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Hamburgs Wohnungswirtschaft Gemeinsame Erklärung der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen und des Bündnisses für das Wohnen in Hamburg

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BFW Nord, IVD Nord, Grundeigentümer-Verband und VNW sowie die Stadtentwicklungsbehörde schützen Mieterinnen und Mieter in der Corona-Krise.

Gemeinsame Erklärung der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen und des Bündnisses für das Wohnen in Hamburg

In der aktuellen Situation der Corona-Pandemie hat sich die Wohnungswirtschaft im Bündnis für das Wohnen in Hamburg zusammen mit der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen Dr. Dorothee Stapelfeldt darauf verständigt, ihrer besonderen sozialen Verantwortung gerecht zu werden. Verbände appellieren an ihre Mitglieder, bis auf weiteres auf neue Mieterhöhungen zu verzichten und Mietstundungen zu ermöglichen.

Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „In der besonderen Situation der Corona-Pandemie zeigt das Bündnis für das Wohnen in Hamburg seine besondere Stärke. Ich bin froh, dass wir heute gemeinsam das klare Signal aussenden, dass die Mieterinnen und Mieter bei finanziellen Problemen in Folge der derzeitigen Krise nicht alleine gelassen werden. Über die vom Gesetzgeber beschlossenen Maßnahmen hinaus zeigt der Appell der Wohnungswirtschaft, dass sich die Hamburgischen Wohnungsunternehmen und die privaten Vermieterinnen und Vermieter ihrer sozialen Verantwortung bewusst sind. Vor allem Menschen ohne feste Beschäftigungs­verhältnisse, Selbstständige und Freiberufler können aktuell leicht in finanzielle Notlagen geraten und womöglich ihre Miete plötzlich nicht mehr zahlen können. Wir lassen Hamburgs Mieterinnen und Mieter nicht im Stich!“

Gemeinsame Erklärung:

"Viele private Haushalte ebenso wie Gewerbemieterinnen und Mieter, Selbständige und Freiberuflerinnen und Freiberufler bis hin zu kleinen und mittleren Betrieben werden durch die Auswirkungen der Pandemie starke finanzielle Einbußen erleiden und vermehrt in Situationen geraten, in denen es ihnen nicht möglich ist, wie gewohnt ihren Mietzahlungsverpflichtungen nachzukommen. Jetzt ist der Zeitpunkt, um als Immobilienwirtschaft besondere Solidarität zu zeigen. Deshalb appellieren die Verbände an ihre Mitglieder, vorläufig von neuen Mieterhöhungen abzusehen.

Sollten Mieterinnen und Mieter Zahlungsschwierigkeiten haben, soll gemeinsam nach Lösungen gesucht werden. Viele Vermieter stehen bereits in Kontakt mit ihren Mieterinnen und Mietern bezüglich Mietstundungen und vorübergehender Mietreduzierungen. So leistet die Immobilienwirtschaft neben den auf Bundes- und Landesebene beschlossenen wichtigen Maßnahmen einen weiteren solidarischen Beitrag in der Krise.

In vielen Fällen können das Wohngeld oder Mittel aus den Hilfspaketen der Bundesregierung sowie der Freien und Hansestadt Hamburg weiterhelfen. Der Bund hat ein milliardenschweres Hilfsprogramm sowie insbesondere steuer- und arbeitsmarktpolitische Maßnahmen auf den Weg gebracht, die laufend ergänzt und nachjustiert werden.

Der Hamburger Senat hat einen Hamburger Schutzschirm für Corona-geschädigte Solo-Selbständige bis hin zu Unternehmen und Institutionen in unserer Stadt aufgespannt, der auf spezifische Hamburger Herausforderungen konkrete Hamburger Antworten gibt und jetzt umgesetzt wird. Diese Maßnahmen werden ausdrücklich begrüßt.

Wir bauen gemeinsam weiter auf die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Wohnungswirtschaft und dem Hamburger Senat, die seit 2011 durch das Bündnis für das Wohnen in Hamburg eine solide Grundlage hat."

Rückfragen der Medien:

Pressestelle der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Barbara Ketelhut | Pressesprecherin
Telefon: 040 42840-2051
E-Mail: pressestelle@bsw.hamburg.de
www.hamburg.de/bsw
Folgen Sie uns auf Twitter: @fhh_bsw

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