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Schutzbedürftige aus Griechenland Hamburg nimmt mehr als 200 Geflüchtete auf

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Gemessen an seiner Größe beweist die Hansestadt unter allen Bundesländern das größte Engagement bei der Aufnahme von Schutzbedürftigen.

Eine Tochter sitzt mit ihrer Mutter auf einer Sitzbank Eine Tochter sitzt mit ihrer Mutter auf einer Sitzbank (Symbolfoto)

Hamburg nimmt mehr als 200 Geflüchtete auf

Nach der verheerenden Zerstörung des Flüchtlingslagers Moria auf der griechischen Insel Lesbos durch ein Feuer Anfang September hatte die Bundesregierung die Aufnahme von mehr als 1.500 bereits anerkannten Schutzbedürftigen zugesagt. Nach einer aktuellen Entscheidung des zuständigen Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) zur Verteilung der insgesamt 1553 anerkannten Personen wird Hamburg unter Berücksichtigung seiner ausdrücklichen Aufnahmebereitschaft voraussichtlich 209 Geflüchtete von den griechischen Inseln aufnehmen. Gemessen an seiner Bevölkerungszahl nimmt die Hansestadt von allen Bundesländern die meisten Geflüchteten auf und beweist damit erneut großes Engagement bei der Aufnahme von Schutzbedürftigen.

Innensenator Andy Grote: „Hamburg hat in dieser Notsituation von Anfang an schnelle und umfangreiche Hilfe angeboten und ich bin froh, dass sich unsere Aufnahmebereitschaft in der Verteilung wiederspiegelt. Denn wichtiger als jede Debatte über Flüchtlingspolitik, ist die reale Hilfe. Hamburg nimmt im Verhältnis zur Bevölkerungszahl die meisten Geflüchteten aus Griechenland auf und ist auch selbstverständlich weiterhin bereit, an Aufnahmeprogrammen mitzuwirken.“

Das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen übernimmt als einziges Land mit 419 Geflüchteten ein größeres Kontingent als Hamburg. Die Länder Berlin (126), Bremen (8) und Thüringen (63), die jeweils eigene Landesaufnahmeprogramme anstreben, nehmen insgesamt gemeinsam 197 anerkannte Schutzbedürftige auf.

Eine Reihe von Geflüchteten von den griechischen Inseln ist bereits in Deutschland angekommen. Diese werden zunächst im Grenzdurchgangslager Friedland (Niedersachsen) untergebracht und anschließend auf die Bundesländer verteilt. Voraussichtlich Ende Oktober sollen die ersten zwölf bereits in Griechenland anerkannten Schutzbedürftigen von dort nach Hamburg kommen.

Darüber hinaus hat Hamburg bereits 32 Personen, die sich auf den griechischen Inseln befanden, aufgenommen. Dabei handelt es sich um 16 unbegleitete minderjährige Kinder, die sich überwiegend zunächst auf Lesbos aufhielten. Zudem sind bisher vier dringende behandlungsbedürftige Kinder mit ihren Kernfamilien, insgesamt 16 Personen, nach Hamburg gekommen. Ein weiterer Flug mit zwei Familien, die Hamburg zugewiesen werden sollen, ist für Ende Oktober geplant.

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