Forschungsförderung Norddeutsches KI-Kompetenzzentrum erhält Zuschlag vom Bund

Verbundprojekt „KI-Space für intelligente Gesundheitssysteme“ (KI-SIGS) wird mit 10 Millionen Euro gefördert

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat sich für die Förderung eines norddeutschen Kompetenzzentrums für Künstliche Intelligenz (KI) in der Medizin ausgesprochen. Vorbehaltlich des parlamentarischen Beschlusses über den Bundeshaushalt fließen rund 10 Millionen Euro in das Projekt „KI-Space für intelligente Gesundheitssysteme“ (KI-SIGS). Ziel des Projekts ist es, im Verbund von Hochschulen, Kliniken und Unternehmen Kompetenzen im Bereich KI/intelligente Gesundheitssysteme zu bündeln und auszubauen – und so zu einem modernen Ausbau des norddeutschen Gesundheitssystems beizutragen. Die Förderung des Projekts ist auf drei Jahre angelegt. Initiiert wurde KI-SIGS von den Universitäten Hamburg, Lübeck, Kiel und Bremen sowie dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI). Die jeweiligen Landesregierungen unterstützen das Projekt.  

"KI-SIGS" wird mit 10 Millionen Euro gefördert.

Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg: „Mit dem Kompetenzzentrum für künstliche Intelligenz in der Medizin wollen wir Norddeutschland als Standort der Gesundheitswirtschaft stärken. Durch die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Unternehmen im Bereich des Gesundheitswesens kann die medizinische Versorgung in Hamburg weiter verbessert werden. Ich gratuliere den Projektpartnern zu ihrer erfolgreichen Bewerbung!“

Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: „Ich freue mich sehr, dass wir im starken Verbund von norddeutscher Wissenschaft und Wirtschaft mit dem Aufbau von KI-SIGS starten können! Gemeinsam wollen wir das enorme Potential im Bereich KI für ein modernes Gesundheitssystem mit verbesserten Präventions- und Versorgungsmöglichkeiten nutzen – beispielsweise durch die geschützte Zusammenführung komplexer Daten für eine präzisere Diagnostik. Durch das Kompetenzzentrum wird gleichzeitig eine wissenschaftliche Expertise und Innovationskraft gebündelt, die über Norddeutschland hinaus großen Einfluss auf die Forschung und den Einsatz von KI in der Gesundheitstechnologie nehmen wird.“

KI-SIGS will dem mit der Digitalisierung einhergehenden Strukturwandel von Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft Rechnung tragen: Die zunehmende Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft, Medizin und Medizintechnik lässt die Anzahl an komplexen Datensätzen in allen Bereichen der Lebenswissenschaften rasant ansteigen. Diese Daten bergen großes Potenzial für intelligente Gesundheitssysteme und adaptive selbstlernende KI-Technologien. Auf dieser Basis werden im Rahmen des Projekts neun Verbundprojekte initiiert, mit Schwerpunkt auf adaptive medizinische Systeme, lernende robotische Assistenzsysteme und Smart-Living Home-Assistenten. Um diesen „KI-Space“ soll ein Ökosystem von technischen Ressourcen, Forschung und verschiedenen Stakeholdern in Norddeutschland zur (Weiter-)Entwicklung und Anwendung KI-basierter Konzepte für die Gesundheitstechnologie entstehen.

Weitere Informationen unter https://ki-sigs.de/


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