Senatskanzlei

Benefizkonzert des Bundespräsidenten in Hamburg

Der Vorverkauf hat begonnen - Mit der Konzertkarte nehmen die Besucher auch am Empfang des Bundespräsidenten teil

Hamburgerinnen und Hamburger können sich auf ein besonderes Konzertereignis freuen. Beim Benefizkonzert des Bundespräsidenten spielen die Hamburger Philharmoniker unter Simone Young. Zwischen den Stücken lesen Schauspieler des Deutschen Schauspielhauses.

konzert bundespräsident

Der Vorverkauf hat begonnen. Hamburgerinnen und Hamburger können sich auf ein ganz besonderes Kulturereignis freuen. Denn das Programm ist ganz und gar nicht alltäglich. Das Benefizkonzert des Bundespräsidenten findet seit 2005 zwei Mal jährlich in den unterschiedlichen Bundesländern statt. In diesem Jahr findet das Konzert der ersten Jahreshälfte am 25. Mai 2009 in Anwesenheit von Prof. Horst Köhler in Hamburg statt. Die Philharmoniker unter der Leitung von Simone Young werden spielen. Mitwirken wird auch eine der besten Nachwuchskünstlerinnen an der Violine, Baibe Skribe, eine junge Lettin mit Lebensmittelpunkt in Hamburg. Schauspieler des Schauspielhauses sind ebenfalls am Programm beteiligt.

Der Benefizzweck wird je zur Hälfte durch den Bundespräsidenten und das Gastgeberland bestimmt. Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg hat sich entschlossen, seinen Anteil dem Projekt „Buchstart“ zu geben, einem langfristig angelegten Projekt der Hansestadt zur frühkindlichen Leseförderung. Informationen zu diesem Projekt finden Sie auf der Internetseite www.buchstart-hamburg.de Der Anteil des Bundespräsidenten wird unterschiedlichen Projekten ebenfalls aus dem Bereich Leseförderung zufließen.

Die Philharmoniker Hamburg unter der Leitung von Simone Young beginnen das Konzert am 25. Mai 2009 um 19:00 in der Laeiszhalle Hamburg mit der Ouvertüre aus „Romeo und Julia“ von Peter Tschaikowsky. Im Anschluss gibt es eine Lesung aus dem Briefwechsel zwischen dem Komponisten und Nadeshda von Meck. Lesen werden Schauspieler des Schauspielhauses. Im Anschluss folgt das Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35 ebenfalls von Peter Tschaikowsky mit der Solistin Baiba Skride an der Violine.  Erstes Stück nach der Pause ist die „Suite aus Romeo und Julia“ von Sergej Prokofjew, unterbrochen von zwei Szenen aus William Shakespeares „Romeo und Julia“, vorgetragen von den Schauspielern des Schauspielhauses.

Im Anschluss findet in der Laeiszhalle ein Empfang mit Speisen und Getränken auf Einladung des Bundespräsidenten und des Ersten Bürgermeisters für alle Konzertbesucher statt.

Karten gibt es an der Kasse der Staatsoper, im Internet unter www.hamburgische-staatsoper.de und www.ticketonline.de  sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Der gesamte Erlös wird dem jeweiligen Benefizprojekt zur Verfügung gestellt.

Ausführliche Informationen zum Konzert

 Unter dem Motto „Seelenverwandtschaft“ präsentieren die Philharmoniker unter der Leitung der Hamburgischen Generalmusikdirektorin Simone Young sowie Künstler des Schauspielhauses Hamburg ein reizvolles musikalisch-literarisches Programm. Wort und Ton, die beiden seelenverwandten Schwesterkünste, werden zu einem dichten Erlebnis verwoben.

„Seelenverwandte“ sind auch Romeo und Juli, denen zwei Werke des Konzertes gewidmet sind.: die Ouvertüre „Romeo und Julia“ von Peter Tschaikowsky und die gleichnamige Ballettsuite von Sergej Prokofjew. Im Wechsel zwischen Musik und gesprochenen Szenen aus dem Drama von Shakespeare wird die passionierteste Liebesgeschichte der Weltliteratur sinnlich erfahrbar gemacht.

„Seelenverwandte“ sind aber auch Peter Tschaikowsky und seine Mäzenin Nadeshda von Mecck gewesen. Ihr langjähriger Briefwechsel gewährt außergewöhnliche Einblicke in das Leben und Schaffen des russischen Komponisten und wird in diesem Konzert Tschaikowskys Musik begleiten.

Auch die Entstehung von Tschaikowskys Violinkonzert wird in diesen Briefen dokumentiert. Interpretiert wird es von einer herausragenden Solistin: der jungen Geigerin Baiba Skride. Seit die Lettin den berühmten Violinwettbewerb „Königin Elisabeth“ gewann, zählt sie zu den Shooting-Stars der Klassikszene. 2005 erhielt sie den „Echo“-Klassikpreis der Deutschen Phonoakademie als beste Nachwuchskünstlerin. Geboren in Riga, ist Baiba Skride in den Konzertsälen der Welt zu Hause. Ihre Wahlheimat ist Hamburg. Auf ihrer Stradivari Violine von 1725 wird sie das großartige Violinkonzert von Peter Tschaikowsky spielen.

Rückfragen:
Pressestelle des Senats
Susanne Meinecke
Telefon: (040) 42831-2183