Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Diskussion Bismarck neu kontextualisieren

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Digitales Podiumsgespräch zum Umgang mit dem Bismarck-Denkmal im Alten Elbpark am Donnerstag, 19. November 2020, 18 Uhr


Bismarck neu kontextualisieren

„Bismarck neu kontextualisieren“ – unter diesem Motto lädt die Behörde für Kultur und Medien am Donnerstag, 19. November um 18 Uhr zu einem digitalen Podiumsgespräch zum Umgang mit dem Hamburger Bismarck-Denkmal ein. Es diskutieren Vertreterinnen und Vertreter der Initiativen Decolonize Bismarck, Intervention Bismarckdenkmal Hamburg und Bismarck’s Critical Neighbours sowie der Historiker Dr. Ulf Morgenstern von der Otto-von-Bismarck-Stiftung und der Kunsthistoriker Dr. Jörg Schilling. Das Gespräch wird von dem Journalisten und Buchautor Mohamed Amjahid moderiert. 

Die weltweiten Debatten und Proteste der letzten Monate zum Umgang mit kolonial-belasteten und rassistischen Denkmälern haben auch die Auseinandersetzung mit dem Hamburger Bismarck-Denkmal im Alten Elbpark erreicht. Die Behörde für Kultur und Medien lädt unterschiedliche Interessengruppen parallel zu der laufenden Sanierung des Denkmals zu einem Prozess der Neu-Kontextualisierung des weithin sichtbaren denkmalgeschützten Standbilds ein. Ziel ist es, seine vielschichtig verflochtenen Bezüge zu Nationalismus, Kolonialismus und Nationalsozialismus sowie zu Fragen von Verfolgung, Diskriminierung und sozialer Gerechtigkeit deutlich zu machen. Den Auftakt zu diesem Beteiligungsprozess bildet ein digitales Podiumsgespräch, das die Forderungen nach einem kritischen Umgang mit dem Hamburger Bismarck-Denkmal öffentlich zur Diskussion stellt und sich auch Fragen nach einer zivilgesellschaftlichen Partizipation an einem solchen Verfahren widmet. Anfang kommenden Jahres soll die Auseinandersetzung mit internationaler Beteiligung weiter vertieft werden.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Das Bismarck-Denkmal kann nicht einfach weiter unkommentiert im Stadtbild stehen. Es repräsentiert eine autoritäre und koloniale Vergangenheit, die im Widerspruch zu unseren heutigen Vorstellungen einer offenen, demokratischen und vielfältigen Gesellschaft steht. Das Standbild wollen wir neu kontextualisieren, um unsere Wahrnehmung kritisch zu brechen. Wie das gelingen kann, wollen wir in einem Beteiligungsprozess klären, den wir nun mit diesem digitalen Podiumsgespräch beginnen. Ich freue mich darauf, die Standpunkte und Argumente der unterschiedlichen Initiativen zu hören und auf dieser Basis die Auseinandersetzung zu vertiefen.“

Programm

Begrüßung

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien

Podium

  • Hannimari Jokinen, Kodjo Gläser (Initiative Decolonize Bismarck)
  • Dr. Dirk Lau, Martin Spruijt (Intervention Bismarckdenkmal Hamburg)
  • Maren Grimm, Dr. Ulrike Bergermann (Bismarck’s Critical Neighbours)
  • Dr. Ulf Morgenstern (Otto-von-Bismarck-Stiftung)
  • Dr. Jörg Schilling, freier Kunsthistoriker
  • Moderation
  • Mohamed Amjahid, Journalist und Autor (u.a. DIE ZEIT, Spiegel, taz) 

Die Diskussion findet digital über Zoom statt. 
Bitte melden Sie sich über kb-museen@bkm.hamburg.de an. 

Kontakt

Enno Isermann

Pressesprecher

Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Kultur und Medien
Hohe Bleichen 22
20354 Hamburg
Adresse speichern

Themenübersicht auf hamburg.de

Presseservice

Anzeige
Branchenbuch