Hamburger Horizonte Hamburg Institute for Advanced Study nimmt Fahrt auf

Weiterer Meilenstein auf dem Weg zur internationalen Wissenschaftsmetropole Hamburg erreicht

Die heute und morgen in der Körber-Stiftung stattfindende Tagung „Hamburger Horizonte“ markiert gleichzeitig die Gründung des Hamburg Institute for Advanced Study (HIAS) – des neuen Hamburger Wissenschaftskollegs. Das HIAS versteht sich gleichermaßen als Raum für Wissenschaft und Gesellschaft: Es verfolgt das Ziel, einen übergreifenden Ort für exzellente Forschung sowie für den wissenschaftlichen Austausch mit nationaler und internationaler Anziehungskraft zu schaffen. Im Laufe dieses Jahres wurden sowohl Vorstand als auch Präsidium des HIAS besetzt. ​​​​​​​

Hamburg Institute for Advanced Study nimmt Fahrt auf

Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: „Die Gründung des HIAS ist ein weiterer wichtiger Baustein für den exzellenten Wissenschaftsstandort Hamburg. Nachdem die Konzeptphase erfolgreich abgeschlossen und der Verein eingerichtet ist, geht es jetzt richtig los! In dem neuen Wissenschaftskolleg soll über Fächergrenzen hinweg an den großen Fragen der Gesellschaft, der Kunst, der Musik, der Politik, der Wirtschaft oder der Religion geforscht und mit der Öffentlichkeit diskutiert werden. Die Idee eines Begegnungsortes eint das HIAS mit den ‚Hamburger Horizonten‘ – in Zukunft sollen das Kolleg und seine Fellows wichtige Impulse für die jährliche Konferenz setzen. Ich danke all denjenigen, die den Aufbau des HIAS vorangetrieben haben, und wünsche dem Präsidium und dem Vorstand viel Erfolg!“

Prof. Dr. Wolf-Georg Ringe, Sprecher des Präsidiums des HIAS: „Wir freuen uns darauf, im Rahmen des HIAS weltweit führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach Hamburg holen zu können und interdisziplinäre Spitzenforschung zu ermöglichen. Davon wird auch unsere Stadt als Ganzes profitieren.“

Prof. Dr. Hendrik Brinksma, Vorsitzender des Vorstands des HIAS: „Ich freue mich ganz besonders darüber, dass es gelungen ist, mit dem HIAS ein von ausgewählten wissenschaftlichen Einrichtungen der Stadt gemeinsam getragenes und verantwortetes Wissenschaftskolleg zu gründen. Die große inhaltliche Bandbreite der Mitgliedsinstitutionen, von den Ingenieurwissenschaften über die Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften bis zur Bildenden Kunst und der Musik, stellt in der Landschaft der deutschen Wissenschaftskollegs ein Alleinstellungsmerkmal dar.“

Das HIAS – Raum für Forschung und Austausch auf höchstem Niveau

Mit dem HIAS erhält Hamburg einen neuen Begegnungsort für herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie für Intellektuelle aus Kunst und Musik aus der ganzen Welt. In dem Wissenschaftskolleg können die sogenannten Fellows für eine begrenzte Zeit ohne administrative Verpflichtungen an ihren fachlichen Schwerpunktthemen arbeiten. Um den direkten Austausch mit der Hamburger Wissenschaftscommunity sicherzustellen, werden hochrangige Wissenschaftlerinnen bzw. Wissenschaftler aus Hamburg als Tandempartnerinnen und -partner fungieren. Diese Partnerschaften bilden die Basis für wechselseitige, innovative Forschungsimpulse und fördern neue Netzwerke auf höchstem Niveau. Neben der gemeinsamen Konferenzreihe mit der Körber-Stiftung, den „Hamburger Horizonten“, ist geplant, dass die Fellows auch in weiteren Formaten mit der Stadtöffentlichkeit über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse diskutieren.

Im Trägerverein des HIAS sind die Bucerius Law School – Hochschule für Rechtswissenschaften in Hamburg, die HafenCity Universität Hamburg, die Helmut-Schmidt-Universität – Universität der Bundeswehr Hamburg, die Hochschule für bildende Künste Hamburg, die Hochschule für Musik und Theater Hamburg, die Technische Universität Hamburg, die Akademie der Wissenschaften in Hamburg und die Universität Hamburg. Das HIAS ist bestrebt, künftig weitere Wissenschafts- und Forschungsinstitutionen Hamburgs aufzunehmen. Der Vorstand setzt sich zusammen aus vier Vertreterinnen und Vertretern aus dem Kreise der Mitgliedsinstitutionen; derzeit sind dies Prof. Dr. Hendrik Brinksma (Vorsitzender), Präsident der TU Hamburg, Dr. Anna Neubauer (kommissarische Generalsekretärin), Kanzlerin der HFBK, Prof. Dr.-Ing. habil. Prof. E.h. Edwin J. Kreuzer, Präsident der Akademie der Wissenschaften in Hamburg, Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Lenzen, Präsident der Universität Hamburg, und Prof. Martin Köttering, Präsident der HFBK.

Für das Präsidium des HIAS, dem als Sprecher Prof. Dr. Wolf-Georg Ringe, Direktor des Instituts für Law & Economics der Universität Hamburg, vorsitzt, konnten folgende herausragende und bestens vernetzte Persönlichkeiten aus dem Wissenschaftsbereich gewonnen werden: Prof. Dr. Jörg Hacker, Präsident der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften, Prof. Dr. Margret Wintermantel, Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), und Prof. Lorraine Daston, ehemalige Direktorin des Berliner Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte. Das Präsidium hat bereits seine Auswahlarbeit aufgenommen, um die ersten Fellows nach Hamburg berufen zu können. Eine Geschäftsstelle des HIAS, die die Arbeit der Gremien und die Betreuung der Fellows unterstützt, befindet sich im Aufbau.

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Pressestelle der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung