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Bars und Restaurants in Coronazeiten Senator Westhagemann und DEHOGA-Präsident Klein appellieren an Gastronomiebetriebe

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Die über 5.000 Hamburger Gastronomiebetriebe gehören nicht nur zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig. Sie sind zudem für sehr viele Menschen wichtige Anlaufstellen und Rückzugsorte. Die Bars und Restaurants sind ein wesentlicher Teil des gesellschaftlichen Lebens in unserer Stadt. Entsprechend dringlich ist es, dass die aktuell geltenden Infektionsschutzmaßnahmen eingehalten werden, um sichere Besuche und ein sicheres Arbeiten in den Gasstätten zu gewährleisten – allerdings auch, um vor dem Hintergrund steigender Infektionszahlen strengere Einschränkungen in der Gastronomie zu vermeiden.

Bars und Restaurants in Coronazeiten

​​​​​​​Senator Michael Westhagemann: „Die meisten Bars und Restaurants halten die Coronaregeln ein. Viele geben sich redlich Mühe, auch wenn das nicht immer einfach ist. Leider gibt es allerdings immer noch Gastronomen, die entweder nachlässig mit den Schutzmaßnahmen umgehen oder sie sogar ganz ignorieren. Das ist nicht nur unfair gegenüber denjenigen, die die Regeln korrekt umsetzen. Es ist zudem fahrlässig und gefährlich, da dies die Gesundheit von Gästen und Personal gefährdet. Und leider gibt es immer noch auch Gäste, die Masken gar nicht oder nur halbherzig tragen oder sich mit Fantasienamen und -adressen registrieren.

Als Wirtschaftssenator ärgert mich das, weil das eine ganze Branche in Verruf bringen kann. Mir ist sehr daran gelegen, dass die Gastronomiebetriebe weiterhin in der Form betrieben werden können, wie es derzeit der Fall ist.

Deshalb mein dringender Appell: Achten Sie in Ihren Lokalen auf den ausreichenden Abstand. Tragen Sie Masken, und sorgen Sie als Gastronomen dafür, dass auch alle Ihre Gäste korrekt Masken tragen. Geben Sie als Gast unbedingt ihre korrekten Kontaktdaten ein, und bitte überprüfen Sie als Gastronom, ob die Adressen, Telefonnummern und Namen vollständig und vor allem auch plausibel sind. 

So können wir alle gemeinsam den weiteren Anstieg von Coronainfektionen nach Restaurant- und Kneipenbesuchen vermeiden. Vor allem können wir damit verschärfte Regeln vermeiden – wie eine mögliche Sperrstunde, ein Alkoholverbot oder eine deutliche Reduzierung der gleichzeitig anwesenden Gäste.“

Franz J. Klein, Präsident des Hamburger Hotel- und Gaststättenverbands: „Wir schließen uns dem Appell des Wirtschaftssenators an. Die weitaus überwiegende Zahl der gastronomischen Betriebe gibt sich große Mühe bei der Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen. Wir müssen gemeinsam vermeiden, dass es zu einem erneuten Lockdown kommt. Das hätte katastrophale Folgen nicht nur für die gesamte Branche, sondern auch für die Tourismusmetropole und den Wirtschaftsstandort Hamburg. Als Branchenverband informieren und beraten wir unsere Mitgliedsunternehmen regelmäßig über die geltenden Regeln. Wir appellieren an die Solidarität und Verantwortung aller Gastronomen. Es geht sowohl um die Gesundheit der Bevölkerung, als auch um das wirtschaftliche Überleben unserer Branche in ihrer gesamten Vielfalt.“

Kontakt

Christian Füldner

Pressesprecher

Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Wirtschaft und Innovation
Pressestelle
Alter Steinweg 4
20459 Hamburg
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