Start des Filmfests Ein globaler Blick auf unsere Welt: Filmfest Hamburg mit 144 Filmen aus 56 Ländern

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Hamburgs Erster Bürgermeister eröffnet das 27. Filmfest Hamburg – Douglas Sirk Preis für Nina Hoss


Filmfest Hamburg 2019

Ein globaler Blick auf unsere Welt: Filmfest Hamburg mit 144 Filmen aus 56 Ländern

Das Filmfest Hamburg findet in diesem Jahr vom 26. September bis zum 5. Oktober 2019 statt und zeigt in seiner 27. Ausgabe 144 Filme aus 56 Ländern, darunter preisgekrönte Werke aus Cannes, Locarno und Venedig, Weltpremieren, aber auch zahlreiche Debütfilme von Nachwuchsfilmemachern. Den renommierten Douglas Sirk-Preis erhält in diesem Jahr die deutsche Schauspielerin Nina Hoss, die gleich mit zwei Filmen Deutschlandpremiere in Hamburg feiert. Eröffnet wird das diesjährige Filmfest mit dem französischen Film „Die schönste Zeit unseres Lebens“ in Anwesenheit der Hauptdarstellerin Doria Tillier und des Regisseurs Nicolas Bedos. Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher hält zur Eröffnung ein Grußwort.

Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher: „Seit das Filmfest Hamburg 1992 zum ersten Mal stattfand, haben sich die Besucherzahlen mehr als verzehnfacht. Bis heute feierten dabei rund 3.000 nationale und internationale Filmproduktionen ihre Welt-, Europa- oder Deutschland-Premieren. Die Filmfeste begeistern ihr Publikum mit einem vielfältigen Programm. Sie haben Hamburgs Kinokultur bereichert und auch die Stadtteilkinos vor Ort als wichtige Kulturorte Hamburgs gestärkt.“

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Das Filmfest Hamburg ist Schaufenster für das gesellschaftlich und politisch relevante Weltkino. In den kommenden Tagen bringt das Festival den Reichtum des gegenwärtigen filmischen Schaffens auf die Hamburger Kinoleinwände und öffnet damit den Blick hinter die Kulissen des Weltgeschehens. Erstmals findet in diesem Jahr die ‚Explorer-Konferenz‘ statt, die neue Trends, Herausforderungen und Chancen des aktuellen Umbruchs in der Filmbranche beleuchten wird. Mit der Konferenz wird das beliebte Publikumsfestival auch als Branchentreffpunkt ausgebaut und Hamburg als Film- und Kinostadt gestärkt.“

In seinem 27. Jahr zeigt das Filmfest Hamburg erneut ein vielfältiges Programm aus unterschiedlichen Themen und Genres. In den drei thematischen Schwerpunkten „Visionen des Verschwindens“, „Kapital & Krise“ und „Generation Gold“ werden unter anderem die Themen Alter sowie der Kapitalismus im 21. Jahrhundert beleuchtet. In der neuen Reihe „Gegenwartskino im Fokus“ werden zudem erstmals zwei relevante Gegenwartsregisseure vorstellt, um sie dem Publikum bekannter zu machen.

Neu beim  diesjährigen Filmfestes ist die Initiative „Filmfest ums Eck“, die Kino und Filmfestgäste in die Hamburger Stadtteile bringt und Fernes ganz nah im Lieblingskino vor Ort erleben lässt. Die Initiative ist auch ein wichtiger Schritt im Bemühen, die wichtige Arbeit der Hamburger Kinobetreiber und –betreiberinnen zu unterstützen und den Kulturort Kino zu stärken.

Der mit 75.000 Euro dotierte Hamburger Produzentenpreis wird am 5. Oktober in den drei Kategorien „Europäische Kino-Koproduktion“, „Deutsche Fernsehproduktion“ und „Deutsche Kinoproduktion“ durch Staatsrätin Jana Schiedek verliehen.

Seit 1992 präsentiert das Filmfest Hamburg jährlich nationale und internationale Spiel- und Dokumentarfilme als Uraufführungen, Europapremieren oder deutsche Erstaufführungen. Dabei reicht das Spektrum von anspruchsvollen Arthouse-Filmen über innovative Publikumsrenner bis hin zu einem bunten Film- und Veranstaltungsprogramm für Kinder im integrierten Michel Kinder und Jugend Film Fest Hamburg. Zahlreiche Veranstaltungen machen das Filmfest Hamburg mit einem ambitionierten Rahmenprogramm zu einem wichtigen Treffpunkt für die Filmbranche und Kinobegeisterte.

Das Filmfest lockt jährlich über 40.000 Besucherinnen und Besucher in die Kinos. Leiter des Filmfestes ist seit 2003 Albert Wiederspiel.

Weitere Informationen, das vollständige Programm und Karten erhalten Sie unter www.filmfesthamburg.de

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Kontakt

Enno Isermann

Pressesprecher

Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Kultur und Medien
Hohe Bleichen 22
20354 Hamburg
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