Immobilienmanagement Unterstützung aus dem investiven Quartiersfonds

Modernisierung von Bauspielplatz in Barmbek

Der Bauspielplatz Rübezahl in Barmbek ist eine Institution, seit rund 40 Jahren kommen Kinder und Jugendliche dorthin, um zu werken, zu basteln und Sport zu machen

Unterstützung aus dem investiven Quartiersfonds

Inzwischen ist die Anlage sanierungsbedürftig, außerdem ist ein Anbau zwingend erforderlich. Für die anstehenden Maßnahmen werden deshalb 300.000 Euro Fördermittel aus dem investiven Quartiersfonds von Finanzbehörde und Bezirken bereitgestellt. Vorgesehen ist unter anderem, das baufällige Gebäude auf dem Gelände durch einen Neubau zu ersetzen. Für diese und weitere Maßnahmen, deren Kosten sich insgesamt auf rund eine Million Euro belaufen, sind neben der Unterstützung aus dem investiven Quartiersfonds auch Kofinanzierungen durch RISE-Mittel der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen sowie weiterer Mittel der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration vorgesehen. Der investive Quartiersfonds in Höhe von zehn Millionen Euro wurde im vergangenen Jahr mit der Fortschreibung des Haushaltsplans 2018 aufgelegt. In Abstimmung zwischen Finanzbehörde und Bezirken können damit vor Ort investive Maßnahmen gezielt unterstützt beziehungsweise kofinanziert werden.

Finanz- und Bezirkssenator Dr. Andreas Dressel: „Treffpunkte wie der Bauspielplatz Rübezahl in Barmbek sind für das gemeinschaftliche Miteinander in den Stadtteilen von größtem Wert. Insofern freue ich mich, dass wir über den investiven Quartiersfonds einen Beitrag dazu leisten können, diese Anlage fit zu machen für die Zukunft.“

Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „Ich freue mich, dass der Bauspielplatz Rübezahl, der jeden Tag von vielen Kindern aus dem benachbarten RISE-Fördergebiet Barmbek-Nord besucht wird, nun unter anderem durch den Einsatz von RISE-Mitteln in einen zeitgemäßen Zustand versetzt werden kann. Nach Jahrzehnten der intensiven Beanspruchung braucht insbesondere das zum Bauspielplatz gehörende Gebäude, das ganzjährig für Aktivitäten wie zum Beispiel Basteln, Tanzen und Musizieren genutzt wird, dringend eine Modernisierung und deutliche Erweiterung. Die Integrierte Stadtteilentwicklung beteiligt sich mit einer halben Million Euro an dieser Maßnahme, weil es in unserer Stadt genügend Platz für Spiel, Sport und Spaß und damit für attraktive und lebendige Quartiere geben muss.“

Ralf Staack, Bezirksamtsleitung Hamburg-Nord: „Wir freuen uns sehr über die Mittelzusage für den Bauspielplatz Rübezahl. Dieses Projekt ist Bestandteil des Barmbeker Gleisbogens, den wir im Rahmen des Sanierungsgebietes ‚Barmbek S1 Fuhlsbüttler Straße‘ weiter entwickeln wollen. Schon heute gibt es am Gleisbogen mit der Kita und dem Bauspielplatz wichtige Einrichtungen der sozialen Infrastruktur. Künftig kann die gesamte Fläche mit weiterführenden Freizeitangeboten im hoch verdichteten Stadtteil Barmbek noch besser ausgenutzt werden!“

 Das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) fördert lebendige stabile Quartiere und damit den sozialen Zusammenhalt in der Stadt

 Hamburg soll als gerechte und lebenswerte Stadt weiter entwickelt und der soziale Zusammenhalt gefördert werden. Das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) fasst die Programme der Städtebauförderung unter einem Dach zusammen mit dem Ziel, Quartiere mit besonderem Entwicklungsbedarf städtebaulich aufzuwerten und sozial zu stabilisieren.

Die Lebensqualität in den Quartieren wird durch Investitionen in die Bildungsinfrastruktur und soziale Infrastruktur, in das Wohnumfeld, in die Qualifizierung öffentlicher Plätze, Freiflächen und Grünanlagen sowie Stärkung von Versorgungsstrukturen verbessert.

In den RISE-Fördergebieten werden Nachverdichtungspotenziale aktiviert, Neubaupotenziale erschlos­sen und Wohnungsbestände stabilisiert und damit zur Entlastung des Wohnungsmarkts und zu einer angemessenen Wohnraumversorgung für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen beigetragen.

Hamburg umfasst derzeit 25 RISE-Quartiere, die in den verschiedenen Programmen der Bund-Länder-Städtebauförderung wie Soziale Stadt, Aktive Stadt- und Ortsteilzentren, Stadtumbau, Städtebaulicher Denkmalschutz und Zukunft Stadtgrün gefördert werden. Insgesamt werden 36 Fördergebiete gezählt, da einige Quartiere in mehreren Programmen der Städtebauförderung festgelegt sind.

 

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Claas Ricker

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