Sprinkenhof GmbH Rückenwind für Quartierszentrum

300.000 Euro Planungsmittel als Unterstützung aus investivem Quartiersfonds.

Rückenwind für Quartierszentrum

Für die Planung eines Quartierszentrums im neu entstehenden Holstenareal in Altona werden 300.000 Euro aus dem Quartiersfonds bereitgestellt. Das Projekt soll in den historischen ehemaligen Produktionsgebäuden der Holsten-Brauerei realisiert werden, darunter das Sudhaus mit dem Holstenritter von 1911 und das Neue Sudhaus von Werner Jakstein. In einem ersten Schritt wird im Rahmen einer Planungsstudie das konkrete Betriebs-, Raum- und Finanzierungskonzept erarbeitet. Als Schwerpunktnutzungen sind derzeit ein vereinsgetragenes Sportzentrum, eine Bücherhalle PLUS und ein inklusives Künstlerhaus vorgesehen. Der nichtkommerzielle Betrieb des Quartierszentrums soll in der Hand eines kommunalen Trägers liegen, die städtische Sprinkenhof GmbH ist als Eigentümerin, Bauherrin und Vermieterin vorgesehen. In der Mitte Altona sind in den vergangenen Jahren im ersten Bauabschnitt rund 1.600 Wohnungen neu entstanden, weitere 1.900 sollen im zweiten Bauabschnitt folgen. Im Rahmen der Entwicklung des Holstenareals sollen ab 2021 1.400 neue Wohneinheiten realisiert werden.

Finanz- und Bezirkssenator Dr. Andreas Dressel: „Ich freue mich, dass wir über den investiven Quartiersfonds dabei mithelfen können, das Projekt Quartierszentrum als neuen sozialen und kulturellen Treffpunkt in Altona anzuschieben. Für die vielen neuen Bewohnerinnen und Bewohner der angrenzenden Mitte Altona und des neu entstehenden Holsten-Areals wird das Quartierszentrum einen wichtigen Beitrag für das gemeinschaftliche Miteinander leisten. Parallel arbeiten wir mit Hochdruck daran, die Finanzierung des Gesamtprojekts von rund 26 Millionen Euro sicherzustellen. Ich bin zuversichtlich, dass wir da zeitnah zu guten Verabredungen zwischen Landes- und Bezirksebene kommen werden. Eine Stadt, die wächst, muss auch für eine mitwachsende Infrastruktur sorgen."

Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „Mit der Umnutzung des historischen Gebäudeensembles können Alt und Neu zusammenwachsen, heute konnte mit der Bereitstellung der Planungsmittel dafür der nächste wichtige Schritt gemacht werden. Hier entsteht ein Treffpunkt für alle: für die Bewohnerinnen und Bewohner der neuen Quartiere in der Mitte Altona und auf dem Holstenareal, aber auch für die Nachbarn aus den umliegenden Stadtteilen. Ich freue mich, dass mit diesem besonderen Quartierszentrum zusätzliche soziale, kulturelle und sportliche Angebote geschaffen werden. Für die Entwicklung des Holstenareals ist dies ein wichtiger Beitrag, denn hier entstehen 1.400 neue Wohnungen. Die Menschen, die hier ein neues Zuhause finden werden, bekommen mit dem neuen Quartierszentrum auch einen Identifikationsort.“

Kersten Albers, kommissarischer Bezirksamtsleiter Altona: „Das neue Holstenareal werden wir zu einem attraktiven neuen Quartier entwickeln. Das Quartierszentrum leistet dafür einen wichtigen Beitrag. Die Unterstützung der Hamburger Fachbehörden hilft dabei.“  

Der investive Quartiersfonds in Höhe von zehn Millionen Euro wurde im vergangenen Jahr mit der Fortschreibung des Haushaltsplans 2018 aufgelegt. In Abstimmung zwischen Finanzbehörde und Bezirken können damit vor Ort investive Maßnahmen gezielt unterstützt beziehungsweise kofinanziert werden.

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Claas Ricker

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