Gleichstellung Neuer Hamburger Gleichstellungsmonitor online

Daten und Fakten zur Lebenssituation von Frauen digital zugänglich

Der Gleichstellungsmonitor liefert umfangreiche Informationen unter anderem darüber, wie Frauen und Männer in Hamburg arbeiten und leben, wie viel Geld sie verdienen, über welchen Bildungsabschluss sie verfügen und in welchem Umfang sie Sorgearbeit leisten. Dafür hat die Stabsstelle Gleichstellung der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung in Zusammenarbeit mit dem Statistikamt Nord 48 Indikatoren ermittelt und sie anwendungsfreundlich aufbereitet. Der Senat liefert damit erstmals ein umfassendes, gebündeltes Datenpaket, das die Lebensrealität von Frauen in Hamburg widerspiegelt. Neben dem Informationsangebot bietet der Monitor vor allen Dingen eine gute Grundlage für die Gleichstellungspolitik in Hamburg. Die Daten zeigen, in welchen Bereichen noch mehr für die Gleichstellung getan werden muss.

Neuer Hamburger Gleichstellungsmonitor online Neuer Hamburger Gleichstellungsmonitor online

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Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: „Frauen haben in den letzten Jahrzehnten viele Rechte für sich erstritten. Dass die vollständige Gleichstellung aber längst noch nicht erreicht ist, das ist kein abstraktes Gefühl, das ist Fakt. Diese Gewissheit liefern uns die Daten des Gleichstellungsmonitors. So verdienen Frauen in Hamburg immer noch rund 20 Prozent weniger als Männer, leisten den Löwenanteil an unbezahlter Familienarbeit und sind stärker von Altersarmut betroffen als Männer. Das wollen wir ändern. Die breite Datenlage zur Situation von Frauen in Hamburg liefert uns eine gute Grundlage, um unsere Maßnahmen noch effizienter und umfassender zu gestalten.“

Ziel ist es, im Rahmen einer kontinuierlichen Berichterstattung den Grad der Gleichstellung in einem regelmäßigen, chronologischen Verlauf darzulegen. Damit wird auch einer langjährigen Forderung der Hamburger Frauen-Interessenvertretungen, einen Frauendatenreport vorzulegen, Rechnung getragen.
Der erste Hamburger Gleichstellungsmonitor soll den Grundstein für ein breites Spektrum von Indikatoren legen, die über sämtliche Fachbereiche gesammelt und sukzessive ergänzt werden. Auf diese Weise werden die vielfältigen Lebensrealitäten von Frauen in Hamburg abgebildet. Mit der Verbindung von geschlechterdifferenzierten Daten, gleichstellungspolitischen Zielen im Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramm des Senats und einer darauf abgestimmten gleichstellungswirksamen Haushaltssteuerung wird Hamburg in naher Zukunft die erste bundesdeutsche Stadt sein, die in der Analyse von Nutzung, Steuerung und Wirkung öffentlicher Leistungen wesentliche Hinweise zur Gleichstellungsqualität in Hamburg für eine noch erfolgreichere Politik des Senats nutzen kann.

Der Gleichstellungsmonitor soll sukzessive ausgebaut und in Verbindung mit dem Atlas für die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Bundesrepublik Deutschland länderübergreifend weiterentwickelt werden.

Gleichstellungsmonitor online: www.hamburg.de/gleichstellungsmonitor

Die Stabsstelle Gleichstellung und geschlechtliche Vielfalt agiert als eine behördenübergreifende Koordinierungs- und Steuerungseinheit zur Beförderung und Verankerung von Fragen der Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit in der Hamburger Verwaltung.

Kontakt

Julia Offen

Pressesprecherin

Freie und Hansestadt Hamburg
Pressestelle der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung
Hamburger Straße 37
22083 Hamburg
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