Beteiligungs- und Vergütungsbericht 2018 Investitionen und Beschäftigtenzahl auf Rekordniveau

Die öffentlichen Unternehmen investieren auf Rekordniveau und sind ein echter Jobmotor.

Investitionen und Beschäftigtenzahl auf Rekordniveau

Das sind die Haupterkenntnisse, des heute vom Senat beschlossenen Beteiligungsbericht und Vergütungsbericht 2018 für die Freie und Hansestadt Hamburg. Der Beteiligungsbericht umfasst 116 Unternehmen (81 direkte und 35 indirekte Beteiligungen). Erfasst werden unmittelbare Beteiligungen der FHH beziehungsweise der HGV Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsmanagement. Über mittelbare Beteiligungen wird berichtet, soweit es sich um mittelgroße oder große Kapitalgesellschaften handelt, an denen die FHH oder die HGV mindestens eine einfache Mehrheit hält.

Konkret: Sowohl die Investitionen wie auch die Zahl der Beschäftigten bewegen sich laut aktuellem Beteiligungsbericht auf Rekordniveau. So hat sich die Beschäftigtenzahl um 4,4 Prozent auf 68.494 erhöht (2017: 65.591). Die größten Zuwächse erfolgten im Bereich der Sozialunternehmen (+6,6 Prozent) sowie im Bereich Ver- und Entsorgung (+6,2 Prozent). Ebenfalls auf Rekordniveau bewegen sich die Investitionen mit 1,98 Milliarden Euro, eine Steigerung um 10,5 Prozent gegenüber 2017. Die größten Steigerungen gab es in den Bereichen Verkehr (+33 Prozent) sowie Wohnen- und Stadtentwicklung (+15,3 Prozent).

Finanzsenator Dr. Andreas Dressel: „Der Beteiligungsbericht unterstreicht die enorme Investitionskraft und Beschäftigungswirkung unserer öffentlichen Unternehmen. Mit fast zwei Milliarden Euro wurde im vergangenen Jahr ein neuer Investitionsrekord aufgestellt. Darüber hinaus sind unsere öffentlichen Unternehmen auch ein zentraler Beschäftigungsmotor für unsere Stadt, auch hier bewegen wir uns auf Rekordniveau. In Zeiten des demographischen Wandels und Fachkräftemangels bedeutet das über alle Branchen hinweg aber auch eine Herausforderung für die kommenden Jahre, denn genauso wie die Verwaltung stehen auch unsere öffentlichen Unternehmen vor der Aufgabe, ihren notwendigen Personalbedarf zu decken.“

Ebenfalls beschlossen hat der Senat heute den Vergütungsbericht. Wie im letzten Jahr erstmalig begonnen, wurde auch für die diesjährige Auswertung ein unternehmensinterner vertikaler Vergleich erfasst, der der die maximal mögliche Soll-Vergütung der Geschäftsleitungen mit dem Durchschnittseinkommen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der jeweiligen Unternehmen in ein Verhältnis setzt. Bei den betrachteten Unternehmen über alle Unternehmensgrößen und Branchen hinweg ergibt sich für das Jahr 2018 ein Wert von 1 zu 3,87. Im Jahr 2017 war dieser Wert mit 1 zu 3,93 noch leicht höher. Der Senat hatte im vergangenen Jahr einen Vergütungsmaßstab für Geschäftsleitungen entwickelt, der grundsätzlich die Obergrenze für Vergütungsanpassungen darstellt. Dieser Maßstab ist gekoppelt an die durchschnittliche Tarifsteigerung der Gesamtwirtschaft. Inzwischen haben 91 Prozent der Geschäftsleitungen der Offenlegung ihrer Vergütung uneingeschränkt zugestimmt, Tendenz jährlich steigend (Vorjahresbericht: 86 Prozent).

Dressel: „In Sachen Transparenz bei der Managementvergütung sind wir bereits seit vielen Jahren bundesweit Vorreiter. Der letztes Jahr eingeführte vertikale Vergleich hat sich als zusätzlicher Orientierungsrahmen bewährt.“

Der Beteiligungsbericht und der Vergütungsbericht stehen ab der 47. Kalenderwoche im Internet zur Verfügung (www.beteiligungsbericht.fb.hamburg.de)

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Claas Ricker

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