Stadtentwicklung Treffpunkt für Jung und Alt im neuen Quartier Haferblöcken

Unterstützung für Haus der Begegnung aus investivem Quartiersfonds

Das geplante Haus der Begegnung im neuen Quartier Haferblöcken in Hamburg-Billstedt erhält Unterstützung aus dem investiven Quartiersfonds von Finanzbehörde und Bezirken. 450.000 Euro werden für den Neubau bereitgestellt, der im kommenden Jahr durch die städtische Sprinkenhof GmbH realisiert werden soll.

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Mit dem Quartier Haferblöcken entsteht ein attraktiver Wohnstandort in direkter Nähe zum Öjendorfer See mit rund 470 Wohneinheiten. In dem gemischten Wohngebiet werden im östlichen Teil rund 960 Geflüchtete ein neues Zuhause finden. Erste Wohnhäuser sind bereits fertiggestellt. Das Quartier Haferblöcken bildet einen Schwerpunkt im RISE-Fördergebiet Billstedt / Horn. Ziel der RISE-Förderung ist die Entwicklung lebendiger stabiler Quartiere insbesondere durch den Ausbau der sozialen Infrastruktur. Das Haus der Begegnung wird als das zentrale RISE-Projekt im Quartier die Integration der neuen Bewohnerinnen und Bewohner unterstützen und neue und alte Nachbarschaften eng miteinander verknüpfen.

Finanz- und Bezirkssenator Dr. Andreas Dressel: „Ich freue mich, dass wir auch aus dem investiven Quartiersfonds einen Beitrag zu diesem tollen RISE-Projekt leisten können. Das Haus der Begegnung wird Jung und Alt zusammenbringen und den gemeinsamen Austausch der Bewohnerinnen und Bewohner im Quartier fördern. Für das gerade entstehende Quartier Haferblöcken ist das ein wichtiges Vorhaben, das wir gern kofinanzieren.“

Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte, Falko Droßmann: „Mit der Entwicklung des neuen Quartiers Haferblöcken leisten wir einen wichtigen Beitrag bei der zukunftsgerichteten Entwicklung Billstedts. Aus sozialräumlicher Perspektive ist die Errichtung des Hauses der Begegnung eine Besonderheit – in Einrichtungen wie diesen wird sozialer Zusammenhalt gefördert und gelebt. Heute ist ein einfach ein guter Tag für Billstedt und die Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers Haferblöcken!“

Stadtentwicklungssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt: „Mit dem Haus der Begegnung wollen wir den zentralen Ort im Quartier Haferblöcken schaffen, um die neuen Bewohnerinnen und Bewohner gut integrieren zu können. Dieses Ziel stand von Anfang an im Mittelpunkt. Es wird mit seinen Angeboten, Veranstaltungen, Kursen und Feiern helfen, das neue Quartier mit den bestehenden Nachbarschaften eng zu verknüpfen. So werden die Mitwirkungsmöglichkeiten und Eigenaktivitäten der Bewohnerinnen und Bewohner gestärkt und eine stabile Quartiersentwicklung ermöglicht, die ein wesentliches Ziel des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) ist.“

 Der überwiegende Teil der Baukosten wird aus dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) finanziert werden. Das Haus der Begegnung ist neben der „Grünen Mitte Haferblöcken“ mit verschiedenen Spiel-, Sport und Aufenthaltsbereichen ein Schlüsselprojekt für die RISE-Quartiersentwicklung. Mit einem Veranstaltungssaal, Gruppenräumen und einer Küche soll das Haus für vielfältige Nutzungen offenstehen wie zum Beispiel Sprachkurse und Angebote der Jugendhilfe.

Das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) fördert lebendige stabile Quartiere und damit den sozialen Zusammenhalt in der Stadt

Hamburg soll als gerechte und lebenswerte Stadt weiter entwickelt und der soziale Zusammenhalt gefördert werden. Das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) fasst die Programme der Städtebauförderung unter einem Dach zusammen mit dem Ziel, Quartiere mit besonderem Entwicklungsbedarf städtebaulich aufzuwerten und sozial zu stabilisieren.

Die Lebensqualität in den Quartieren wird durch Investitionen in die Bildungsinfrastruktur und soziale Infrastruktur, in das Wohnumfeld, in die Qualifizierung öffentlicher Plätze, Freiflächen und Grünanlagen sowie Stärkung von Versorgungsstrukturen verbessert.

In den RISE-Fördergebieten werden Nachverdichtungspotenziale aktiviert, Neubaupotenziale erschlos¬sen und Wohnungsbestände stabilisiert und damit zur Entlastung des Wohnungsmarkts und zu einer angemessenen Wohnraumversorgung für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen beigetragen.

Hamburg umfasst derzeit 22 RISE-Quartiere, die in den verschiedenen Programmen der Bund-Länder-Städtebauförderung wie Soziale Stadt, Aktive Stadt- und Ortsteilzentren, Stadtumbau, Städtebaulicher Denkmalschutz und Zukunft Stadtgrün gefördert werden. Insgesamt werden 32 Fördergebiete gezählt, da einige Quartiere in mehreren Programmen der Städtebauförderung festgelegt sind.

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Claas Ricker

Pressesprecher

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