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Zukunfts- und Kompetenzfelder Hamburgs Innovationsstrategie geht auf. Erfolgreiche Förderung von Verbundprojekten mit europäischen Fördermitteln

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Die vom Hamburger Senat beschlossenen Maßnahmen zur Förderung von Zukunfts- und Kompetenzfeldern werden gut angenommen und haben sich erfolgreich etabliert. Mit der Förderrichtlinie PROFI Transfer Plus wird die Innovationskraft insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Hamburg gestärkt. Ziel der Förderung ist die Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, damit innovative Ideen schneller den Weg in Unternehmen finden und dort umgesetzt werden. Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB) stellt je Projekt bis zu einer Million Euro zur Verfügung, um gemeinsame Forschungs-und Entwicklungsprojekte zu unterstützen. Rund zwei Drittel der Fördermittel stammen aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Insgesamt profitieren bereits 38 Projektpartner in 15 verschiedenen Projekten von dem 10 Mio. Euro Investitionsvolumen der Förderrichtlinie PROFI Transfer Plus. Im Oktober sind zwei weitere Projekte gestartet, die neue, verbesserte Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen auf dem Markt etablieren wollen

Hamburgs Innovationsstrategie geht auf. Erfolgreiche Förderung von Verbundprojekten mit europäischen Fördermitteln

Senator Michael Westhagemann ist von dem Erfolg der Förderrichtlinie für mehr Innovationen überzeugt, denn: „Marktreife technologische Innovationen kommen nicht von selbst, sie sind das Ergebnis einer langen Innovationskette. Wichtig ist, dass Forschungsergebnisse schnell den Weg in innovative Unternehmen finden und umgesetzt werden. Durch die Bereitstellung von Mitteln tragen wir maßgeblich zur Förderung von Innovationen bei, die für den Wirtschaftsstandort Hamburg enorm wichtig sind, um auch in Zukunft Wohlstand und Wirtschaftskraft zu erzeugen.“

Die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) hat die Innovationsfähigkeit von Hamburger Unternehmen erfolgreich angetrieben. Mit dem entwickelten Förderprogramm für Innovation (PROFI), Modul „PROFI Transfer Plus“ bietet die Stadt gemeinsamen Vorhaben von Unternehmen und Forschungseinrichtungen oder Universitäten finanzielle Unterstützung an, um ihre Idee zu verwirklichen. Denn oft steht besonders kleinen und mittleren innovativen Unternehmen kein ausreichendes Kapital zur Verfügung, um ihre Produktideen oder Geschäftsmodelle alleine zu realisieren oder zu vermarkten. Zusätzlich stellt die Umsetzung neuer Forschungsergebnisse ein hohes wirtschaftliches Risiko dar, das diese Unternehmen nicht immer tragen können. Die Förderung von Verbundprojekten ist daher ein wichtiger Anker für Unternehmen aus verschiedenen Branchen und Technologien, innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu beginnen. Durch den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in wirtschaftlich handelnde Unternehmen können Synergien und Kompetenzen gebündelt, wertvolles Potential genutzt, und die Innovationskraft Hamburgs gestärkt werden.

Mittlerweile haben sich 38 Hamburger Projektpartner zusammengefunden und arbeiten im engen Austausch an 15 verschiedenen Verbundprojekten. Die Hamburger Softwarefirma Claimsforce GmbH arbeitet seit Oktober 2019 gemeinsam mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) an einem Projekt zu Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung in der Versicherungsindustrie. Die Claimsforce GmbH erhält bis März 2021 eine Förderung in Höhe von 45 %. Voraussetzung war das Einreichen einer Projektskizze und eines Antrags. Die Förderung wird dazu eingesetzt, auf Basis künstlicher Intelligenzen Algorithmen zu entwickeln, die die Qualitätssicherung von Schadensgutachten bei Versicherungen vereinfachen und effektiver gestalten sollen. Wissenschaftliche Mitarbeiter und Professoren der HAW arbeiten gemeinsam mit der Claimsforce GmbH an einem technischen Lösungsansatz. Die HAW erhält eine Förderung von 100%. Die aus der Kooperation entstehenden Synergieeffekte werden genutzt, um Digitalisierung und Innovationskraft von einer Idee zu einem ausgereiften Wirtschaftsangebot zu entwickeln.

Das Projekt „MoGaSens“ erhält ebenfalls europäische Fördermittel. In dem Kooperationsprojekt arbeiten die Firma Hamburg Applications, die Universität Hamburg und die HAW gemeinsam an einem innovativen Prototyp zur Optimierung der körperlichen Fitness. Ein Kleidungsstück ist beispielsweise in der Lage, Biosignale am Körper abzunehmen und diese auf eine Applikation in einem Smartphone zu senden. Die Daten werden automatisiert verarbeitet, sodass der Nutzer ein Feedback zur Ausführung seiner Übung und über seinen Fitnesszustand erhält. Ein Human-Computer-Interface soll zusätzlich die Verbindung mit einem Trainer bzw. Fitness-Studio ermöglichen.

Mehr Informationen zum Einsatz europäischer Mittel in Hamburg: www.hamburg.de/efre

Kontakt

Susanne Meinecke

Pressesprecherin

Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Wirtschaft und Innovation
Pressestelle
Alter Steinweg 4
20459 Hamburg
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