Update Ehestorfer Heuweg So geht’s jetzt weiter

Nach dem Tagesbruch laufen jetzt Untergrundsondierungen mit Spezialgerät/ Dauer der Vollsperrung abhängig von den Ergebnissen.

Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) führt derzeit am Ehestorfer Heuweg sogenannte Rammsondierungen durch. Diese Arbeiten mit einer schweren Rammsonde sollen Erkenntnisse darüber bringen, wo und wie weitgehend anschließend Hohlräume verfüllt werden müssen. Die Hohlräume werden dann mit einem Spezialgemisch verfüllt, für das vor Ort Betonmischsilos installiert werden. Deshalb muss sowohl für die Sondierungen, als auch für die anschließende Verfüllung der Abschnitt zwischen Wulmsberg und der Landesgrenze Niedersachsen weiter für den Autoverkehr gesperrt bleiben. Das Ende der Vollsperrung und die Wiederaufnahme der wechselseitigen Verkehrsführung hängen von den Ergebnissen der notwendigen Sondierungen ab. Mit dem Abschluss der Arbeiten im ersten Bauabschnitt ist nach wie vor im Frühjahr 2020 zu rechnen.

So geht’s jetzt weiter

Hintergrund:
Am 11. September hatte sich während der Bauarbeiten am Ehestorfer Heuweg ein sogenannter Tagesbruch gebildet. Dabei handelt es sich um eine Versackung, die ca. 50-80 Zentimeter groß ist und eine Tiefe von ca. fünf Metern hat. Daraufhin hatte der LSBG nach sofortiger Rücksprache mit dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie in Niedersachsen den Bereich großräumig gesichert und die Arbeiten im Umfeld eingestellt.

Im Ehestorfer Heuweg hatte der LSBG in einem 200 Meter langen Bereich vor der Landesgrenze zu Niedersachsen eine Deckensanierung geplant. Weder der Fahrbahnzustand, noch das Umfeld erforderten eine umfangreiche Grundinstandsetzung. Es bestand daher kein Bedarf für tiefergehende Boden-Erkundungen. Baugrunduntersuchungen sind nur auf den Straßenflächen erfolgt, die instandgesetzt werden sollten. Bei diesen Untersuchungen wurden keine Aufwerfungen des Asphalts (sogenannte Verdrückungen) festgestellt. Daher ist der LSBG zu diesem Zeitpunkt davon ausgegangen, dass der Stollen verfüllt ist und die Böden somit tragfähig sind. Dies wurde durch die Baugrunduntersuchungen bestätigt, bei der keine Auffälligkeiten festgestellt wurden.

Im Bauverlauf wurden alte Versorgungsleitungen in der westlichen Nebenfläche gefunden, die nicht im Katasterregister verzeichnet sind. Daher konnten die neuen Versorgungsleitungen nicht in diese Nebenflächen verlegt werden. Aus diesem Grund kam es zu Planungsanpassungen im Bauablauf. Die Versorgungsleitungen müssen unter die Fahrbahn gelegt werden, was einen kompletten Neuaufbau der Fahrbahn zur Folge hatte. Für diese Maßnahme ist ein wesentlich tieferer und umfänglicher Bau notwendig.

Kontakt

Christian Füldner

Pressesprecher

Pressestelle der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation
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