Zukunftstechnologien Hamburg ist Mitglied der European Hydrogen Valleys Partnership

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Die europäische Kommission hat Wasserstoff als eine der wesentlichen Zukunftstechnologien mit besonders großer Bedeutung für Europa ausgewiesen. Das soll künftig ganz besonders gefördert und unterstützt werden. (Important Projects of Common European Interest). Der European Hydrogen Valleys Partnership (EHV) ist eine europäische Verbundorganisation, der aktuell mehr als 30 Regionen in 13 europäischen Ländern angehören. Hamburg ist nun auch Mitglied dieser Partnerschaft. Viele Regionen verbinden gleiche Rahmenbedingungen und Ausgangslagen. Ein typisches Beispiel sind die Regionen rund um die Nordsee (Norddeutschland, Nord-Niederlande, Skandinavien und Schottland), die ähnliche Ziele beim Ausbau der erneuerbaren Energien und der Sektorenkopplung etwa von Überschusswind und Mobilität und Industrie haben. Insoweit verbindet uns etwas mehr mit den nördlichen Niederlanden als mit den Ländern im Süden Deutschlands.  Das Ziel des EHV ist es die Wahrnehmung für die Bedeutung des Wasserstoffes beim Erreichen der europäischen Klimaschutzziele bei den Entscheidern auf europäischer Ebene zu stärken und auf der Basis der gemeinsamen Interessenlagen neue und länderübergreifende Investitionsprojekte vorzubereiten.

Hamburg ist Mitglied der European Hydrogen Valleys Partnership

Senator Michael Westhagemann: „Die Regionen sind wesentliche Treiber der Wasserstofftechnologie. Gerade jetzt müssen wir innovativ sein und in die Zukunft schauen. Denn die Corona-Pandemie wird Folgen für die Wirtschaft haben. Mehr denn je ist es jetzt wichtig zukunftsfähige und nachhaltige Ideen zu entwickeln und zu treiben. Das Thema Wasserstoff ist eine Riesenchance für die gesamte Wirtschaft und insbesondere für die Industrie.  Die Wasserstofftechnologie sollte aus meiner Sicht im Rahmen der jetzt benötigten Förderprogramme in der Nachfolge der Corona-Krise stärker berücksichtigt werden. Damit könnten gleich zwei positive Effekte erreicht werden: eine unmittelbare Stärkung der Wirtschaft über die Wiederaufnahme des laufende Geschäfts hinaus und deren nachhaltige Ausrichtung wesentlicher Sektoren wie Industrie und Verkehr.“

Durch die enge Zusammenarbeit mit u. a. Groningen „lebt“ Hamburg eine solche länderübergreifende Kooperation bereits und wird diese künftig um weitere Regionen ergänzen und auf der Fachebene ausbauen. Ein weiteres gemeinsames Interesse ist es, sich auf der europäisches Ebene gemeinsam dafür einzusetzen, dass die gesetzlichen und finanziellen Regelwerke etwa bei den Genehmigungen für Produktionsanlagen oder Tankstellen vereinheitlicht und erleichtert werden und nicht sachgerechte Zusatzbelastungen zum Beispiel durch Umlagen reduziert werden. Außerdem geht es darum den fachlichen Austausch zu vertiefen und sicherzustellen, dass die Entwicklung einer sich selbst tragenden Wasserstoffwirtschaft in den europäischen Rahmenprogrammen für die Innovationsförderung und den Klimaschutz der nächsten Förderperioden seiner Bedeutung entsprechend berücksichtigt wird. Dieses gilt sowohl für den so genannten Green Deal als auch die zu erwartenden Programme zur Überwindung der Folgen der Corona-Krise, die möglichst gleich die arbeitsmarktfördernde Wirkung mit positiven und notwendigen Anpassungen bei der Industrie und im Verkehr verknüpfen sollte. Insoweit ist das EHV die logische Erweiterung des norddeutschen Netzwerkes Wasserstoffwirtschaft auf die europäische Ebene als eine Art „Koalition der Willigen“.

Aktuell sind die Partner noch in der ersten Phase ihrer Zusammenarbeit, in der in regelmäßigen Treffen die gemeinsamen Themenfelder entwickelt werden. Nächste Schritte sind deren Umsetzung in konkrete industrielle Projekte zur Zusammenarbeit und parallele Initiativen gegenüber der europäischen Union zur Sicherung geeigneter Fördermaßnahmen für regional angelegte aber übergreifend ausgerichtete Gemeinschaftsprojekte. Erste Gemeinschaftsprojekte sollen in der zweiten Jahreshälfte 2020 gemeinsam entwickelt werden. Hamburg wird dazu insbesondere mit den Nordseeanrainern zusammenarbeiten.

Eine andere gemeinsame Initiative ist die Definition künftiger Förderprogramme in der Nachfolge der bisherigen Fördersystematik (Horizon 2020) für den Zeitraum bis 2027. Dazu wurde die EVH von der Kommission ausdrücklich aufgefordert. Gemeinsam mit Groningen hat Hamburg dazu auch bereits in Brüssel ein Gespräch mit dem Büro von Vizepräsident Frans Timmermans geführt. 

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Pressesprecherin

Pressestelle der Behörde für Wirtschaft und Innovation
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