für die hervorragende Arbeit als kommissarische Leiterin.“

Robert Zepf ist seit 01. August 2010 Direktor der Universitätsbibliothek Rostock. Zuvor war er von 2003 bis 2010 Leiter des wissenschaftlichen Dienstes an der Staatsbibliothek zu Berlin.

Robert Zepf, designierter Direktor der SUB Hamburg: „Durch die Digitalisierung verändert sich unser Alltag grundlegend. Die Staats- und Universitätsbibliothek kann einiges dafür tun, dass Wissenschaft und Stadtgesellschaft in Hamburg von den Chancen der Digitalisierung profitieren. Dabei ist mir wichtig, dass unsere Angebote die Vielfalt der Fachkulturen und Bildungshintergründe widerspiegeln. Ein persönliches Anliegen ist es, das in der Bibliothek bewahrte reiche Kulturerbe vom Mittelalter bis heute sichtbar und zugänglich zu machen – im Original wie in digitaler Form. Gemeinsam mit einem starken Team möchte ich dafür sorgen, dass diese traditionsreiche und für Norddeutschland so wichtige Bibliothek auch künftig gut im Wind liegt!“

Über die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky

Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky ist mit einem Bestand von über 5 Millionen Bänden, mehr als 12.700 laufenden Print- und Online-Zeitschriften zu fast allen Wissensgebieten, 1,2 Millionen Entleihungen, 51 Millionen Seitenaufrufen der diversen Webdienste und über 60.000 aktiven Nutzerinnen und Nutzern die wissenschaftliche Großbibliothek in Norddeutschland. Sie dient der Literatur- und Informationsversorgung von Wissenschaft, Kultur, Presse, Wirtschaft und Verwaltung. Für die Freie und Hansestadt Hamburg versieht sie außerdem die Aufgaben einer Landes- und Archivbibliothek.