Hochschulen Mehr Professorinnen und Professoren für Hamburg

Universität Hamburg und TU Hamburg werben 30 neue Stellen im Tenure-Track-Programm von Bund und Ländern ein


Vorlesung an einer Universität

Im Rahmen des Tenure-Track-Programms wurden 30 neue Stellen eingeworben.

Dies hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) heute in Berlin bekannt gegeben. Das Tenure-Track-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ermöglicht jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der frühen Karrierephase einen transparenten und planbaren Weg zur Professur, indem nach einer kurzen, erfolgreichen Bewährungsphase ein unmittelbarer Übergang in eine Lebenszeitprofessur vorgesehen ist.

In der aktuellen Bewilligungsrunde entfallen auf die Universität Hamburg 19 Professuren, mit denen sie das ihr zur Verfügung stehende Kontingent voll ausschöpft. Die neuen Stellen sollen neben den Exzellenzclustern auch in universitären Potenzialbereichen angesiedelt werden. Die Technische Universität Hamburg erhält erstmals elf neue Stellen, die die Informatik als Querschnittswissenschaft stärken und die Internationalisierung fördern sollen. Damit haben die Hamburger Hochschulen alle beantragten Stellen erhalten.

Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: „Die neuen Stellen machen den Wissenschaftsstandort Hamburg noch attraktiver für die besten Köpfe aus dem In- und Ausland. Gerade für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sind verlässliche und transparente Karrierewege ein wichtiges Argument, sich langfristig für einen Standort zu entscheiden. Die gelungene Einwerbung der Fördermittel zeigt zudem, dass der Förderung und Qualifizierung von jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Hamburg ein hoher Stellenwert beigemessen wird. Ich gratuliere den beiden Universitäten herzlich zu ihrem Erfolg im Tenure-Track-Programm!“

Voraussetzungen für die Teilnahme am Programm sind die verbindliche Entscheidung der Universität, den Karriereweg Tenure-Track-Professur dauerhaft zu etablieren, sowie ein Personalentwicklungskonzept für den wissenschaftlichen Nachwuchs und das gesamte wissenschaftliche Personal.

Das Ziel des Programms ist die Erhöhung der Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Wissenschaftssystems durch Etablierung der so genannten Tenure-Track-Professur als international bekannter und akzeptierter Karriereweg. Das Programm ist damit auch ein strukturelles Reformprojekt für den Innovationsstandort Deutschland. Der Bund stellt dafür im Zeitraum von 2017 bis 2032 ein Gesamtvolumen von bis zu 1 Milliarde Euro bereit. Die erste Förderrunde startete am 1. Dezember 2017 – damals hatte die Universität Hamburg 35 Professuren beantragt, von denen 16 bewilligt wurden. Förderbeginn der zweiten Bewilligungsrunde ist der 1. Dezember 2019.

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Pressestelle der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung