Forschungsprojekte Konsortium um die Helmut-Schmidt-Universität entwickelt Luftraum-Management für Drohnen in Hamburg

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Konsortium um die Helmut-Schmidt-Universität entwickelt Luftraum-Management für Drohnen in Hamburg

Das Bundesverkehrsministerium übergibt heute in Berlin drei Forschungsprojekten aus dem Bereich Drohnen und Lufttaxis Zuwendungsbescheide. Darunter ist mit einer Förderung in Höhe von 3 Millionen Euro das Projekt „UDVeo“ (Urbaner Drohnen-Verkehr effizient organisiert), das von einem Konsortium um die Helmut-Schmidt-Universität entwickelt wurde.

Dazu Senator Michael Westhagemann: „Drohnen sind fester Bestandteil der zukünftigen Luftfahrt. Mit diesem Projekt wird der Grundstein für eine sichere Integration von Drohnen in den bestehenden Luftraum gelegt – eine unabdingbare Voraussetzung für die weitere Entwicklung. Wir sind stolz, Teil dieses innovativen Projektes zu sein.“

Hintergrund

Drohnen haben sich rasant zu hochkomplexen technischen Systemen entwickelt, die in naher Zukunft viele nützliche Aufgaben übernehmen werden – vorausgesetzt es gelingt ihre sichere Integration in den Luftraum.

Die Freie und Hansestadt Hamburg bietet für Forschungsvorhaben zu Drohnenthemen beste Voraussetzungen: Ein komplexer und verdichteter Stadtraum, in großen Teilen in der Kontrollzone des Flughafens, mit einer großen Zahl von Betreibern und Unternehmen, die schon heute Aufgaben mit Hilfe von Drohnen erledigen. Auch die bauliche Infrastruktur bietet vielfältige Einsatzbereiche für Drohnen: Die Bausubstanz von Brücken und alten Gebäuden, der Zustand von Dächern und Industrieanlagen, aber auch die Gesundheit des Baumbestandes in den Parks und Alleen wird heute schon vielfach mit Hilfe von Drohnen schnell und unkompliziert erfasst. Das ist im Regelfall nicht nur günstiger, sondern auch sicherer als die bisher notwendigen Arbeiten.

Drohnen können aber auch wichtige medizinische Hilfsmittel, beispielsweise Blutkonserven oder Medikamente, schnell und unabhängig von der Verkehrssituation am Boden transportieren, auch hier mit einem Sicherheitsgewinn als Nebeneffekt: Der Einsatz von Krankenwagen, die bisher für solche Transporte mit Sonderrechten durch die Stadt fahren müssen, wird ersetzt.

Mit einer wachsenden Anzahl sinnvoller Drohnennutzungen sind auch Herausforderungen verbunden, denn es gilt, den neuen Luftverkehr sicher und zuverlässig abzuwickeln. Mit steigender Zahl gleichzeitiger Drohnenflüge wächst die Notwendigkeit, die Einsätze der Drohnen zu erfassen und die Flüge untereinander zu kontrollieren, also den von den Drohnen genutzten Luftraum zu managen.

Ein wichtiger Schritt zu einem solchen Luftraum-Management wird in den nächsten Jahren in Hamburg getan: Ein Konsortium unter Federführung der Helmut-Schmidt-Universität/ Universität der Bundeswehr Hamburg erhält für die Entwicklung eines Prototyps eines weitgehend automatisierten Luftraum-Managements für Drohnen in Hamburg eine Förderung vom Bundesverkehrsministerium in Höhe von 3 Millionen Euro. Das Gesamtprojekt „UDVeo“ (Urbaner Drohnen-Verkehr effizient organisiert) hat insgesamt einen Umfang von 4,6 Millionen Euro. Bei der Konzeption des Leitsystems werden automatisierungs- und informationstechnische Lösungen entwickelt und rechtlich auch aus Sicht der Stadt begleitet. Das zu entwickelnde Konzept hat das Potenzial, ein Vorbild für andere große Ballungsräume nicht nur in Deutschland zu werden.

Verbundpartner mit Ihren Beitragsschwerpunkten sind:

  • Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Stadt Hamburg (Expertise zur Regulierung des städtischen Luftraums)
  • DLR-Institut für Lufttransportsysteme (Analyse und Bewertung von Lufttransportszenarien)
  • HHLA Sky GmbH, eine Tochtergesellschaft der HHLA (Pilotanwendungen für Drohnenflüge)
  • NXP Semiconductors Germany GmbH (Sicherheits-Chips zum Einbau in Drohnen, Funk-Kommunikation mit Drohnen)
  • Third Element Aviation GmbH (Bau und Ausrüstung von Drohnen)
  • consider it GmbH (Entwicklung von Elektronik)
  • WPS Workplace Solutions GmbH (Planung und Bau von Leitständen für die öffentliche Hand)

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Kontakt

Christian Füldner

Pressesprecher

Pressestelle der Behörde für Wirtschaft und Innovation
Alter Steinweg 4
20459 Hamburg
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