Hygiene in Zeiten von Corona Hamburg öffnet St. Pauli-Bad – Duschangebot für obdachlose Menschen

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Ab Mittwoch, 1. April, stehen im Bäderland-Bad St. Pauli in der Zeit von 10:00-14:00 Uhr kostenfrei Duschmöglichkeiten für obdachlose Menschen zur Verfügung.

Hygiene in Zeiten von Corona: Hamburg öffnet St. Pauli-Bad – Duschangebot für obdachlose Menschen

Montags, mittwochs und samstags wird das Bad dafür geöffnet, auch während der Ostertage. Die Reihenfolge der Duschgäste wird vor Ort festgelegt. Zur Infektionsverhütung werden die Duschgäste einzeln eingelassen.

Das Angebot stellt eine kurzfristige Reaktion auf den angesichts der Verbreitung des Corona-Virus gestiegenen Hygienebedarfs dar. Behörden, städtische Unternehmen und zivilgesellschaftliche Akteure arbeiten dafür zusammen: Das Konzept wird ermöglicht durch die Kooperation von Sozialbehörde, der gemeinnützigen Organisation GoBanyo, die einen Duschbus betreibt, und der Betreibergesellschaft der öffentlichen Schwimmbäder, Bäderland Hamburg.

Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard: „Hamburg hält zusammen. Dank der Kooperation mit Bäderland und den Engagierten des Duschbusses konnten wir eine schnelle, unkomplizierte Hilfe organisieren: Das wegen Corona geschlossene Schwimmbad öffnet seine Türen, damit obdachlose Menschen sich waschen können. Gemeinsam reagieren wir damit auf die Herausforderungen in diesen Tagen. Ein großes Danke allen, die das möglich machen!“

Christian Poelmann, Geschäftsführer GoBanyo gGmbH: „Wir freuen uns durch diese Kooperation 50 Duschen pro Woche für Menschen anbieten zu können, die derzeit von Obdachlosigkeit betroffen sind. Es ist der Anfang auf dem Weg zu einem möglichst umfassenden Zugang zu Sanitäranlagen.“

Dirk Schumaier, Bäderland-Geschäftsführer: "In diesen besonderen Zeiten ist es für uns selbstverständlich, dass wir Hilfe und Unterstützung anbieten, wo wir das auch sinnvoll tun können. Historisch gesehen entstanden Schwimmbäder ja aus den Reinigungs- und Wannenbädern der 1850er-70er Jahre. Diese Aufgabe ist also keineswegs neu für unsere Branche und wir hoffen, dass wir mit diesem Beitrag die Sorgen und Nöte einiger von dieser Krisensituation besonders betroffenen Menschen in Hamburg lindern können."

Umweltsenator Jens Kerstan: „Das ist eine vernünftige Maßnahme und gleichzeitig eine Botschaft der Solidarität, die ich ausdrücklich begrüße. Ich bedanke mich dafür sehr herzlich bei allen Beteiligten.“

Obdachlose Menschen haben neben diesem Angebot auch in den Unterkünften und Notübernachtungsstätten weiterhin Gelegenheit, sich in den dortigen Sanitärbereichen direkt vor Ort zu waschen und zu duschen. Auch Tagesaufenthaltseinrichtungen, die bisher solche Angebote vorhielten, bereiten sukzessive deren Wiederaufnahme vor.

Eine vollständige und kontinuierlich aktualisierte Aufstellung der verfügbaren Angebote ist – als mobile Ansicht sowie als Liste zum Download – unter www.hamburg.de/obdachlosigkeit abrufbar. Dort sind unter anderem Angebote zur medizinischen sowie zur Lebensmittelversorgung aufgeführt.

 

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Martin Helfrich

Pressesprecher

Pressestelle der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration
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22083 Hamburg
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