Zukunft der Arbeit Auszubildende und Roboter, Know-How und Digitalisierung

Arbeitssenatorin besucht Airbus Learning & Exploration Factory. Hier werden Mitarbeiter fit gemacht für digitale Neuentwicklungen.

Digitalisierung und Automatisierung können zum Standortvorteil werden – der Schlüssel dazu sind qualifizierte Fachkräfte. Unternehmen, die Ausbildungen anbieten und erfolgreich Weiterbildung betreiben, machen sich und ihre Beschäftigten zukunftsfähig. Über Herausforderungen und Lösungsansätze informierte sich Arbeitssenatorin Dr. Melanie Leonhard im Airbus-Werk in Finkenwerder.

Senatorin Leonhard (M.) mit Auszubildenden Senatorin Melanie Leonhard (M.) mit Airbus-Auszubildenden.

Auszubildende und Roboter, Know-How und Digitalisierung

Senatorin Melanie Leonhard: „Hamburgs Stärke liegt auch darin, dass wir neben Handel und Dienstleistung weiterhin über Industrie verfügen, die produziert und Wert schöpft. Auch hier sind Digitalisierung und Automatisierung bedeutende Trends. Sie können zum Gewinnerthema werden – wenn rechtzeitig in die eigenen Fachkräfte investiert wird. Herausragende Projekte aus und in der Praxis sind wichtig, um Qualifizierung und Nachwuchssicherung rechtzeitig anzugehen und auch die Innovationskraft am Standort Hamburg weiterhin zu sichern. Hamburgs Industrie darf mich als Arbeitssenatorin dabei an ihrer Seite wissen.“

Am Airbus-Standort können Mitarbeitende Erfahrungen mit kurz vor der Einführung stehenden Produkten sammeln. Damit wird eine Lücke zwischen Forschung und Entwicklung und der betrieblichen Anwendung geschlossen.

Neben der Technologie steht dabei auch die Frage im Mittelpunkt, welche Auswirkungen sich für Mitarbeitende und die Organisation ergeben: Unter sich ändernden Rahmenbedingungen wird auch die Art und Weise, auf die gearbeitet wird, verändert.

Gemeinschaftlich mit den Mitarbeitenden und Betriebsrat werden Lösungen entwickelt, die dazu beitragen, dass Arbeitsplätze durch die Automatisierung nicht ersetzt, sondern ergänzt und Arbeitsbedingungen optimiert werden. Passend zum Ausbildungsbeginn traf die Senatorin auch mit Auszubildenden zusammen, die hier von Beginn an mit neuen Technologien trainiert werden.

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) unterstützt in diesem Feld das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) mit rund 5 Mio. Euro geförderte Verbundprojekt „Netzwerk Digitales Lernen in der Luftfahrtindustrie der Metropolregion Hamburg“ (DigiNet.Air). 

Koordiniert wird das Verbundprojekt vom Hamburg Centre of Aviation Training Lab (HCAT+) e.V. Der Verein wirkt als Koordinator, Initiator und Impulsgeber für innovative Aus- und Weiterbildungsaktivitäten im akademischen und beruflich-technischen Bereich. 

Durch die enge Zusammenarbeit der Partnerinnen und Partner in den Bereichen Forschung, Wirtschaft und Bildung wird eine gezielte, an den zukünftigen Bedarfen der Branche orientierte Ausrichtung der Ausbildungs- und Qualifizierungsangebote erreicht.

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Martin Helfrich

Pressesprecher

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