Neues Schul- und Quartierszentrum Eröffnungsfeier des Campus Steilshoop

Mit einem Festakt in der Schule am See wurde heute der Campus Steilshoop feierlich eröffnet. Er ist ein Schlüsselprojekt des Fördergebiets Steilshoop im Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE).

Eröffnung Campus Steilshoop

Eröffnungsfeier des Campus Steilshoop

Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher sprach ein Grußwort und würdigte den Campus Steilshoop: „Der Campus Steilshoop bietet moderne, barrierefreie Räume für Kultur, Bildung und Freizeit. Steilshoop bekommt damit einen neuen Ort der Begegnung und des Dialogs. Ich wünsche den Bürgerinnen und Bürgern im Stadtteil ein gutes Miteinander und viel Freude in ihrem Campus.“

In einer anschließenden Gesprächsrunde, die der stellvertretende Chefredakteur des Hamburger Abendblattes Matthias Iken moderierte, kamen die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Dr. Dorothee Stapelfeldt, der Senator für Schule und Berufsbildung, Ties Rabe, der Leiter des Bezirksamtes Wandsbek, Thomas Ritzenhoff sowie Ingo Theel von der Baugenossenschaft freier Gewerkschafter eG zu Wort.

Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt: „Als integrierte Bildungs- und Sozialeinrichtung besitzt der neue Campus Steilshoop eine zentrale Bedeutung für die Quartiersentwicklung in Steilshoop. Er macht anschaulich, wofür unser Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) in ganz Hamburg steht: Fachübergreifend und gemeinsam mit den Partnern vor Ort dafür zu arbeiten, dass lebendige und stabile Quartiere entstehen. Der Campus wird die Lebensqualität in Steilshoop weiter verbessern. Ich freue mich sehr, dass RISE einen Beitrag hierzu leisten konnte und gratuliere den Steilshooperinnen und Steilshoopern zu ihrem neuen Quartierszentrum.“

Senator Ties Rabe: „Wir haben in Steilshoop eine schöne Schule gebaut und diese mit einem einzigartigen Quartierszentrum verbunden. Unser Motto ist: Die beste Schule ist die Schule nebenan. Hier haben wir zusätzlich dem Stadtteil insgesamt Rückenwind gegeben und ihn attraktiver gemacht. Getreu diesem Motto möchten wir in allen Stadtteilen hervorragende Schulen bauen.“

Wandsbeks Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff: „Der Campus Steilshoop ist der nächste Baustein zur fortschreitenden Modernisierung des Stadtteils. Das Bezirksamt Wandsbek unterstützt Steilshoop bereits durch vielfältige Maßnahmen im Rahmen der RISE-Förderung, ebenso wie den im letzten Jahr abgeschlossenen Umbau des Marktplatzes Steilshoop. Wir freuen uns auf das neue Quartierszentrum und über die Innovationsimpulse, die es bereits jetzt in die Umgebung sendet.“

Im Anschluss an die Veranstaltung hieß es „Open House“ auf dem gesamten Campus. Alle Einrichtungen hatten für die Öffentlichkeit geöffnet, präsentierten bei einem bunten Rahmenprogramm ihre neuen Räumlichkeiten und ihre vielfältigen Angebote und standen für Gespräche mit den Gästen zur Verfügung.

Informationen zum Campus Steilshoop:
Der Campus Steilshoop hat im Spätsommer 2019 seinen Betrieb aufgenommen. Er umfasst auf insgesamt 12.800 Quadratmetern die Neubauten einer Stadtteilschule in Langform, d. h. einer Stadtteilschule mit einer Grundschulabteilung sowie eines Quartierszentrums mit sozialen, kulturellen und weiteren Bildungseinrichtungen. Hierzu zählen ein Haus der Jugend, eine Elternschule und der Verein Nordlicht e. V., eine Stadtteilbibliothek, der Kultur- und Stadtteilverein A.G.D.A.Z., die Volkshochschule und die Alraune gGmbH.

Der Campus bringt neue schulische und nachbarschaftliche Nutzungen mit den bestehenden Einrichtungen zusammen und ist auch wegen seiner Stadtteilräume und einem Stadtteilbistro als Ort der Begegnung und des Austausches im Quartier konzipiert. Über den Campus Steilshoop gibt es eine zentrale Anbindung des Quartiers an den Bramfelder See. Die Flächen rund um den See haben eine große Bedeutung für die Freizeitgestaltung der Steilshooperinnen und Steilshooper.

Die Planung und Realisierung des Campus Steilshoop wurde mit Hilfe des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) ermöglicht, das im Fördergebiet Steilshoop Investitionen zur Verbesserung der Lebensqualität unterstützt. SBH | Schulbau Hamburg als städtischer Realisierungsträger hat den Campus mit dem beauftragten Generalunternehmer Otto Wulff GmbH auf der Grundlage des Wettbewerbssiegerentwurfes des Büros Hascher-Jehle aus Berlin errichtet. Die Gesamtinvestitionen für den Campus Steilshoop belaufen sich auf rund 47,6 Millionen Euro, davon rund 8 Millionen Euro für das Quartierszentrum. Das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) hat das Quartierszentrum mit rund 3,5 Millionen Euro anteilig finanziert.

Das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) fördert lebendige stabile Quartiere und damit den sozialen Zusammenhalt in der Stadt. Hamburg soll als gerechte und lebenswerte Stadt weiter entwickelt und der soziale Zusammenhalt gefördert werden. Das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung fasst die Programme der Städtebauförderung unter einem Dach zusammen, mit dem Ziel, Quartiere mit besonderem Entwicklungsbedarf städtebaulich aufzuwerten und sozial zu stabilisieren. Die Lebensqualität in den Quartieren wird durch Investitionen in die Bildungsinfrastruktur und soziale Infrastruktur, in das Wohnumfeld, in die Qualifizierung öffentlicher Plätze, Freiflächen und Grünanlagen sowie Stärkung von Versorgungsstrukturen verbessert. In den RISE-Fördergebieten werden Nachverdichtungspotenziale aktiviert, Neubaupotenziale erschlossen und Wohnungsbestände stabilisiert und damit zur Entlastung des Wohnungsmarkts und zu einer angemessenen Wohnraumversorgung für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen beigetragen. Hamburg umfasst derzeit 25 RISE-Quartiere, die in den verschiedenen Programmen der Bund-Länder-Städtebauförderung wie Soziale Stadt, Aktive Stadt- und Ortsteilzentren, Stadtumbau, Städtebaulicher Denkmalschutz oder Zukunft Stadtgrün gefördert werden. Insgesamt werden 36 Fördergebiete gezählt, da einige Quartiere in mehreren Programmen der Städtebauförderung festgelegt sind.

 

Rückfragen der Medien

Senatskanzlei
Pressestelle des Senats
Telefon: 040 42831 - 2242
E-Mail: pressestelle@sk.hamburg.de

Presseservice