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Justizvollzugsanstalt Glasmoor Offener Vollzug bekommt modernes Gebäude

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Die Hamburger Justizbehörde modernisiert und erweitert den offenen Vollzug in Glasmoor. In 21 Monaten Bauzeit entstand ein Haus mit 108 Haftplätzen.

JVA Glasmoor: Offener Vollzug bekommt modernes Gebäude

Rund 180 Tonnen Stahl wurden in Glasmoor verbaut, dazu wurden 38 Kilometer Kabel verlegt. Die rund 113.000 verwendeten Klinkersteine hätten aneinandergereiht eine Länge von gut 27 Kilometern. In dem Neubau entstanden 108 Haftplätze. Zwei Räume sind barrierefrei.

Im Zuge der Modernisierung des offenen Vollzugs werden die Gefangenen im neuen Hafthaus in Einzelhafträumen untergebracht. Die Unterbringung im Saal wird in absehbarer Zeit in Hamburg Geschichte sein. Zusätzlich gibt es im neuen Gebäude Funktionsräume und einen Sportbereich. Die Außenanlagen wurden bepflanzt, außerdem wurde die Zufahrtsstraße neu gebaut. Die Baukosten für das Gebäude liegen bei rund 11,5 Millionen Euro. Die ersten erwachsenen männlichen Gefangenen sollen im Februar in das neue Haus einziehen.

Justizsenator Dr. Till Steffen sagt dazu: "Wir machen den Justizvollzug in Hamburg fit für die Zukunft. Ein wichtiges Element ist dabei der offene Vollzug, den wir modernisieren und ausbauen. Er spielt eine große Rolle bei der Wiedereingliederung Straffälliger. Wir bereiten Gefangene Schritt für Schritt und mit professioneller Begleitung auf ein Leben außerhalb der Haft vor. Mit dem Neubau in Glasmoor erweitern wir dieses Angebot. Künftig können mehr Gefangene von einem modernen offenen Vollzug profitieren."

Hintergrund

Die Justizvollzugsanstalt Glasmoor ist eine Anstalt des offenen Vollzuges mit bisher 209 Haftplätzen, davon sind 190 Haftplätze für Männer vorgesehen und 19 Haftplätze für Frauen in einer eigenen Abteilung. Mit Inbetriebnahme des neuen Gebäudes stehen insgesamt 235 Haftplätze zur Verfügung. Nach Fertigstellung der anstehenden Umbaumaßnahmen in Haus I werden es 250 Haftplätze sein.

In der JVA Glasmoor werden Gefangene untergebracht, die für den offenen Vollzug geeignet sind. In der Regel haben sie einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz und sind tagsüber nicht in der Anstalt.

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