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Einweihung Bergedorfer Kupferhofterrassen laden zum Verweilen ein

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Das erste Projekt des Zukunftsbildes Serrahn 2030 ist fertiggestellt und der Öffentlichkeit übergeben worden

Senatorin Dorothee Stapelfeldt und Bezirksamtsleiter Arne Dornquast haben das Projekt des Fördergebietes der Integrierten Stadtteilentwicklung (RISE) am Bergedorfer Hafen eingeweiht. Das Integrierte Entwicklungskonzept für das Fördergebiet hat den Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nach einem attraktiven Wasserzugang mit Verweilmöglichkeit aufgenommen. Seit 2018 ist Bergedorf/Serrahn RISE-Fördergebiet. 

Einweihung der Kupferhofterrassen Einweihung der Kupferhofterrassen

Bergedorfer Kupferhofterrassen laden zum Verweilen ein

Die Idee zu dem Projekt entstand während einer Stadtwerkstatt, die im Jahr 2014 durchgeführt wurde. Unter dem Motto „Räumliche Aufwertung des Bergedorfer Hafens als atmosphärischer Binnenhafen“ wurden vielfältige Ideen zusammen mit der Öffentlichkeit entwickelt und schließlich in dem Zukunftsbild „Serrahn 2030“ zusammengefasst.

Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „Mit den Kupferhofterrassen erstrahlt ein neuer „Lieblingsort“ der Bergedorferinnen und Bergedorfer in neuem Glanz. Angestoßen durch ein Beteiligungsverfahren rund um den Bergerdorfer Hafen ist jetzt die erste große Projektidee des Zukunftsbildes Serrahn 2030 mit Hilfe des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung verwirklicht worden. Mit den Kupferhofterrassen wird an dieser Uferseite des Serrahns erstmals die Möglichkeit geschaffen, sich in unmittelbarer Wassernähe aufzuhalten. Ich freue mich, dass ab heute diese Treppenanlage zum Verweilen einlädt und den kleinen Hafen als unverwechselbaren innerstädtischen Ort besser erlebbar macht.“ 

Bezirksamtsleiter Arne Dornquast: „Die Kupferhofterrassen sind das erste Stück des neuen Hafenflairs. Der Hafen wird ein Ort des Genießens und diese Treppen werden einen Mittelpunkt bilden. Auf der anderen Seite werden wir den Serrahn zukünftig in neuem Glanz erleben. Die Kupferhofterrassen sind ein Wunsch der Bergedorferinnen und Bergedorfer. Ein erlebbares Resultat erfolgreicher Bürgerbeteiligung“ 

Mit dem Bau wurde am 23. Juli 2019 begonnen. Dabei war unter anderem die Lage am Wasser und die dortigen Platzverhältnisse, eine besondere Herausforderung. Insgesamt wurden 130 Kubikmeter Beton und 24 Tonnen Stahl verbaut. Die Podestplatte ruht auf 17 Micropfählen, die wasserseitig eingebracht werden mussten. 

Die Gesamtkosten für das Projekt betragen 1.965.000 Euro. Davon werden von RISE 1.115.000 Euro übernommen. Der Sanierungsfonds 2020 der Hamburgischen Bürgerschaft hat mit 500.000 Euro und das Bezirksamt Bergedorf mit 300.000 Euro beigetragen. Eine Besonderheit bei der Finanzierung stellt die Beteiligung privaten Geldgebern dar, die insgesamt 50.000 Euro zur Verfügung gestellt haben.

Das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) fördert lebendige stabile Quartiere und damit den sozialen Zusammenhalt in der Stadt. 

Hamburg soll als gerechte und lebenswerte Stadt weiterentwickelt und der soziale Zusammenhalt gefördert werden. Das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) fasst die Programme der Städtebauförderung unter einem Dach zusammen, mit dem Ziel, Quartiere mit besonderem Entwicklungsbedarf städtebaulich aufzuwerten und sozial zu stabilisieren. 

Die Lebensqualität in den Quartieren wird durch Investitionen in die Bildungsinfrastruktur und soziale Infrastruktur, in das Wohnumfeld, in die Qualifizierung öffentlicher Plätze, Freiflächen und Grünanlagen sowie Stärkung von Versorgungsstrukturen verbessert. 

In den RISE-Fördergebieten werden Nachverdichtungspotenziale aktiviert, Neubaupotenziale erschlossen und Wohnungsbestände stabilisiert und damit zur Entlastung des Wohnungsmarkts und zu einer angemessenen Wohnraumversorgung für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen beigetragen. 

Hamburg umfasst derzeit 28 RISE-Quartiere, die in den verschiedenen Programmen der Bund-Länder-Städtebauförderung gefördert werden. Insgesamt werden 37 Fördergebiete gezählt, da einige Quartiere in mehreren Programmen der Städtebauförderung festgelegt sind.

 

Rückfragen der Medien

Pressestelle Bezirksamt Bergedorf
Dr. Sebastian Kloth
Telefon: (040) 428 91-2100
E-Mail: pressestelle@bergedorf.hamburg.de
 

Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Barbara Ketelhut, Pressesprecherin
Telefon: 040/428 40 - 2051
E-Mail: pressestelle@bsw.hamburg.de
Internet: www.hamburg.de/bsw
Twitter: @fhh_bsw

 

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