Biennale Artenvielfalt und Ästhetik zusammen denken

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Der bekannteste Park Hamburgs soll Schaufläche für anspruchsvolle, artenreiche Stadtnatur im Rahmen des Naturschutzgroßprojektes „Natürlich Hamburg!“werden. Dem Aufruf der Behörde für Umwelt und Energie, Ideen für eine naturnahe Flächengestaltung mit hohem ästhetischem Anspruch in Planten un Blomen zu entwickeln, folgten drei internationale Büros aus den Bereichen Landschaftsarchitektur, Pflanzendesign und Kunst.

Artenvielfalt und Ästhetik zusammen denken

Unter der Leitung der Wiener Professorin Maria Auböck als Kuratorin, hatte die Auswahlkommission eine Ideenskizze ausgewählt, die ab dem Frühjahr 2020 am Sievekingplatz umgesetzt und im Jahr 2021 präsentiert werden soll. Gewinnerin der Ideenfindung zur naturbestimmten Gartenarchitektur ist Anouk Vogel.

Jens Kerstan, Senator für Umwelt und Energie: „Die Biennale soll angesichts aktueller Entwicklungen wie Klimawandel und Artenschwund ein Zeichen setzen und Ökologie und Gartenkunst zusammenführen. Es ist vorgesehen, alle zwei Jahre eine weitere Fläche in Planten un Blomen naturnah umzugestalten. Damit trägt die Biennale die Tradition Planten un Blomens als Präsentationsort aktueller Gartenthemen in die Gegenwart. Für das Projekt „Natürlich Hamburg!“ ist Planten un Blomen ein idealer Ort, um beispielhaft hochwertig gestaltete artenreiche Flächen zu präsentieren und auf das breite Spektrum an naturnahen Gestaltungsmöglichkeiten zur Erhöhung der Biodiversität in unserer Stadt aufmerksam zu machen.“

Prof. Maria Auböck, Kuratorin: „Die besondere Herausforderung für die aufgeforderten Teilnehmer*innen bestand darin zu zeigen, dass eine hochwertige ästhetische Gestaltung auch mit vorwiegend in Hamburg heimischen Wildpflanzen möglich ist. Die Ideenskizze von Anouk Vogel zeigt, dass klassische städtische Gartenkultur und neue Elemente einer wilderen Ästhetik sich nicht widersprechen. Sie schlägt vor, in die Rasenfläche am Sievekingplatz ein Gärtneroval aus einheimischen Wildpflanzen zu implementieren“.

Anouk Vogel, Amsterdam/Basel, Gewinnerin der Ideenfindung: „I love the effect of different leaf shapes and green shades of all the tiny plants that compose it. Together they form a large mosaic.” (https://www.anoukvogel.nl/).

Biennale Planten un Blomen

Die Biennale ist so angelegt, dass alle zwei Jahre eine andere Fläche in Planten un Blomen naturnah umgestaltet wird. So können der Öffentlichkeit von 2021-2031 sechs verschiedene Schaugärten präsentiert werden. Jeweils zwei Jahre vor der Schau wird im Rahmen einer Ideenfindung aus drei internationalen Büros eines zur naturnahen Gestaltung einer Schaufläche ausgewählt. Ein Gremium wählte schließlich eine Idee aus, die umgesetzt wird. Zum Auftakt der Biennale wird eine 1.260 m² große Fläche am Sievekingplatz zwischen den Großen und Kleinen Wallanlagen, östlich des Gorch-Fock-Walls umgestaltet werden. Die Umsetzung ist ab dem Frühjahr 2020 geplant, sodass sich die Pflanzung bis zum Schaujahr 2021 entwickeln kann.

Naturschutzgroßprojekt „Natürlich Hamburg!“

Ziel von „Natürlich Hamburg!“  ist es, das Naturkapital der Stadt zu sichern und weiter zu entwickeln. Grün- und Parkanlagen mit naturnahen Bereichen sowie Naturschutzgebiete erbringen vielfältigen Nutzen für die biologische Vielfalt und tragen gleichzeitig zur Erholung und zum Wohlbefinden der Stadtbevölkerung bei. Auch Planten un Blomen als die zentrale und gärtnerisch hochwertig gestaltete Parkanlage gehört zu den „Natürlich Hamburg!“ Gebieten. Das Naturschutzgroßprojekt ist das erste in einer Großstadt und wird vom Bundesumweltministerium (BMU) über das Bundesamt für Naturschutz (BfN) im Rahmen des Förderprogramms „chance natur“ zu 75 Prozent gefördert. Durchgeführt wird es von der Behörde für Umwelt und Energie (BUE) der Freien und Hansestadt Hamburg und ist in zwei Projekte unterteilt. In Projekt I (2018-2021) erfolgen Bestandserhebungen sowie die Erstellung von Pflege- und Entwicklungsplänen für einzelne Gebiete, deren Ergebnisse in einen Gesamt-Pflege- und Entwicklungsplan einfließen. In Projekt II (2022 - 2031) soll die Umsetzung der für das Projekt zielführenden Maßnahmen erfolgen. Voraussetzung für eine Bewilligung von Projekt II ist der erfolgreiche Abschluss der Projektplanung mit einem überzeugenden Gesamt-Pflege- und Entwicklungsplan.

 

Rückfragen der Medien
Pressestelle Behörde für Umwelt und Energie
Telefon: Jan Dube, 040-42840-8006
E-Mail: jan.dube@bue.hamburg.de

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