Immobilienverwertung Guter Austausch zwischen der BImA und der Hamburger Finanz- und Stadtentwicklungsbehörde:

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben startet Vermarktung des Bunkers in Winterhude


Guter Austausch zwischen der BImA und der Hamburger Finanz- und Stadtentwicklungsbehörde:

Ein konkretes Ergebnis: Alle Beteiligten haben sich darauf verständigt, den in Hamburg-Winterhude gelegenen Hochbunker im Kuhnsweg einer Folgenutzung zuzuführen. Zu diesem Zweck wird die BImA den Bunker am offenen Immobilienmarkt zum Kauf anbieten. Die FHH hat bisher gute Erfahrungen mit konkreten städtebaulichen Vorgaben bei der Vermarktung städtischer Grundstücke gemacht.  

Mit dem Erwerb des Bunkers sollen folgende städtebauliche und wohnungspolitische Vorstellungen der FHH umgesetzt werden: Der Hochbunker soll erhalten bleiben. Im Erdgeschoss soll möglichst eine Nutzung für soziale beziehungsweise kulturelle Zwecke vorgesehen werden. Im Übrigen sollen in dem Objekt Wohnungen errichtet werden, wobei ein Anteil von 50 Prozent im öffentlich geförderten sozialen Wohnungsbau angestrebt wird. Den Interessenten wird die Gelegenheit gegeben, ihre Fragen schriftlich zum Beispiel beim Landesbetrieb für Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) vorzubringen.

Finanzsenator Andreas Dressel: „Die BImA und uns eint das Ziel, Bundesimmobilien auch gezielt für zusätzlichen preiswerten Wohnraum zu nutzen. Hierfür werden wir immer wieder passende Lösungen für schwierige immobilienwirtschaftliche Fragen finden müssen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass uns das mit der neuen sehr Hamburg-erfahrenen BImA-Spitze gelingen wird. Die jetzt gefundene Lösung für den Bunker Kuhnsweg ist in diesem Kontext ein guter Fortschritt.“

Paul Johannes Fietz, Verkaufsvorstand der BImA: „Die BImA will einen möglichst großen Beitrag zur schnellen Bereitstellung von Wohnbauflächen leisten. Das wird vor allem dann gelingen, wenn die Zusammenarbeit mit den Städten und den Gemeinden so gut funktioniert wie hier in Hamburg und gemeinsam Wege gefunden werden, auch spezielle Immobilien einer Wohnnutzung zuzuführen.“

Matthias Kock, Staatsrat der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen: „Gerade in nachgefragten Quartieren wie in Winterhude ist es wichtig, dass die soziale Durchmischung des Stadtteils erhalten bleibt. Deshalb ist es wichtig, einen Anteil von rund 50 Prozent öffentlich gefördertem sozialen Wohnungsbau bei den geplanten Wohnungen im Bunker im Kuhnsweg anzustreben.“

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Claas Ricker

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