UKE-Zukunftsplan 2050 Grünes Licht für den Neubau des Herz- und Gefäßzentrums am UKE

Bürgerschaft bewilligt zukunftsweisenden Klinikneubau – 2023 sollen die ersten Patientinnen und Patienten einziehen

388 Betten, neun Operationssäle, neun Herzkatheterlabore  und ein Herzbildgebungszentrum: Mit modernsten Diagnose-, Behandlungs- und Präventionsmethoden entsteht auf dem UKE-Campus ein zukunftsweisender Klinikneubau für eine integrierte Versorgung von kardiovaskulären Erkrankungen. Auch die Anzahl hochwertiger Behandlungsräume wird erhöht: Statt bisher zwei können künftig sechs Säle als sogenannte Hybridlabore genutzt werden, in denen Patientinnen und Patienten mit einer Kombination aus katheterbasiertem Eingriff und endoskopischer Operation behandelt werden.

Außenansicht vom Neubau des Herz- und Gefäßzentrums am UKE

Die Hamburger Bürgerschaft hat den zukunftsweisenden Klinikneubau bewilligt.

Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher: „Aufgrund seiner hohen Kompetenz in Forschung, Lehre und Krankenversorgung nimmt das Herz- und Gefäßzentrum des UKE in der Herzmedizin im Norden eine besondere Stellung ein. Das universitäre Herzzentrum genießt international einen erstklassigen Ruf. Mit dem Neubau verbessern wir seine Leistungsfähigkeit und Entwicklungsmöglichkeit in der Zukunft. Dies ist ein wichtiger Schritt in der Strategie des Senats, die Universitätsmedizin als wichtigen Teil der Wissenschaft in Hamburg zu stärken und auszubauen.”

Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: „Der Neubau des Universitären Herz- und Gefäßzentrums am UKE wird ausgezeichnete Rahmenbedingungen für universitäre Spitzenmedizin bieten. Davon profitieren zukünftig noch mehr Erwachsene und Kinder mit Herz-Kreislauferkrankungen. Durch die Modernisierung des Campus schaffen wir zudem die baulichen Voraussetzungen dafür, dass das UKE auf der Rangliste der führenden medizinischen Forschungseinrichtungen in Deutschland weiterhin ganz oben mit dabei ist. Diese Kombination aus moderner Infrastruktur und Anwendung der neuesten Forschungsergebnisse zeichnet das UKE aus.“

Prof. Dr. Burkhard Göke, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKE: „Wir freuen uns sehr, dass die Hamburger Bürgerschaft unserem Neubau des Universitären Herz- und Gefäßzentrums zugestimmt hat. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 ist es ein Erfolgsmodell und treibender Motor in der Behandlung von Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen. Hier arbeiten Expertinnen und Experten fachübergreifend, eng und vertrauensvoll zusammen, um die Patientinnen und Patienten optimal zu behandeln. Mit dem Neubau können wir diese Expertise noch mehr Hamburgerinnen und Hamburgern zur Verfügung stellen“.

Damit das UKE auch in Zukunft Krankenversorgung, Forschung und Lehre auf Spitzenniveau und mit internationaler Ausstrahlung für die Metropolregion Hamburg leistet, wird die bauliche Infrastruktur diesen Erfordernissen kontinuierlich angepasst. Auf Basis des von der Stadt beschlossenen Bebauungsplans soll der UKE-Campus weiter strukturiert und die Bebauung verdichtet werden. Dafür wurde der Zukunftsplan 2050 entwickelt, der mit den Neubauten des Universitären Herz- und Gefäßzentrums Hamburg, der Martini-Klinik und des Campus Forschung II und Hamburg Center for Translational Immunology (HCTI) startet. Die Finanzierung des Neubaus des Herz- und Gefäßzentrums soll, wie die meisten Projekte des Zukunftsplans, über das Mieter-Vermieter-Modell realisiert werden.

Weitere Informationen zum Zukunftsplan 2050 des UKE und den einzelnen Bauprojekten unter: www.uke.de/2050

 

UKE auf Platz 2 im „Nature Index“ zu Veröffentlichungen in Fachmagazinen

Dass die Forschung des UKE exzellent ist, bestätigt auch das diesjährige Ranking des Fachmagazins „Nature“ zur Publikationsstärke in Natur- und Lebenswissenschaften – wissenschaftliche Veröffentlichungen sind ein wichtiges Kriterium für den Leistungsvergleich in der Forschung. Im renommierten „Nature Index“ belegt das UKE in der Kategorie „Top 200 healthcare institutions in biomedical sciences“ nach der Berliner Charité Rang 2 in Deutschland, im weltweiten Vergleich Rang 31. Der Nature Index berücksichtigt die Beiträge zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen in 82 führenden naturwissenschaftlichen Zeitschriften und unterscheidet zwischen einem Article Count (AC), das heißt der Anzahl sämtlicher unter Mitwirkung einer Forschungseinrichtung entstandenen Artikel, und einem Fractional Count (FC), der die Ko-Autorschaft anderer Forschungseinrichtungen berücksichtigt.

Link zum Nature Index: www.natureindex.com/supplements/nature-index-2019-biomedical-sciences/tables/healthcare

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Pressestelle der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung