Coronavirus Kindertagesbetreuung für dringliche Fälle sichergestellt

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Um die Verbreitung des Corona-Virus einzuschränken, hat der Senat weitreichende Maßnahmen ergriffen. Dazu zählt auch die Aufforderung, dass alle Kinder bis voraussichtlich 29. März 2020 grundsätzlich zu Hause durch die Eltern betreut werden. Die Kindertageseinrichtungen bleiben nur für Notfallbetreuung geöffnet, um eine Betreuung für dringende Fälle sicherzustellen.

Kindertagesbetreuung für dringliche Fälle sichergestellt

Die Betreuung steht vornehmlich Personen zur Verfügung, deren Tätigkeit bedeutsam ist für die Daseinsfürsorge und die Aufrechterhaltung der Infrastruktur. Es kann daneben auch andere Gründe geben, aus denen eine Betreuung unausweichlich ist. Die Entscheidung, ob ein solcher dringender Betreuungsbedarf vorliegt, obliegt daher letztendlich den Eltern.

Senatorin Dr. Melanie Leonhard: „Auch in diesen Tagen muss unsere Stadt am Laufen gehalten werden. Nicht nur Ärztinnen, Pfleger und Rettungskräfte, sondern beispielsweise auch Mitarbeitende von Versorgungsbetrieben oder dem Nahverkehr und Beschäftigte im Bildungsbereich und viele weitere Berufsgruppen sind dafür dringend erforderlich. Wer darauf angewiesen ist, kann sich auf eine Betreuung verlassen. Ich bitte alle Eltern, verantwortungsvoll zu entscheiden. Wir raten Ihnen sehr, Ihre Kinder zu Hause zu betreuen. Bitte machen Sie von der Notfallbetreuung nur Gebrauch, wenn es dringend erforderlich ist.“

Die Einrichtungen, Träger und Verbände sind aufgefordert, die Notfallbetreuung an den Standorten sicherzustellen. Dazu sollen die Beschäftigten sich am Montag nach Maßgabe ihrer jeweiligen Arbeitgeber zum üblichen Dienst einfinden. Die Behörde ist mit den Trägern im Gespräch, um im Laufe der kommenden Woche die nötigen Klärungen vorzunehmen. Dazu ist für den Montag bereits ein Treffen anberaumt.

Senatorin Dr. Melanie Leonhard: „Die Fachkräfte in der Kindertagesbetreuung sind unverzichtbar dafür, dass Hamburgs gesamte Infrastruktur verfügbar bleibt. Ich danke Ihnen allen sehr für Ihre wichtige Arbeit, die Sie in diesen Tagen leisten. Die Stadt weiß Ihren Einsatz sehr zu schätzen.“

Die Schließung von Kita-Standorten kommt dann in Betracht, wenn sie aus Infektionsschutzgründen durch das Gesundheitsamt oder die Kita-Aufsicht angeordnet wurde. Sollten einzelne Kitas aus diesem Grund ausfallen, wird eine ersatzweise Notbetreuung an anderen Standorten organisiert.

Allgemeine Informationen für Eltern sind unter www.hamburg.de/kita abrufbar.

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Kontakt

Martin Helfrich

Pressesprecher

Pressestelle der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration
Hamburger Straße 47
22083 Hamburg
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Presseservice