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Arbeiten in der Hamburger Justiz Verstärkung für den Vollzug: Die neuen "AVDler" sind da!

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Sie sorgen für Sicherheit und haben eine wichtige Rolle bei der Resozialisierung: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Allgemeinen Vollzugsdienstes (AVD) beaufsichtigen und versorgen die Gefangenen in Hamburgs Justizvollzugsanstalten. Für 20 Frauen und Männer beginnt nun ein neuer AVD-Lehrgang.

Verstärkung für den Vollzug: Die neuen "AVDler" sind da!

Die Ausbildungsoffensive in der Hamburger Justiz geht weiter. 20 Auszubildende starten in den Allgemeinen Vollzugsdienst. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des neuen AVD-Lehrgangs nahmen in der Justizvollzugsschule ihre Urkunden entgegen. Der Altersdurchschnitt der Teilnehmenden liegt bei 29 Jahren. Jüngste Anwärterin ist eine 22-Jährige, ältester Anwärter ein 38-Jähriger. Sie werden nun in zahlreichen Themen wie Vollzugsrecht, Psychologie, Pädagogik und Gesellschaftskunde unterrichtet.

Gleichzeitig können 20 Absolventinnen und Absolventen den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung feiern. Die Teilnehmenden des Lehrgangs 1/18 wechseln nun in die Hamburger Justizvollzugsanstalten. Sie sind zuständig für die Betreuung, Versorgung, sichere Unterbringung und Beaufsichtigung von Gefangenen. Außerdem helfen sie dabei, dass die Gefangenen künftig ein straffreies Leben führen können.

Justizsenator Dr. Till Steffen sagt dazu: "Wir haben im Jahr 2015 unsere Personaloffensive gestartet. Auch die Justiz steht im Wettbewerb um neue Kräfte und braucht gut ausgebildeten Nachwuchs. Aktuell lassen sich 176 Frauen und Männer im AVD ausbilden. Allein im vergangenen Jahr kamen 95 Auszubildende neu hinzu – ein Rekord! Auf diesem hohen Niveau wollen wir weitermachen. Ich freue mich, dass so viele Menschen Teil der Hamburger Justiz werden wollen und damit einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag leisten."

Ullrich Quietzsch, Anstaltsleiter der JVA Billwerder, sagt: "Die Tätigkeit im Justizvollzug ist ein besonders anspruchsvoller sozialer Dienstleistungsberuf. Wir freuen uns, dass sich die Auszubildenden in diesem verantwortungsvollen Beruf einbringen und sich dabei vor allem auch um die Wiedereingliederung oftmals schwieriger Menschen in die Gesellschaft bemühen wollen."

Hintergrund

Bewerbungen für den Allgemeinen Vollzugsdienst werden das ganze Jahr über entgegen genommen. Die Ausbildung gliedert sich in einen zehnmonatigen Theorieteil in der Justizvollzugsschule und einen 14-monatigen Praxisteil in den Anstalten. Während der Ausbildung sind die Anwärterinnen und Anwärter Beamte auf Widerruf und erhalten eine Vergütung von rund 1.870 Euro brutto. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung werden sie in der Regel übernommen.

Die Einstellungskriterien und Bewerbungsunterlagen finden Bewerberinnen und Bewerber unter: www.hamburg.de/ausbildung-justizvollzug.

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