Immobilienmanagement LIG übt Vorkaufsrecht aus

Stadt Hamburg sichert Schlüsselgrundstücke am bestehenden Bahnhof Altona

Der Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) hat im Auftrag des Senats sein besonderes Vorkaufsrecht ausgeübt, um der Stadt zentrale Grundstücke am bestehenden Altonaer Bahnhof zu sichern.

LIG übt Vorkaufsrecht aus

Zuvor hatte die derzeitige Eigentümerin die Flächen sowie das darauf befindliche Einkaufszentrum und Parkhaus an einen Investor verkauft. Der Erwerb der Grundstücke durch die öffentliche Hand steht im Zusammenhang mit den stadtentwicklungspolitischen Zielen, die die FHH im Planungsgebiet „Mitte Altona“ seit vielen Jahren verfolgt. Das in diesem Zusammenhang erlassene besondere Vorkaufsrecht umfasst auch das bestehende Bahnhofsgelände. Perspektivisch soll durch eine Neuentwicklung des Bahnhofsareals ein attraktiver Identifikationsort im Herzen Altonas entstehen, der städtebaulich und architektonisch seiner herausragenden Rolle und verkehrlich weiterhin wichtigen Lage gerecht wird. Um eine bessere Vernetzung der anliegenden Quartiere zu schaffen, sind beispielsweise durchgängige Grün- und Wegeverbindungen für Fußgängerinnen und Fußgänger und Radfahrerinnen und Radfahrer sowie ein Ausbau des ZOB-Altona geplant. Die laufenden Machbarkeitsuntersuchungen zur Erneuerung des Bahnhofsumfeldes haben gezeigt, dass eine Verwirklichung dieser Ziele nur unter Einbeziehung der nun vom LIG erworbenen Flächen und Gebäude möglich ist.

Senator Dr. Andreas Dressel: „Mit der Ausübung des Vorkaufsrechts ist sichergestellt, dass wir die künftige Entwicklung dieser Schlüsselgrundstücke selbst in der Hand haben. Damit schaffen wir die notwendige Voraussetzung, um das Areal rund um den bestehenden Bahnhof Altona im Sinne der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger weiter zu entwickeln. Auf diese Weise können wir an herausragender Stelle ein weiteres Stück Stadtreparatur vornehmen. Dass die Stadt hier für die Liegenschaften am Bestandsbahnhof Verantwortung übernimmt, ist auch im laufenden Faktencheck-Verfahren mit den Kritikern der geplanten Bahnhofsverlegung wichtig und richtig. Wir leisten damit einen relevanten Beitrag, um dem Bahnhof Altona in jedem Fall auch perspektivisch eine zentrale verkehrliche und stadtentwicklungspolitische Rolle einzuräumen.“

Thomas Schuster, Geschäftsführer des LIG: „Das Vorkaufsrecht ist in Ausnahmefällen ein unverzichtbares Instrument der Stadtentwicklungspolitik. Mit dem Zugriff auf diese zentralen Flächen in Altona kann die Stadt das Bahnhofsumfeld aktiv entwickeln und dessen Potenzial voll ausschöpfen. Ein vorausschauendes Immobilienmanagement ist angesichts der knappen Flächen in Hamburg von immenser Bedeutung.“

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